02.05.11 16:57 Uhr
 314
 

Internet-Provider weisen Aufforderung der EU zur Selbstjustiz zurück

Nachdem Robert Madeline, Generaldirektor der EU-Generaldirektion Information Society forderte, Internet-Provider zur Verantwortung zu ziehen, sollten Cyberkriminelle über deren Dienste ihre Akivitäten betreiben, meldete sich nun der Vorsitzende des Internetwirtschafts-Verbands eco zu Wort.

Michael Rotert erklärte: "Es hat mit Rechtsstaat überhaupt nichts zu tun, wenn man Provider dazu verdonnern will Datenströme zu analysieren und nach Selbsteinschätzung oder anhand möglicher Vergehen dann erst einmal zu sperren."

Weiterhin berief er sich auf die bisherige Kooperation der Internet-Provider gegenüber Strafverfolgungsbehörden und erklärte die Forderung Madelins anhand des Beispiels der unterschiedlichen Zulässigkeit von Glücksspiel für unsinnig. Man möchte weiterhin kooperieren, aber nicht als "Hilfs-Sheriffs".


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: crzg
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, EU, Provider, Selbstjustiz
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Cyber-Kriminalität: Deutsche fürchten Identitätsklau beim Onlineshopping
Windows 10 Update kann Internetzugang verhindern
Bluetooth 5.0: Finale Version verabschiedet

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Merkel warnt vor erhöhter Anschlagsgefahr in Deutschland
Gasexplosion nach Zugunglück in Bulgarien
Aiman Mazyek fordert mehr muslimische Vertreter im Rundfunkräten


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?