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Berlin: 10.000 Mitarbeiter der Charité sollen streiken - Auch die Notaufnahme

In der Berliner Charité soll es am morgigen Montag zu Streiks kommen. Laut der Gewerkschaft Verdi soll ein unbefristeter Vollstreik stattfinden. Hintergrund des Streiks ist eine Gehaltserhöhung für Krankenschwestern, Krankenpfleger und technischem Personal.

Verdi fordert für die Mitarbeiter 300 Euro mehr Gehalt pro Monat. Dabei sollen selbst die Bereiche Notaufnahme, Intensivstation und Operationseinheiten streiken. Nur in absoluten Ausnahmefällen sollen Operationen und Untersuchungen stattfinden.

Weiterhin müssen Verunglückte erhebliche Einschränkungen an der Rettungsstelle mit einkalkulieren. Bestreikt werden alle drei großen Kliniken in den Berliner Stadtteilen Mitte, Wedding und Steglitz.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Berlin, Mitarbeiter, Streik, Verdi, Charité, Notaufnahme
Quelle: www.rp-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2011 21:02 Uhr von ferrari2k
 
+7 | -2
 
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Ich steh bei Streiks: ja eigentlich meistens auf den Seiten der Arbeitnehmer. Aber die Notaufnahme oder Intensivstation zu bestreiken, das geht echt zu weit.
Wenn ich mir vorstelle mit Verdacht auf Blinddarm ins Krankenhaus zu kommen und keiner macht was, das wäre echt übel. Bei Menschenleben geht das echt zu weit.
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02.05.2011 00:42 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Zynismus

"Weiterhin müssen Verunglückte erhebliche Einschränkungen an der Rettungsstelle mit einkalkulieren."

...tjoa. Da sollten die Verunglückten ihre Unglücksfälle wohl echt auf einen Tag vorher oder nachher legen, sonst verunglücken sie halt recht unglücklich...
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02.05.2011 07:58 Uhr von Jaecko
 
+1 | -0
 
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Ahja. Demnach ist ein Mensch also weniger Wert als 300 EUR/Monat.
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02.05.2011 16:43 Uhr von ElChefo
 
+2 | -0
 
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Jaecko im Umkehrschluss kann man aber von keinem Menschen der Welt erwarten, sich umsonst für andere aufzuopfern, oder?

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