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Verkaufsveranstaltungen statt Hochschul-Vorlesungen

Der Finanzdienstleister MLP aus Wiesloch bei Heidelberg ist auf Akademiker spezialisiert und kooperiert bundesweit mit 40 Hochschulen. Die 2.200 Berater, welche als Selbstständige von Provisionen leben müssen, halten kostenfreie Seminare für Studenten ab. Laut Hochschulen müssen diese werbefrei sein.

Die Kritik der Teilnehmer und Hochschulen lautet, dass es sich um Verkaufsveranstaltungen handelt, da konkrete Finanzprodukte beworben werden. Die persönliche Finanzplanung soll anlässlich des vermeintlich ersten Gehalts konkretisiert werden. Der Inhalt der Seminare sei indes akzeptabel.

Die Auswertung der Ergebnisse gerate sehr kurz, dann folgen Verkaufsgespräche. Hochschulen und Stiftung Finanztest warnten bereits vor MLP. Die Zentrale dementiert diese Praxis, sie würde gegensteuern. Ehemalige MLP Berater bezeichnen das als gängige Praxis: Kundenfang und Verkauf als oberstes Ziel.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Kritik, Verkauf, Universität, Hochschule
Quelle: www.sueddeutsche.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2011 15:40 Uhr von Berufspsycho
 
+4 | -0
 
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Wer glaubt denn bitte ernsthaft, dass Wirtschaftsunternehmen nur aus Spaß an der Freude Seminare abhält ohne einen Eigennutzen zu verfolgen? Mir tut es leid um die Studenten, aber solches Verhalten ist ja auch schon von Horbach (AWD) und anderen bekannt...
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02.05.2011 16:16 Uhr von sicness66
 
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Ratten: Bei uns wurden Bewerbungshilfen als Seminare angeboten. Inhalt waren unter anderem auch individuelle Tests. Diese sollten bei einem zweiten Treffen ausgewertet werden. Das passiert aber nicht. Man spricht dann über die Lebensplanung und über die "notwendigen" Privatversicherungen.

Das ist schon ein quasi-sektuöses Verhalten, was hier an den Tag gelegt wird. Am besten diese Spinner ignorieren oder bei Treffen ruhig erzählen lassen und dann ein bestimmtes "Nein Danke".
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02.05.2011 16:41 Uhr von artefaktum
 
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Dasi st aber wirklich ein starkes Stück.
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02.05.2011 17:15 Uhr von kulifumpen
 
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im endeffekt feiert sich MLP als "unabhängiger" Finanzdienstleister doch in wirklichkeit bekommt jeder den selben kram angedreht. Das Verkaufsgespräch ist ähnlich wie bei einem normalen Versicherungsvertreter, nur dass der MLP-Berater ebend auch ein junger und dynamischer herr oder frau ist, die einen dann überzeugen sollen....blablabla...hab mir das angeschaut und es ist leider wirklich so, dass die angebote bei jedem gleich sind (hab mit meinen komillitonen gesprochen) im endeffekt bietet der berater die unabhängigen produkte an, für die er am meisten prämie kassiert...
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02.05.2011 17:16 Uhr von Zephram
 
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wen wunderts ? denn wir leben im kapitalismus, und da muss wachstum her, koste es was es wolle ^^ aber nun mal ehrlich, sehts es als intelligenztest, wenn ein student der bachelor oder master werden will, sich von solchen leuten abzocken lässt, dann gibts muss das wohl sein, und man lernt auch durch schmerz ganz gut ^^

jm2p Zeph
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02.05.2011 17:22 Uhr von Mario1985
 
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naja: das ist bei uns gang und gäbe. Größere Gesellschaften veranstalten so eine Art Seminar, wobei eigentlich nur beworben wird, wie toll die Arbeitsplätze da sind usw. Die wollen uns dahin "ködern"

Ein Wirtschaftsunternehmen macht nichts kostenlos, sofern da nicht i-wie ein nutzen rausspringt.
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02.05.2011 19:33 Uhr von suppenteller
 
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Die verstehen ihr Geschäft aber auch betonen im Verkaufsgespräch immer wieder, daß sie nur mit Akademikern zusammenarbeiten und sich sowieso nur mit "der Elite unserer Gesellschaft" abgeben.
Sowas schmeichelt einem als abgehender Student schon etwas und betäubt die Alarmglocken.

Hätte auch fast unterschrieben. Aber was da als Aktienfonds angepriesen wurde, hat sich dann als fondsgebundene Kapitallebensversicherung rausgestellt, bei der man in den ersten 2 Jahren nichts weiter als das Honorar des Beraters bezahlt hätte.

Wollte dann ausschließlich eine BU abschließen, was dem Berater aber zu wenig war, weshalb er mir das dann verweigerte.
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02.05.2011 22:22 Uhr von Dracultepes
 
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Ich weiss nicht ob man mir die BU empfohlen hat die am meisten abwirft. Ich weiss nur das die gleiche Versicherung später bei dem Test in einer Zeitschrift(ka ob ÖkoTest oder Warentest irgendwas in die richtung) ziemlich gut abgeschnitten hat.

Wenn man sich nicht selber damit befassen will muss man zwangsläufig zu jemandem gehen. Und dann wird man immer die gleichen Probleme haben.

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