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Kuriose Tierfreundschaften: Verhaltensforscher erklärt, warum Gorillas Enten mögen

Im Tierreich kommt es immer wieder zu merkwürdigen Tierfreundschaften, sodass plötzlich ein Gorilla ein Entenbaby adoptiert oder eine Schildkröte die Nähe eines Nilpferdkindes sucht.

All diese Beispiele sind keine Einzelfälle, sondern laut Verhaltensforscher Frans de Waal ein Beleg dafür, dass Tiere über eine "instinktive Anteilnahme" und Moral verfügen.

Diese Theorie ist in der Forschung jedoch umstritten. Bei Adoptionen fremder Tierbabys glauben die Forscher eher an eine Art Fehlprägung.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tier, Freundschaft, Adoption, Prägung
Quelle: www.welt.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2011 14:32 Uhr von Blackmagick
 
+31 | -4
 
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so so, Fehlprägung also genauso eine Fehlprägung wie bei Haustierhaltern? Menschen kann man dann wohl als die fehlgeprägtesten Lebewesen überhaupt bezeichnen.
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02.05.2011 16:42 Uhr von EdwardTeach
 
+23 | -1
 
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Ich mag auch Enten: und nicht nur gut durch. Enten sind echt witzig anzuschauen, besonders wenn man unter Wasser die Watschelbeinchen beim Paddeln betrachten kann. :) Das ist einer der witzigsten Anblicke überhaupt.
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02.05.2011 17:27 Uhr von BadBorgBarclay
 
+9 | -6
 
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@Klaus Ch. Wein: Gorillas sind Pflanzenfresser und dürften von daher nicht wissen wie Gut Enten schmecken.
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02.05.2011 19:31 Uhr von Lyko
 
+21 | -0
 
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Vllt liegt der Grund einfach darin, dass Menschen auch nur Tiere sind, warum denkt man ständig das Tiere nicht empfinden können wie Menschen?
Klar sind "Tiere" nicht so intelligent wie Menschen aber dh. noch längst nicht, dass Tiere weniger Gefühle haben.

Wir Menschen sind so Selbstverliebt und denken nach wie vor wir seien die Krönung der Schöpfung.
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02.05.2011 19:32 Uhr von cheetah181
 
+6 | -0
 
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Blackmagick: Das ist gar nicht so falsch.
Meist kauft man sich Haustiere, wenn sie noch jung sind, also noch in das Kindchenschema passen. Und das ist dann schon eine Art Fehlprägung, wie sie auch bei anderen Tieren auftritt. Oder adoptieren die auch Erwachsene? :)

Von den "süß" aussehenden Züchtungen gar nicht zu reden...

Die menschliche "Fehlprägung" alles zu vermenschlichen führt übrigens auch zu solchen News.
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03.05.2011 09:47 Uhr von xlibellexx
 
+2 | -2
 
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Interessant ! die News: weil ich Persönlich mag auch Tiere und besonders Kleintiere , weil ich die einfach Süss finde und auch schöne Momente beobachten kann die so Kindlich sind , wenn Tiere Glücksmomente wie herumspringen und Spielen zeigen , aber das Tiere auch empfinden können wie wir Menschen davon bin ich überzeugt ! weil viele Tierhalter , Wissen oder haben das schon erlebt , das Tiere sogar die Zuneigung zu ihrem Halter auch zeigen können . Bei katzen ist es doch so , das die dann kommen wenn man auf dem Sofa so liegt und gestreichelt werden wollen , und diese Blicke der Katze , wo es Momente gibt , das man weiss was dieses Tier einem sagen/vermitteln möchte . Ich denke schon das Tiere und Menschen in einer anderen Art und Weise kommunizieren .
Wichtig ist es , das wenn man ein Tier haben möchte , vieles so eingerichtet sein sollte , das die/der/ dieser ausgesuchte liebe Wesen sich wohl fühlt .
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03.05.2011 10:59 Uhr von hboeger
 
+1 | -1
 
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@BadBorgBarclay: Pflanzenfresser ? Da hab ich schon anderes gehört.
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03.05.2011 15:06 Uhr von Raginmund
 
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Fehlprägung: ist ja auch das einzige was den Menschen im Verhalten zu den Tieren schützt. Ein Tier mit Moralverhalten welches man dann aber selbst unmoralisch behandelt, würde den Menschen keines wegs mehr über dieses Tier stellen, sondern genau umgedreht.
Teilnahme ist doch schon lange bewiesen in der Paarbindung der Tiere untereinander und Tier mit Mensch. Sonst würde kein Tier dem Tod seines Menschlichen Freundes folgen. Denn ein natürliches Verhalten wäre ein hochrutschen in der Hirachie.

Eine Solche Einräumung wäre aber pre Schamnisch und wäre in keinem Interesse irgendeiner offiziellen großen Religion. Denn da steht der Mensch uneingeschränkt oben als Erdenbewohner auf dreidimensionaler Ebene.

[ nachträglich editiert von Raginmund ]

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