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Internet-Provider weisen Aufforderung der EU zur Selbstjustiz zurück

Nachdem Robert Madeline, Generaldirektor der EU-Generaldirektion Information Society forderte, Internet-Provider zur Verantwortung zu ziehen, sollten Cyberkriminelle über deren Dienste ihre Akivitäten betreiben, meldete sich nun der Vorsitzende des Internetwirtschafts-Verbands eco zu Wort.

Michael Rotert erklärte: "Es hat mit Rechtsstaat überhaupt nichts zu tun, wenn man Provider dazu verdonnern will Datenströme zu analysieren und nach Selbsteinschätzung oder anhand möglicher Vergehen dann erst einmal zu sperren."

Weiterhin berief er sich auf die bisherige Kooperation der Internet-Provider gegenüber Strafverfolgungsbehörden und erklärte die Forderung Madelins anhand des Beispiels der unterschiedlichen Zulässigkeit von Glücksspiel für unsinnig. Man möchte weiterhin kooperieren, aber nicht als "Hilfs-Sheriffs".


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WebReporter: crzg
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Internet, EU, Provider, Selbstjustiz
Quelle: www.heise.de

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