30.04.11 15:18 Uhr
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Japanischer Atomberater tritt weinend zurück

Der Atomberater der japanischen Regierung Toshiso Kosako gab auf einer Pressekonferenz seinen Rücktritt bekannt. Als Begründung sagte er, dass seine Ratschläge, wie mit der Krise umgegangen werden sollte, ignoriert werden.

Außerdem erklärte er, dass der eingeführte Grenzwert von 20 Millisievert pro Jahr für Schüler in der Nähe von Fukushima inakzeptabel sei. Das könne er als Wissenschaftler nicht zulassen, sagte Kosako.

Auch andere Experten äußerten sich kritisch zu diesem Grenzwert. Edmund Lengfelder vom Otto Hug Strahleninstitut gab an, dass so zusätzliche Krebsfälle in Kauf genommen werden.


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WebReporter: matti133
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Japan, Katastrophe, Fukushima, Atom
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2011 16:13 Uhr von sv3nni
 
+16 | -1
 
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is ja kein wunder: In DE ist 20mSv/Jahr die hochstzulässige Dosis für einen Strahlenarbeiter vom AKW.

In der Medizin wird das aber auch oft hier überschritten ohne dass der Patient gross gewarnt wird. Ne CT hat schnell mal 20mSv.

Cäsium is aber natürlich unvergleichlich schlimmer weils ewig hält und nich wie bei Röntgen nachm abschalten weg is.

[ nachträglich editiert von sv3nni ]
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30.04.2011 16:22 Uhr von ptahotep
 
+20 | -11
 
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Soll sich nicht so anstellen.
Solange der Reibach rollt, ist alles in Ordnung.
Die paar Spätfolgen -> Wen hat das zu kümmern?
Ausserdem hat es keine alternative zur Kernenergie zu geben, da so die schwachen, die eh nicht Fortpflanzungswürdig sind, ausgerottet werden.

Wichtig ist doch das nur der Vermehrung des Geldes der Elite gedient wird.

</ironie>
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30.04.2011 17:54 Uhr von ChiefAlfredo
 
+2 | -29
 
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30.04.2011 18:14 Uhr von jschling
 
+10 | -2
 
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@Chief oh man, was bitte sehr würde es denn helfen, wenn der Mann sich aufschlitzen sollte ?

es ist immer wieder erstaunlich, dass man via PC (oder Mac) in der Lage ist im Internet seinen Dr*ck von sich zu geben ohne vorher das Hirn einschalten zu müssem - und da beschweren sich die Leute über zu komplizierte Betriebssysteme :-))

PS: die Japaner tun mir auch leid, insbesondere die hauptsächlich betroffene Landbevölkerung, die auch keine Ahnung von Radioaktivität hat - letzteres ist zwar auch schlimm, aber wäre hierzulande kaum anders.
Aber so der gemeine Japaner nicht von natur aus immun ist, sind 20mSv schon verdammt heftig, gerade für Kinder/Jugendliche
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01.05.2011 00:36 Uhr von anex
 
+2 | -0
 
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Respekt: Der Mensch soll sich geehrt fühlen! Hat ja mal vielleicht einer von denen da mal ein bißchen Eier in der Hose. Da sollte man echt nichts gegen sagen, sondern andere ermutigen zu folgen. Was da in Wahrheit abgeht sollten wir sowieso nicht.... oder vielleicht doch?!? Ach egal, Party!!!
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01.05.2011 00:38 Uhr von Gorli
 
+1 | -0
 
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@sv3nni: Die Strahlenbelastung ist spezifisch, so kann ein winziger Teil des Herzmuskels bei einer CT durchaus einige hundert mSv abbekommen, allerdings wird der wert durch die geringe bestrahlte Masse auf 5 bis 30 mSv heruntergeregelt. Der Unterschied ist die starke Lokalität, wir sprechen hier von wenigen Kubikmillimetern. Bei einer Umweltkontaminierung wird der Körper großflächig verstrahlt, wodurch eine ungleich höhere Wahrscheinlichkeit zur Mutation besteht.

http://jama.ama-assn.org/...
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01.05.2011 00:50 Uhr von Moriento
 
+3 | -0
 
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Im Internet: sieht man eben recht eindeutig, was für miese Charaktere es so auf der Welt gibt. Im wirklichen Leben hält man sich ja oft etwas zurück, um nicht als der Arsch herüber zu kommen, der man eigentlich ist ... es sei denn, man befindet sich in gleichgesinnten Kreisen. Das sind bestimmt auch die Leute, die einen anderen Menschen blutend liegen lassen, weil sie denken. dass der es eh verdient haben muss....

Mir ist tatsächlich schlecht geworden.

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