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Gestiegene Verbraucherpreise machen Lohnerhöhung zunichte

Aufgrund der Wirtschaftskrise bleibt dem nach Tarif bezahlten Arbeitnehmer de facto kaum etwas von den Lohnerhöhungen. Durch die Krise stiegen die Lebenshaltungskosten um durchschnittlich zwei Prozent.

Geringe Tariferhöhungen taten ihr übriges. Manche Arbeitnehmer konnten nur ein Plus von 0,5 Prozent verbuchen, dies betraf Arbeiter im Produktionsbereich, Gesundheits- und Sozialwesen, sowie Beschäftigte im Informations- und Kommunikationsgewerbe.

Experten sagen, dass die Löhne nach Tarif nur um 2,0 Prozent steigen, aber die Preise für jeden Verbraucher um 2,4 Prozent. Dies hat auch Auswirkung auf die Kaufkraft im Inland.


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WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Anstieg, Lohnerhöhung, Verbraucherpreis
Quelle: www.welt.de

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19 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2011 09:52 Uhr von GoWithTheFlow
 
+20 | -1
 
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Die Wirtschaft boomt - aber bei der breiten Bevölkerung kommt er nicht an. Wenn alle wirklich mehr im Geldbeutel hätten, wäre so mancher auch zufriedener mit seiner Lebenssituation.
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30.04.2011 10:38 Uhr von realsatire
 
+19 | -1
 
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Tja, wenn man dann noch die reale Inflation: nehmen würde, sieht es noch besch* aus..
Benzinpreise nach oben offen, Mieten werden auch nicht günstiger, die meisten Arbeiter haben auch keine Gehaltserhöhung bekommen. Niedriglohnarbeiter sowieso nicht, das Land boomt, also nicht das Land, sondern die Konten der Investoren..
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30.04.2011 10:48 Uhr von Python44
 
+1 | -8
 
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LOL: Das eine geht doch gar nicht ohne das andere. Die Löhne werden wegen der gestiegenen Preise angehoben, dadurch wird die Arbeit teurer und hintenrum wieder die Verbraucherpreise, wodurch dann wieder höhere Löhne gefordert werden...
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30.04.2011 11:00 Uhr von realsatire
 
+3 | -0
 
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Gute das du das "LOL" dabei hattest. :): So sollte es aussehen, aber dann würden doch die Anteilseigner geringere Dividenden bekommen.
In wenigen Bereichen ist es noch so, aber wir können nicht alle in Banken arbeiten oder den paar Betrieben die durch starke Gewerkschaften immer wieder nennenswerte Lohnerhöhungen bekommen.
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30.04.2011 12:06 Uhr von shadow#
 
+6 | -2
 
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Welche Lohnerhöhung? Dank der CDU haben wir doch eh nur noch Leiharbeiter...
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30.04.2011 12:20 Uhr von MC_Kay
 
+8 | -0
 
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@shadow#: "Dank der CDU haben wir doch eh nur noch Leiharbeiter... "

Das stimmt nur bedingt. Grundsteinleger war damals die SPD. Die CDU hat das Konzept "nur" weiter ausgebaut und gefördert.
Ist wie mit Hartz IV, welches auch von der SPD ins Leben gerufen wurde. Also darf man die SPD auch nicht wählen...
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30.04.2011 12:56 Uhr von shadow#
 
+1 | -1
 
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@MC_Kay: Der kleine aber feine Unterschied ist, dass es bei der SPD in der Rot/Grün Regierung mehr oder weniger aus Planlosigkeit (a.k.a. Dummheit) soweit gekommen ist und sie in der großen Koalition die Schandtaten der Union einfach abgenickt haben (was ich ihnen immer noch nachtrage).

Die Union und die FDP hingegen machen das alles zielgerichtet!
Besonders die mittlerweile stark geförderten Aufstocker richten den größtmöglichen Schaden sowohl für Lohnentwicklung als auch für Steuereinnahmen an.
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30.04.2011 14:05 Uhr von Samosa999
 
+5 | -1
 
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..und ab morgen dürfen unsere osteuropäer auch noch billig ihre arbeitskraft hier anbieten...!! ..und die tragen die kohle noch zusätzlich aus dem land!!! ich freu mich ja so... als arbeiter 10 groschen mehr in der tasche zu haben als ein hartz 4 empfänger...!!
scheiss land!!!
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30.04.2011 14:20 Uhr von shadow#
 
+1 | -7
 
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@Samosa999: Die Osteuropäer die Arbeit bekommen sind schon längst hier und sind nicht das Problem.
Scheiß Land? Vollidiot, dann hau doch einfach ab!
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30.04.2011 14:42 Uhr von mort76
 
+7 | -1
 
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Python, das wurde damals immer so behauptet, wenn es darum ging, Lohnerhöhungen zu verhindern.

De facto sieht es aber doch nun so aus: unsere Löhne sinken real immer weiter, aber die Preise steigen trotzdem.

Die einzigen, die Gewinn machen, sind unsere Herrschaften: bei denen landet das ganze Geld, das uns jetzt fehlt.

Es gibt immer mehr Millionäre, die Einkommen der Führungsriege werden in unglaublichem Umfang immer größer- DA landet das Geld, DESWEGEN wird alles teurer.

Es klingt abgedroschen, aber es ist nunmal so: Geld kommt zu Geld, die Reichen werden immer reicher, die Armen immer ärmer.
An wessen Gier liegt das?

Wenn unsere Lohnerhöhungen nichtmal die Inflation ausgleichen, aber sich gleichzeitig die Anzahl der Millionäre verdoppelt, kann doch was nicht stimmen...dazu arbeiten nun 10 Millionen Menschen zu absolut menschenunwürdigen Löhnen, das sind 8% der Gesamtbevölkerung- also, wer sagt, es läge am gemeinen Arbeiter und seinen "Lohnerhöhungen", daß die Preise immer weiter steigen, LÜGT!
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30.04.2011 15:45 Uhr von Python44
 
+2 | -3
 
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@ mort76: Solange die 0,00X % der Millionäre in der Bevölkerung nicht 90% des Umsatzes ausmachen, wird deine Theorie mittelfristig einen Endpunkt erreichen, nämlich dann wenn alles zu teuer für den Normalsterblichen ist.

Die Gesamtzahl der MiIllionäre sagt nämlich gar nichts über deren Kaufkraft aus. Wer 1970 Millionär war hatte ausgesorgt, heute hat die Million nur noch einen Bruchteil der Kaufkraft dank der immerwährenden Inflation.

Der einzig wirklich vergleichbare Faktor ist Kaufkraft pro Arbeitsstunde und der hat sich in den verschiedenen Produktgruppen im Laufe der Zeit völlig unterschiedlich entwickelt:

http://www.tu-chemnitz.de/...
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30.04.2011 17:17 Uhr von sevenofnine1
 
+3 | -2
 
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Prozentuale Erhöhung: Und dann immer die prozentuale Erhöhung. Wer 1000 Euro verdient, bekommt 10 Euro mehr, wer 100000 Euro verdient kriegt direkt 100 Euro mehr, aber die Butter wird für beide gleichmäßig teurer. Wenn die Gewerkschaften einen Ar... in der Hose hätten, dann würden sie nicht für so und so viel Prozent mehr auf die Straße gehen, sondern für Fixbeträge, die es für alle mehr gibt. Das würde zwar denen mit den höchsten Gehältern weniger gefallen, wäre aber gerechter und würde die Arm-Reich-Schere nicht mit jeder Prozentualen Erhöhung mehr auseinander schneiden.
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30.04.2011 19:27 Uhr von mort76
 
+6 | -2
 
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Python, du kennst doch sicher jene Berechnungen, wie sich das Vermögen in Deutschland verteilt, man kann das ja ungefähr so zusammenfassen:
sehr wenige haben sehr viel, und sehr viele haben sehr wenig.
Wenn ich nun daran zurückdenke, wie es vor ein paar Jahrzehnten mal gewesen ist, sah es hier so aus:
ein einziges, normales Einkommen hat für meine Eltern noch ausgereicht, um ein Haus zu kaufen, vier Kinder zu haben, jedes Jahr in den Urlaub zu fahren, und so weiter.
Nun bin ich älter als meine Eltern zu diesem Zeitpunkt, wir haben zwei normale Einkommen, aber wir können uns keine Kinder leisten und waren vor 9 Jahren das letze Mal in Urlaub und müssen sparen an allen Ecken und Kanten- also, da stimmt ja wohl was nicht?
Wo steckt denn nun das Geld?
Bei meinen arbeitenden Kollegen jedenfalls nicht, auch nicht im Sozialsystem, im Gesundheitssystem und im Schulsystem- die waren damals alle drei um Welten besser.

Wie soll man sich das erklären?
Warum wird hier NICHTS besser?
Wo steckt die Kohle?
WER hat sie?
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01.05.2011 01:32 Uhr von d.greenleaf
 
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@Harun-Al-R*: Richtig. Leiharbeit, Hartz4, Hedge-Fonds, 1€ Jobs, Minijobs, Griechenland als EU Mitglied...

ALL DAS GEHT EINZIG UND ALLEIN AUF DAS KONTO DER "Sozial"Demokraten und GrünSpasten.
H4 wurde damals mit großer Zustimmung der Grünen erst möglich.

Schröder, Münte, Clement, W. Steinmeier (der Architekt neben P. Hartz), J. Fischer und C. Roth müssten eigentlich als Staatsfeinde eingestuft und demzufolge weggesperrt werden.

Die CDU/FDP fällt wenigstens den eigenen Wählern nicht in den Rücken. Von diesen Leuten ist natürlich nichts anderes zu erwarten als die Weiterführung dieser von Rot/Grün initiierten Politik.
Dieser sogenannte "Rechtsstaat" hat und hatte immer nur den einen Zweck: Den Reichtum der Ober- u. Mittelschicht zu erhalten und auszubauen.
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01.05.2011 02:47 Uhr von Alice_undergrounD
 
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lohnerhöhung? etwa das ding, das der infaltionsrate seit jahren kontinuierlich hinterherhechelt? xD
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01.05.2011 17:29 Uhr von maflodder
 
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shadow Was laberst du da?

Die Rot-Grünen waren die Wegbereiter des Neo Manchester-Kapitalismus.

Der "Genosse der Bosse"...wer wurde so genannt? Informier dich mal über den "Seeheimer Kreis".

Oscar Lafontaine hat gewusst was da kommt und hat darum die Biege gemacht. Ich möchte auch nicht mit menschenfeindlichen Marktradikalen in einem Atemzug genannt werden und anschliessend an der Laterne baumeln.

Schwarz-Geld macht nur genau da weiter, wo die Schröderjunta aufgehört hat.

Engste Freunde von Schröder waren zB Verbrecher wie Maschmeyer. Das sind Personen die zu "Persona non grata" erklärt werden müssten, die deutsche Staatsbürgerschaft abgeben müssten, nie wieder deutschen Boden betreten dürften und wenn sofort verhaftet werden sollten.

Die SPD hat alle Schleusen geöffnet um der breiten Verarmung fast aller einerseits und den unendlichen Reichtum einer kleinen Clique Tor und Tür zu öffnen.

Hier wird es noch richtig heiss zur Sache gehen. Immer mehr Mittelständler rutschen auch ab in die Armut.

Wenn die ersten Rentner und Transferleistungsempfänger kein Geld mehr erhalten, weil die Kassen komplett geplündert sind und aufgrund zuvieler Mini und Midijobs kein Geld mehr in die Staatskasse kommt, wird der Baum brennen.

Und alles nur weil eine kleine Kaste restlos alles besitzen will, sich schamlos an der Arbeitskraft der Menschen bereichert. Wie lange kann das noch gut gehen?
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02.05.2011 22:46 Uhr von Python44
 
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@ mort76: Als meine Eltern ihr Haus bauten, reichte auch ein Auto für eine Familie, ebenso ein Fernseher (50cm, Röhre), ein Telefon, KEINEN PC, DVD, Videorekorder oder ähnlichen Schnickes. Klamotten wurden von den jüngeren Geschwistern weiter getragen. Designer Jeans gab es nichtmal im Fernsehen !

Vergleich mal die Ausstattung mit einer Durchschnittsfamilie heute: 2 Autos, jährliche Flugreisen, mindestens 1 Telefon pro Familienmitglied über 6 Jahren - und diese mindestens alle 2 Jahre neu, in aller Regel für jeden einen Fernseher und andere Geräte, plus Playstation, DVD-Player, für jedes Kind einen eigenen PC, für Papa ein Motorrad, für Mama die Mitgliedschaft im Fitnesscenter...

Wenn man den ganzen Luxus (!!!) einrechnet geht es heute jeder Arbeiter-Familie um Meilen besser, als dem Mittelstand der 70er !
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03.05.2011 09:05 Uhr von mort76
 
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Python, das waren schon die 80ern...

Ich kann dir anhand deiner Beispiele ja mal sagen, wie es bei UNSaussieht, bei uns ist es jedenfalls genau umgekehrt als wie du es beschreibst:

uns ist es damals in der Kindheit recht gutgegangen, aber heute habe ich, obwohl meine Frau auch Vollzeit arbeitet, zuerstmal kein Motorrad, sondern teile mir ein Auto mit meiner Frau. Keiner von uns hat ein Mobiltelefon (was aber daran liegt, daß wir nicht wollen), unser Fernseher wurde für 6 Euro bei eBay ersteigert, wir waren in 9 Jahren insgesamt 5 Tage lang verreist, statt im Fitnessclub sind wir im Chor, unser DVD-Player ist 12 Jahre alt, die PCs sind auf dem Stand von vor ca. 7 Jahren, und Designerkleidung...zum Glück mag meine Frau sowas nicht und kauft billiger ein als ich.
Wir spielen PSX1 und...SNES (nicht lachen!).
Allerdings haben wir ein Haus (Bj ca. 1920, mit allen Konsequenzen), das ist letzten Endes billiger als eine Mietwohnung (das war aber nur machbar, weil wir Kohle geerbt haben- Glück gehabt...).
Dabei haben wir noch gar keine Kinder, und da fragt man sich auch, wie das denn bitteschön aussehen wird, WENN wir dann welche haben?

Ich weiß nicht, wie andere Mittelständler sich ihren Luxus finanzieren, vielleicht durch Schulden, aber genau SO erlebe ich das heutzutage...und da fragt man sich: was soll ich eigentlich noch tun, um mal das Level von früher zu erreichen? Einen zweiten Job annehmen zu meiner Nachtschichtarbeit? Banküberfall? Betteln? FDP wählen?
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03.05.2011 15:48 Uhr von Python44
 
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mort76: Wenn Du dir mal die Liste, die ich oben gepostet habe, genau anguckst, wirst du feststellen, dass fast alles billiger geworden ist (pro Arbeitsstunde). Das einzige was permanent teurer wird ist die Energie (zufällig der Bereich mit dem allergrößten Lobby-Einfluß in der Politik).

Als ich vor 13 Jahren in meine Wohnung gezogen bin habe ich zweimonatlich rund 50 D-Mark für rund 2800 kWh bezahlt. Inzwischen bin ich bei monatlich 50 € obwohl ich mich auf 2000 kWh runtergespart habe. Im gleichen Zeitraum stieg der Benzinpreis von rund 1,20 DM auf 1,60 € (~ 3,20 DM). Wenn man nur einmal die Woche tankt, sind das schon rund 200 € mehr im Monat. Und mit der "Energiewende" wird das alles nur noch teurer.

Sparen kann man sonst an fast allem, nur ohne Heizung Licht und Mobilität geht fast gar nichts - also wird da am meisten abgezockt. Lohnerhöhungen bringen da gar nichts solange die ihre Preise weiter unkontrolliert anheben dürfen.

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