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Ehemaliger Ki.Ka-Herstellungsleiter wegen Millionenbetrugs verklagt

Dem öffentlich-rechtlichen Kinderkanal steht Ärger ins Haus. Dem ehemaligen Herstellungsleiter Marco K. wird Untreue und Bestechlichkeit vorgeworfen, dabei soll mit Scheinrechnungen ein Millionenbetrag abgezweigt worden sein. Die internen Kontrollmechanismen des Senders scheinen versagt zu haben.

Zwischen November 2005 und September 2010 sollen über eine Scheinfirma insgesamt 61 Rechnungen in Höhe von 4,6 Millionen Euro ausgestellt worden sein. 57,5 Prozent der Summe flossen in Marco K.s eigene Tasche. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft Erfurt. Der mutmaßliche Betrüger sitzt derweil in Untersuchungshaft.

In einem Bericht des MRD ist die Rede von "erheblichen internen Schwächen", auf die das ZDF bereits 2008 hingewiesen hatte. "Wir haben denen gesagt, dass sie mühelos zu betrügen sind", so ein ZDF-Mann im Interview mit dem "Spiegel".


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WebReporter: maude
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Ermittlung, Erfurt, Scheinfirma, Ki.Ka
Quelle: www.spiegel.de

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02.05.2011 20:21 Uhr von DarkBluesky
 
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wie immer: Scheint ja noch mehr Sümpfe im Öffentlich Rechtlichen zu sein, aber es kommt ja genug rein. Gez lässt grüßen!!!!!!!!!

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