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Trendwelle: Den Ehe- oder Lebensabschnittspartner betrügen

Mehr als die Hälfte der Deutschen kann es sich nicht vorstellen, während einer Ehe oder Partnerschaft treu zu sein und monogam zu leben. Polygamie verkommt zum Trend. 80,3 Prozent äußerten in einer Befragung, dass die Scheidung heutzutage nichts Besonderes mehr sei.

"Unsere Kultur ist nicht mehr so partnerschaftsunterstützend wie früher, das Ehegelübde nicht mehr so bindend. Alles beruht viel stärker auf Freiwilligkeit", begründet dies Diplompsychologe und Paartherapeut Oskar Holzberg.

In der Studie kam weiterhin heraus, dass mindestens jede dritte Ehe geschieden wird und dies am öftesten nach 14 Jahren geschieht. 378.000 Paare gaben sich 2009 das Ja-Wort und 185.000 Ehen wurden im selben Jahr geschieden.


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WebReporter: Crushial
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Ehe, Treue, Polygamie
Quelle: www.dnews.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2011 09:46 Uhr von Lyko
 
+48 | -3
 
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Eigentlich schade sowas.
Schließlich wünscht sich keiner selber betrogen zu werden, niemand will seinen Partner teilen.
Wenn man das aus einer sehr konservativen Sicht sieht, grenzt sowas schon fast an Körperverletzung wenn man bedenkt was für Schäden der betrogene erleiden kann. (Was nicht heißen soll das es bestraft werden soll)

Ich denke, dass es tief in uns verankert ist uns möglichst mit vielen Menschen zu paaren, genauso tief steckt aber der Wunsch den Partner für sich zu haben.

Treue entsteht meiner Ansicht nach, nicht aus fehlenden Interesse an anderen Partnern sondern aus Respekt am eigenen Partner.
Deshalb denke ich auch, dass eine Beziehung (aber auch Freundschaft) auf dauer nur möglich ist, wenn man Respekt und Anstand bewahrt.

Aber jeder Mensch weiß, dass vorallem der Respekt anderen gegenüber immer mehr verloren geht...

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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30.04.2011 10:07 Uhr von Lyko
 
+21 | -3
 
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@ voice36: "außerdem jeder soll doch so leben wie er/sie möchte."


Sehe ich anders, auch wenn ich mich quasi wiederhole, ein Zusammenleben mit/unter Menschen, funktioniert nur ohne Egoismus.
Der Mensch ist nunmal ein Rudeltier und zum wohl des "Rudels" muss man hin und wieder seine eigenen Bedürfnisse vergessen.
Es gibt Tiere die schaffen dies besser ;-)

Wenn jeder Mensch so Leben würde wie er will und das seit anbeginn der Menschheit, dann würden wir bestenfalls noch in Höhlen leben.
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30.04.2011 10:19 Uhr von SNnewsreader
 
+5 | -9
 
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oft, öfter, am öftesten öff
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30.04.2011 11:10 Uhr von De_Imperator
 
+14 | -4
 
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dann: am besten gar nicht erst heiraten! aber heiraten und dann betrügen ist doch assozial!
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30.04.2011 11:58 Uhr von Ramsi_Binalshid
 
+10 | -4
 
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mal: ehrlich was sind das für leute die keine partnerschaft haben können ohne fremdzugehen!?
notgeile egoistische arschlöcher...
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30.04.2011 12:13 Uhr von D3FC0N
 
+9 | -3
 
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@Lyko, @Ramsi_Binalshid: So schauts aus. Wer eine Heirat eingeht, sollte es auch mit den einhergehenden Pflichten halten. Auch in ("nur") einer Beziehung halte ich Fremdgehen für absolut nicht richtig. Treue und Loyalität sind Werte, die meiner Meinung nach unbedingt eingehalten werden sollten.
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30.04.2011 13:01 Uhr von ChiefAlfredo
 
+6 | -1
 
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Was für ein Schwachsinn wer fremdgehen will, oder wollte, hat das zu allen Zeiten immer wieder gemacht. Da von einem Trend zu reden, ist absoluter Schwachsinn!!!
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30.04.2011 13:02 Uhr von unomagan
 
+3 | -14
 
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30.04.2011 13:20 Uhr von sicness66
 
+2 | -2
 
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Ahhhh: Jetzt weiss ich auch warum dieses Paar aus einer anderen News seit 15 Jahren jeden Tag Sex hat ^^

Zum Thema: Ich denke viele geben sich einer Illusion hin, den perfekten Partner und die ewige Liebe finden zu müssen. Deshalb wird auch oftmals viel zu schnell geheiratet und Kinder bekommen. Danach trifft einem der Realitätshammer. Man muss einfach wissen, dass sich Menschen in einer langen Beziehung charakterlich oder auch äußerlich mehrfach verändern werden und am Ende einfach nichts mehr mit der Ausgangsperson zu tun haben.

Naja am Ende freut sich immer der Scheidungsanwalt ^^
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30.04.2011 16:13 Uhr von gruen
 
+4 | -4
 
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Liebe und Treue sind 2 verschiedene Dinge. Besitzdenken und das Verpflichten des Partners in einer Beziehung sind zwar gesellschaftlich normal, aber nicht Maßstab für Liebe.

Fremdgehen ist auch nicht immer Betrügen. Betrug ist, wenn man jemanden bescheißt, wie der Name schon sagt. Ein Seitensprung kann auch jeweils vom anderen völlig akzeptiert werden, je nach Einstellung.

Wer wirklich lieben kann, der kann vertrauen. Vertrauen bedeutet, dass man ehrlich und ganz ohne Heuchelei sagen kann und dazu stehen kann, was man will oder nicht will. "Schatz du bist die Schönste und einzige auf der Welt" mag schön kitschig sein, aber niemand, kein einziger Mensch auf der Welt ist sein Leben lang scharf auf eine einzige Person- egal ob Liebe oder nicht. Man kann es akzeptieren oder es unterbinden- das sei jedem selbst überlassen. Aber das ist, ich wiederhole mich, kein Maßsstab für Liebe.

Man sollte sich vor allem überlegen, was man 1. vom Partner eigentlich will, außer ihn "sein" zu nennen und 2. sollte man ehrlich sein. Wenn man immerzu heucheln muss, um eine Beziehung zu wahren, dann sollte man überlegen, ob es in der Beziehung um "Ehre" und "Moral" geht, oder ob es um Liebe zu einer Person geht.

Also mir z.B. ist die Beziehung zu einem Menschen, den ich Liebe, wichtiger, als gesellschaftliche Normen. Wer seinen "Geliebten" in den Wind dafür schießt, dass er etwas tut, was er als Bedürfnis von Natur aus verspürt, dem ist seine Ehre und sein Besitzdenken wichtiger als der Partner.

Übrigens geht niemand fremd, um den anderen wehzutun. Derjenige, mit dem man den Seitensprung hat, kann vielleicht nichtmal annähernd so toll sein, wie der Partner, den man liebt. Dennoch ist es aufregend und prickelnd- sonst würds ja keiner machen. Die Frage ist einfach nur, wie man dieses menschliche Bedürfnis bewertet (wo die meisten schon von Anfang an, ohne darüber nachzudenken, meinen, das sei das Verwerflichste der Welt)...

[ nachträglich editiert von gruen ]
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30.04.2011 17:51 Uhr von Regu
 
+2 | -8
 
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Also mal ehrlich, solange man Liebe und Sex: voneinander trennen kann ist es noch kein Betrug. Sonst kann man ja an Fasching gleich daheimbleiben ;-)
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30.04.2011 19:47 Uhr von cheetah181
 
+1 | -2
 
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gruen: "Wer seinen "Geliebten" in den Wind dafür schießt, dass er etwas tut, was er als Bedürfnis von Natur aus verspürt, dem ist seine Ehre und sein Besitzdenken wichtiger als der Partner."

Was du hier "Ehre und Besitzdenken" nennst ist genauso von der Natur eingerichtet. Wenn du meinst darauf aus Liebe verzichten zu können, dann frage ich mich was am Verzicht auf Fremdgehen so schwer sein soll!?

Davon abgesehen hast du natürlich recht: Solange beide in der Beziehung einverstanden sind, soll jeder machen, was er für richtig hält. Dann ist es auch kein Betrug, wie die News suggeriert. Alles andere ist asozial.
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01.05.2011 09:07 Uhr von shathh
 
+1 | -1
 
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Betrogen wird nicht: Egal ob verheiratet oder nicht. Punkt, aus, Ende.

Das hat einfach etwas mit Aufrichtigkeit und Ehrlichkeit zu tun.
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01.05.2011 11:12 Uhr von gruen
 
+1 | -1
 
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cheetah181: "Was du hier "Ehre und Besitzdenken" nennst ist genauso von der Natur eingerichtet. Wenn du meinst darauf aus Liebe verzichten zu können, dann frage ich mich was am Verzicht auf Fremdgehen so schwer sein soll!?"

Was ist denn da von Natur aus eingerichtet? Verwechsle gesellschaftliche EInflüsse doch nicht mit Natur. Ich verzichte nicht auf "von Natur eingerichtetes", um etwas anderes "von Natur eingerichtetes" zu befriedigen.

Eifersucht ist keine naturgegebene Sache, das weiß ich aus eigener Erfahrung und Entwicklung.
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01.05.2011 13:13 Uhr von cheetah181
 
+0 | -0
 
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gruen: Es ist von der Natur eingerichtet, dass Männer nicht gerne den Nachwuchs von anderen Männern aufziehen. Diejenigen, die das getan haben, haben ihre eigenen Gene nicht so häufig weitergegeben, womit die Anlagen für Eifersucht und ähnliche Gefühle und Verhaltensweisen sich besser verbreitet haben.

Für Frauen hingegen ist (im Durchschnitt - Studien haben das bestätigt) "emotionales Fremdgehen" schlimmer, weil sie sich sicher sein können, dass ihre Kinder von ihnen sind, aber nicht, dass ihnen bei der Aufzucht geholfen wird.

"Eifersucht ist keine naturgegebene Sache"

Sicherlich ist es möglich sich gewisse Verhaltensweisen abzugewöhnen, das ist es was den Menschen ausmacht. Ändert aber nichts an unserem evolutionären Erbe.

"das weiß ich aus eigener Erfahrung und Entwicklung."

Bei allem Respekt für deine Lebenserfahrung, aber die widerlegt nicht die wissenschaftliche Forschung.

http://homepage.psy.utexas.edu/...

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