02.05.11 16:57 Uhr
 324
 

Internet-Provider weisen Aufforderung der EU zur Selbstjustiz zurück

Nachdem Robert Madeline, Generaldirektor der EU-Generaldirektion Information Society forderte, Internet-Provider zur Verantwortung zu ziehen, sollten Cyberkriminelle über deren Dienste ihre Akivitäten betreiben, meldete sich nun der Vorsitzende des Internetwirtschafts-Verbands eco zu Wort.

Michael Rotert erklärte: "Es hat mit Rechtsstaat überhaupt nichts zu tun, wenn man Provider dazu verdonnern will Datenströme zu analysieren und nach Selbsteinschätzung oder anhand möglicher Vergehen dann erst einmal zu sperren."

Weiterhin berief er sich auf die bisherige Kooperation der Internet-Provider gegenüber Strafverfolgungsbehörden und erklärte die Forderung Madelins anhand des Beispiels der unterschiedlichen Zulässigkeit von Glücksspiel für unsinnig. Man möchte weiterhin kooperieren, aber nicht als "Hilfs-Sheriffs".


WebReporter: crzg
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, EU, Provider, Selbstjustiz
Quelle: www.heise.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Smart TVs von Samsung und TCL sind leicht zu hacken
Landgericht Berlin: Facebook verstößt gegen Datenschutz
Google Chrome wird zukünftig vielen SSL-Seiten das Vertrauen entziehen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Schweiz: Schluchtenschwulis für Rundfunksteuer
Syrien: Lage verschärft sich drastisch, Türkei bombardiert syrische Truppen
Olympia: Deutsche Eishockeymannschaft erreicht das Viertelfinale


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?