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Ökosystem-Kollaps: Wissenschaftler finden Indikatoren

Bislang galt das Umkippen einer ökologischen Nische als unvorhersehbar. Seen, Wälder, Steppen, Korallenriffe und viele andere Lebensräume werden durch unterschiedlichste Faktoren beeinflusst, verändert oder sogar zerstört. Nun sollen Frühwarnzeichen helfen, ähnlich wie in Wirtschaft oder Medizin.

Forscher aus Wisconsin haben eine Studie durchgeführt. Sie untersuchten zwei isolierte Seen mit Fischen, die Wasserflöhe fressen. Dabei manipulierten sie einen See, durch Hinzugabe von Raubfischen, in der Nahrungskette. Der andere See diente der Überprüfung - Schnell gab es einen "Regimewechsel".

Die kleineren Fische versteckten sich vor den Raubfischen, die Wasserflöhe konnten sich relativ gut vermehren und es wurde ein Wasserflohparadies. Die Forscher bewiesen damit, dass Fluktuationen erheblichen Einfluss auf das Ökosystem haben und sogar als Indikatoren für ein Umkippen dienen können.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaftler, Natur, Kollaps, Ökosystem
Quelle: g-o.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2011 18:52 Uhr von Hanmac
 
+2 | -0
 
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aha: ist interessant die einzelnen Faktoren rauszufinden, aber zb das wenn der Jäger gejagt wird dann sich die erste beute besser vermehrt hätte ich auch sagen können
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29.04.2011 20:19 Uhr von kirgie
 
+6 | -1
 
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Achtung der letzte Absatz kann Ironie enthalten: der Autor hat seine eigene Quelle nicht verstanden und bei der News das wichtigste vergessen!

Fluktuationen haben keinen Einfluss auf das Ökosystem, es sind Symptome dafür das der Einfluss/das eingreifen des Menschen das Ökosystem überlastet und bald zum Kollaps führen kann.
Und die Forscher haben entdeckt das man diese Fluktuationen als Warnung sehen kann...

Anders ausgedrückt das Gleichgewicht ist so stark gestört das die Schwankungen im Ökosystem messbar werden. Und wenn es Schwankungen gibt, dann stimmt etwas nicht mehr...

Oder als Metapher man hat rausgefunden: wenn man auf einer nassen Fahrbahn das Lenkrad stark dreht, dann Bricht das Heck aus! Und dieses ausbrechen des Hecks kann man als Zeichen dafür sehen das man zu stark am Lenkrad gedreht hat und das Auto nicht mehr im Gleichgewicht ist und sich überschlagen könnte.
@Autor das ausbrechen des Hecks hat keinen Einfluss auf die stabile Lage des Autos, es zeigt nur das das Auto nicht mehr in einer stabilen Lage ist ;)

PS zukünftig soll dieses Wissen verwendet werden um schneller durch Kurven fahren zu können ohne sich zu Überschlagen, dabei lässt man das Heck kontrolliert ausbrechen - man will diese Technik "Drift" nennen :)

[ nachträglich editiert von kirgie ]
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30.04.2011 00:38 Uhr von Leviathan09
 
+0 | -0
 
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@kirgie: Deutlich besser zusammen gefasst!
Trotzdem bekommt die Nachricht allgemein ein + von mir.

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