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Atomstreit: E.ON könnte nun auch Klage einreichen

Nach den schlimmen Vorfällen in Fukushima werden die Anti-Atomkraft-Rufe der Bevölkerung immer lauter. Die Bundesregierung erhörte diese, doch nachdem bereits RWE Klage gegen das Atommoratorium eingereicht hat, droht nun auch E.ON mit einer Klage.

E.ON will, im Gegensatz zu RWE, jedoch nicht gegen das Moratorium klagen, sondern gegen die geplante Brennelementesteuer. Diese könnte schon ab Ende Mai für E.ON fällig werden, denn das AKW Grafenrheinfeld muss mit neuen Brennelementen ausgestattet werden.

E.ON-Chef Johannes Teyssen ist noch unentschlossen, er "werde Ende Mai die Entscheidung treffen, die [er] treffen muss." Vieles spricht für eine Klage. Der drohende Imageschaden, wie bei RWE, schreckt Teyssen aber nach wie vor ab, "ein Unternehmen sollte nicht gegen die Mehrheit des Volkes klagen."


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WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Klage, RWE, E.ON, Atomstreit, Moratorium
Quelle: boerse.ard.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2011 17:46 Uhr von Hoch2Datum
 
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Man kann die Position von Eon schon verstehen. Allerdings erwirtschaften die Stromkonzerne jedes Jahr einen enormen Gewinn, da kann man auch die Steuer noch entrichten! Letztendlich werden sie dafür die Strompreise erhöhen und wir müssen zahlen!
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01.05.2011 18:15 Uhr von artefaktum
 
+3 | -2
 
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Wie kann man denn gegen eine Steuer klagen? Vielleicht sollten die deutschen Bürger mal Klage gegen die Mehrwert- und Einkommenssteuer erheben? Vielleicht klappt´s ja! ;-)

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