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Tag-Nacht-Empfinden beim Menschen angeboren

Die sogenannte "innere Uhr" des Menschen, die sehr wichtig für die Schlafzyklen und somit für die Gesundheit des Menschen ist, ist neuesten Erkenntnissen der Forschung zufolge angeboren.

Forscher aus den USA untersuchten dazu Goldhamster und beeinflussten ihre Sehfähigkeit. Das Ergebnis war, dass trotz verminderter Sehfähigkeit das Lichtempfinden den Tag-Nacht-Zyklus steuerte. Laut Brian Prendergast trifft diese Erkenntnis höchstwahrscheinlich auch auf den Menschen zu.

Das Sehvermögen der Hamster wurde durch fehlendes Training nach der Geburt irreversibel geschwächt. Aber dieses Ergebnis des ungestörten Helligkeitsempfindens werfe neue Forschungsansätze und Fragestellungen, aber auch Erkenntnisse rund um die Entwicklung des Gehirns auf.


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WebReporter: KSX_news
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Tag, Nacht, Forschung, Schlaf, Hamster, Empfinden
Quelle: www.wissenschaft.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2011 10:53 Uhr von DerN1cK
 
+9 | -0
 
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hmm: Die haben doch tatsächlich Goldhamster getestet und daraus geschlossen, dass das Tag-Nacht-Empfinden beim MENSCHEN angeboren sei?
1. interessante Schlussfolgerung
2. weiß man das doch schon seit Jahren, aus Tests an MENSCHEN
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01.05.2011 13:20 Uhr von c3rlsts
 
+0 | -5
 
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@DerN1cK: Sowas elementares im Leben sollte wohl bei jedem Lebewesen auf diesem Planeten gleich sein - schließlich ging alles aus ein paar Urtierarten hervor. Von daher: Warum nicht an Hamstern testen? ;)
Aber klar, sowas kann man auch an Menschen direkt testen, ist ja nichts sehr wildes.
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01.05.2011 14:12 Uhr von The Roadrunner
 
+2 | -0
 
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Unnoetige Tests! Blinde (Menschen) haben auch ein: Tag-/Nacht-Empfinden - also was sollen dann diese Tests.

Hier haette das Einschalten des Gehirns gepaart mit Beobachtung allein schon geholfen, diese Erkenntnis zu gewinnen.
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01.05.2011 15:14 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -1
 
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@c3rlsts: "Sowas elementares im Leben sollte wohl bei jedem Lebewesen auf diesem Planeten gleich sein - schließlich ging alles aus ein paar Urtierarten hervor. Von daher: Warum nicht an Hamstern testen? ;)"

Es ist deshalb äußerst sinnfrei weil man auch folgendes sagen könnte.
"Ich schneide bei einer Eidechse ein Bein ab und es wächst nach. Also kann ich bei einem Menschen auch ein Bein abschneiden und es wächst nach, weil beide von den gleichen Lebewesen abstammen" ....
Man weiß, dass beim Menschen keine Gliedmaßen nachwachsen! Nur weil es bei einer Eidechse klappt heißt es noch lange nicht, dass es auch beim Menschen so ist!
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01.05.2011 16:06 Uhr von jschling
 
+0 | -1
 
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alle Achtung: wie lange die Forscher wohl gebraucht haben, um eine effektive Methode zu finden, den Hamstern das Licht auszuknipsen, bzw irreversible zu schwächen ?

man hätte denen natürlich auch was zur Verdunklung/Tönung über die Augenbereiche kleben, oder sonstwie befestigen können.
Aber das sieht dann mehr nach Zirkus und Mumpitz aus, kein Vergleich zu einer technisch deutlich anspruchsvolleren irreversiblen Schwächung, das macht auf jedenfall mehr Eindruck (und gibt dadurch vielleicht noch Zugriff auf weitere Forschungsgeldertöpfe)

ausserdem steht man sonst nacher mit eigentlich gesunden Hamstern da und weiss nicht wohin damit. Jetzt gelten sie wenigstens als Sondermüll, da wird direkt gepresst, Container luftdicht verschlossen und Ruhe ist. Bei der simpleren mechanischen Methode muss man die dauerfipsenden Nerver sonst noch bis zu 14 Tage in der Restmülltonne ertragen, das nervt natürlich extrem.

gute Forscher, weiter so

[ nachträglich editiert von jschling ]
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01.05.2011 17:04 Uhr von KSX_news
 
+1 | -0
 
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@jschling: guckstu Quelle

die nehmen verdunkelte Kontaktlinsen.

und die zu entwickeln (spezielle Entwicklung) hat bestimmt Unmengen an Forschungsgeldern verschlungen. Unnötig für so eine Wahnsinns-Erkenntnis!
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01.05.2011 17:21 Uhr von jschling
 
+0 | -1
 
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@KSX_news: hab ich jetzt irgendwie überlesen in der Quelle

und wie bekommen die dann das Prädikat irreversibele Sehschwächung ? (hört sich ja toll an, scheint aber nicht viel dran zu sein)

werden die Kontaktlinsen angetackert ??
und selbst die sollten sich wieder entfernen lassen, so ein Hamster hat jetzt ja keine besonders feste Haut (mit etwas Übung kann man die z.B. auch fast ganz ohne Werkzeug obduzieren)
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01.05.2011 18:19 Uhr von KSX_news
 
+0 | -1
 
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@jschling: naja, wenn du jemandem nach der Geburt die Augen zubindest kann er das Sehen nicht erlernen. Das Gehirn befindet sich genau da in der Entwicklungsphase. Ermöglicht man dann dem Hamster das Sehen wieder, lernt er noch ein wenig das Sehen (je später, desto schlechter das Sehvermögen). Irreversibel, also unumkehrbar.
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01.05.2011 20:54 Uhr von c3rlsts
 
+1 | -1
 
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@MC_Kay: Hier geht es aber um den Tag-Nacht-Rhytmus, nicht darum, dass Gliedmaßen nachwachsen ;) Letzteres, da hast du recht, ist nicht bei jedem Lebewesen der Fall.

Aber JEDES Tier auf diesem Planeten lebt nunmal auf diesem Planeten (wer hätte es gedacht?), womit es unter dem Einfluss des Tag-Nacht-Rhytmus steht. Somit ist meine Behauptung zumindest nicht so sinnfrei, wie von dir dargestellt.
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02.05.2011 12:25 Uhr von KamalaKurt
 
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Gott sei dank, dass die keine Fledermäuse, Eulen bzw Tiere die Nachtaktiv sind genommen.
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02.05.2011 12:42 Uhr von MC_Kay
 
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@c3rlsts: "Aber JEDES Tier auf diesem Planeten lebt nunmal auf diesem Planeten (wer hätte es gedacht?), womit es unter dem Einfluss des Tag-Nacht-Rhytmus steht. Somit ist meine Behauptung zumindest nicht so sinnfrei, wie von dir dargestellt."

Das stimmt leider auch nur zum Teil.
Z.B. haben Lebewesen, die gänzlich ohne Sonnenlicht leben keinen "Tag/Nacht-Rhytmus", weil die keinen brauchen.
Lebewesen in verschlossenen Höhlen, in der Tiefsee, etc. Also ist deine Behauptung mit "JEDES Tier" schlichtweg falsch!

Meine Analogie mit den abgeschnittenen Gliedmaßen sollte nur verdeutlichen dass man nicht einfach vergleichen und sofort Rückschlüsse führen kann, nur aus der Behauptung, dass sie alle von den gleichen Lebewesen abstammen.

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