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Drastische Preiserhöhung: Discounter Aldi verlangt künftig mehr für Milch

Um bis zu acht Prozent soll der Milchpreis beim Discounter Aldi künftig steigen. Nach einem Jahr mit stabilen Milchpreisen müssen Verbrauchen nun vier Cent mehr pro Liter bezahlen. Auch andere Milchprodukte wie Quark oder Sahne werden teurer.

Grund für den Anstieg ist die international hohe Nachfrage. Allerdings ist der Trend zu steigenden Preisen auch bei anderen Produkten bereits seit längerer Zeit erkennbar. Seit Oktober verlangen viele Discounter mehr Geld für Grundnahrungsmittel.

"Das fing mit Käse und Brot an. Später kamen Apfelsaft, Frühstücksflocken, Kaffee und anderes hinzu. Im Einzelfall ging das bis zu einem Aufschlag von 50 Prozent", so ein Marktforscher. Da sich auch viele Supermärkte an den Discountern orientieren, ist auch dort mit steigenden Preisen zu rechnen.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Aldi, Milch, Discounter, Preiserhöhung
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2011 17:56 Uhr von Sir.Locke
 
+35 | -9
 
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naja, wenn das geld dann auch beim bauern ankommt ist nichts dagegen einzuwenden...
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02.05.2011 18:38 Uhr von shadow#
 
+16 | -2
 
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Ja und? Die Lebensmittelpreise bei Discountern haben schon seit Längerem nicht mehr viel mit der Marktsituation zu tun.

Das Dumme ist nur, dass die Bauern von dieser Erhöhung wahrscheinlich gar nichts sehen werden.
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02.05.2011 18:44 Uhr von mort76
 
+12 | -2
 
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super! Da der Grund für die Erhöhung die gestiegene Nachfrage ist und nicht die Tatsache, daß die Bauern zu wenig Geld erhalten, kann man wohl davon ausgehen, daß das Geld eher bei den reichsten Menschen Deutschlands landet als bei denen, die für diese arbeiten...
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02.05.2011 20:00 Uhr von real.stro
 
+10 | -0
 
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"Gesteigerte Nachfrage"?????????? Fragt mal einen Milchbauern nach der Milchquote und wieviel Milch täglich in D weggeschmissen oder den Säuen verfüttert wird!
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02.05.2011 20:18 Uhr von Baran
 
+10 | -3
 
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Tja: wenn man lebensmittel zum autofahren verpulvert dann ist das klar .....
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03.05.2011 09:20 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -2
 
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Künstlich verknappt um die Preise hochzutreiben. Aber das ist die freie Marktwirtschaft die ihr alle so wollt ;)

@Suisse das ist auch nicht die Lösung. Zu einer gesunden Ernährung gehören nun auch mal Molkereiprodukte oder soll der Mensch anfangen Gras zu fressen?

Wenn Tiere leiden liegt es nicht an dem Konsumenten sondern an den staatlichen Kontrollen die sowas unterbinden sollen. Mehr Kontrollen und härtere Auflagen.
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03.05.2011 10:19 Uhr von Sebtron001
 
+1 | -0
 
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@CoffeMaker: das zu einer gesunden ernährung molkereiprodukte gehören stimmt absolut garnicht
milliarden menschen trinken keine milch oder essen joghurt quark käse etc
viele dieser menschen finden sogar den gedanke dies zu tun abartig
wenn man jetzt noch bedenkt was alles in der milch schwimmt aus der all unsere tollen molkereiprodukte sind wird einem schlecht, deswegen wenn man molkereiprodukte mag lieber nicht dran denken ;)

das molkereiprodukte angeblich "gesund" sind liegt rein an ihrer vermarktung

apropo, bin kein milch troll, trinke gerne ein glas milch oder esse käse sofern hochwertig sehr gerne aber das hat absolut nichts mit gesund zutun zumal es tierische fette und proteine sind die nachweislich ungesünder sind als pflanzliche!

zur new kann ich nur sagen das es wiedermal nur um profit geht, kenne auch milchbauern und kenne das dilemma des wegschütten/verfüttern

liegt einfach nur dran das die lebensmittelindustrie eine feste menge an milch abnimmt und kein tropfen mehr und wenn die nachfrage steigt dann auch der preiß anstatt mehr milch zu kaufen wird einfach der preis erhöht

viele apfelsaft / apfelwein keltereien haben verträge mit obstbauern und da ist es genau das selbe es wird nicht mehr als die feste menge gekauft egal wie gut die ernte war aber ich schweife ab..

in diesem sinne, lassts auch schmecken
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03.05.2011 10:25 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -2
 
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ultimative Lösung: frühstückt einfach nicht mehr und gönnt euch ein dickeres Mittagessen.
Mach ich schon ewig. Morgens nur einen Kaffee und Mittags dann etwas mehr.
Dinge wie Milch, Butter, Joghurt oder ähnliches benötige ich schon länger nicht mehr.
Sollte es dennoch notwendig sein, hab ich als Grenzbewohner zur Schweiz immer die Möglichkeit dort deutlich besseren Käse zu kaufen und ebenfalls auch Milch von wirklich Freilandkühen. Im Vergleich zu Deutschland ist die Schweiz in Sachen Nahrungsmittel deutlich weiter als hierzulande.

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