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Wien: Bierlokal verbietet Mann einem "Zigeuner" Getränk zu spendieren

"Herzlich Willkommen" steht am Eingang des Wiener Bierlokals "Stiegl-Ambulanz". Offenbar gilt dies jedoch aber nicht für jeden, wie ein Unternehmer erfahren musste, der einen Zeitungsverkäufer auf ein Bier einladen wollte.

Man erklärte ihm, dass solche Menschen bei ihnen nicht bedient werden würden, denn: "Das sind alles Zigeuner", so der Geschäftsführer. Auf die Frage warum er nicht jeden bediene, antwortete er nur: "Ich bin sicher nicht auf der linken Grün-Seite daheim."

Der angebliche "Zigeuner" hatte sich inzwischen längst aus dem Streit zurückgezogen und mit einem Augenzwinkern verabschiedet.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kurioses
Schlagworte: Mann, Wien, Getränk, Zigeuner
Quelle: derstandard.at

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2011 17:10 Uhr von Dracultepes
 
+26 | -19
 
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Ich hoffe die Wiener honorieren das verhalten entsprechend.

Gibt sicher noch andere schöne Locations
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29.04.2011 17:13 Uhr von sedy
 
+13 | -9
 
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hmj: da hat der eigentümer selber schuld. dadurch hat er nun weniger eingenommen. wer weiß wie viele bierchen der unternehmer dem zeitungsverkäufer spendiert hätte.
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29.04.2011 17:41 Uhr von Hawkeye1976
 
+31 | -17
 
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Tja: Gut zu wissen, dass man diese Lokalität weiträumig umfahren sollte, wenn man nicht einem Arschloch die Taschen füllen will.
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29.04.2011 18:04 Uhr von Kappii
 
+20 | -14
 
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@AntiPro: Es ist ja nicht so als ob sie da einen politisch-motivierten Hippie mit Sandalen rausgeschmissen hätten, sondern einen Obdachlosen der sich seine Situation so nicht ausgesucht hat.
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29.04.2011 18:14 Uhr von shadow#
 
+14 | -6
 
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So kann man sich auch beliebt machen Das Verhalten des Unternehmensberaters zeigt wenigstens, dass noch nicht alle die Augen vor der sozialen Realität verschließen.

Das Nachspiel war übrigens ein riesengroßer Anschiss der Brauerei Stiegl:
http://derstandard.at/...
Vielleicht hat der Pächter ja was draus gelernt...

Straßenzeitungsverkäufer sind nunmal keine Bettler und auch keine Asozialen.
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29.04.2011 18:24 Uhr von D4L
 
+12 | -11
 
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@ANtiPro: "er ist mir zu braun. Den bediene ich nicht" hausrecht, ganz klar!

Wenn man es allerdings mit der Aussage " Das sind alles Zigeuner " begründet, ist das für mich kein Hausrecht mehr, auch wenn das weiterhin darunter fallen mag! Das ist klar und deutlich gegen eine bestimmte Bevölkerungsgruppe gerichtet und deswegen Diskriminierung
Ich weiß, 1000 Mal durchgekaut aber "Wir bedienen keine Juden" könnte genauso gut über der Lokaltür stehen.
So sehe ich das zumindest.

Das ist in Österreich fast überall anzutreffen und eine ziemlich fragwürdige Einstellung, mal davon abgesehn wie viele Individuen dieser "Bevölkerungsgruppe" sein können, die er in dem Verkäufer erkannt haben will.

Trotzdem hätte ich jetzt lust auf ein kaltes Stiegl :-D
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29.04.2011 18:33 Uhr von farm666
 
+14 | -8
 
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Das: ist dem besitzer seine entscheidung.
Er wird sicherlich seine gründe haben die uns wiedermal mit nazi-gedanken plagen.
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29.04.2011 18:40 Uhr von HansiHansenHans
 
+9 | -5
 
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dat ist: doch scheiß egal? solang bezahlt wird und kein stress geschoben wird. sollte man stets kundenfreundlich bleiben.
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29.04.2011 18:47 Uhr von Azureon
 
+12 | -7
 
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@ AntiPro: "Und obwohl die linke Propagandapresse das falsch darstellen will, ich nenne das einfach nur : HAUSRECHT!!! "

Weisst du wie ich das nenne? Diskriminierung.
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29.04.2011 20:16 Uhr von TheBearez
 
+7 | -11
 
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@AntiPro: Interessant, wie sehr du die Nazis in Schutz nimmst.

Bist du etwa einer?!


Kleiner Tipp, die Antwort kenn ich schon.


Aber nett, dass du dich jetzt endlich outest ;)
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29.04.2011 21:09 Uhr von LLCoolJay
 
+7 | -5
 
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TheBearez: Wo hat er denn Nazis in Schutz genommen?

Er hat doch das Gegenteil gesagt. Er hat die These aufgestellt, das hier jeder Nazis wohl nicht in ein Restaurant lassen würde, bzw. es unterstützt wenn der Wirt so handelt.
Aber wenn es um einen "Penner" (Definition unklar) geht, dann sind die meisten hier dagegen.

Man muss sich wirklich entscheiden. Entweder man stört sich nicht an jemandem solange er keinen Ärger macht oder man steht dazu und "sortiert aus" wen man reinlässt.


Gehen wir mal davon aus, das dieser "Zigeuner" vermutlich eher bettelt und nicht besonders ordentlich gekleidet ist stimme ich dem Wirt zu.
Wenn ich als Tourist durch die Stadt gehe und mir ein schönes Restaurant suche und sehe das da ein heruntergekommener "Zigeuner" sitzt und Bier trinkt überleg ich mir auch ob ich da rein gehe.
Woher soll ich schliesslich auf den einen Blick sehen ob da noch mehr sind oder nicht?

Der erste Eindruck ist sehr häufig der entscheidende. Und der Wirt legt vermutlich Wert auf gepflegte Gäste.


Die Begründung war wohl sicher nicht diplomatisch und auch nicht nett aber sie war so wie man es aus dem südlichen Bayern und Österreich kennt... direkt und ohne Umschweife.
Ich persönlich mag diese Art lieber als wenn einer um den heißen Brei rumredet.
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30.04.2011 00:17 Uhr von cheetah181
 
+5 | -4
 
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rechte Paranoia-Kommentare: "Ich bin sicher nicht auf der linken Grün-Seite daheim."

"linke Propagandapresse"

Da haben sich zwei gefunden.
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30.04.2011 02:16 Uhr von sicness66
 
+4 | -5
 
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Ein Schelm: wer bei der Abkürzung der (S)tiegl-(A)mbulanz und beim Namen des Serviceleiters (Fasching) Tendenzen vermutet ^^

Dem Bericht zu Folge scheint auch der Rest des Personals den Beruf verfehlt zu haben...
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30.04.2011 02:52 Uhr von Dracultepes
 
+5 | -5
 
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Zumindest 12 Leute finden es cool das Zigeuner nicht bedient werden. Nett

Hier stellt sich nicht die Frage nach Gesinnung sondern nach Herkunft. Und wenn ihr in einem Restaurant nicht bedient werden würdet weil der Franzose sagt:" Solche Deutschen bedienen wir hier nicht". Dann würdest ihr wohl schneller empört sein und in der Bild ein böses Bild machen als ich mir die Zähne putzen kann.

Und warum wärt ihr das ? Weil ihr es nicht gewohnt seid. Und dann frage ich mich was mit so mitkriegen und erleben muss wenn man nach so einem Satz lächelt und sich verkrümelt.
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30.04.2011 07:48 Uhr von LLCoolJay
 
+6 | -4
 
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Dracultepes: wo ist dein Problem?

Es ist vollkommen Normal das in einigen Gaststätten auf das optische Wert gelegt wird.

Ich bezweilfe das du im Maxime in Paris bedient wirst wenn du in zerrissenen Jeans ankommst.
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30.04.2011 07:57 Uhr von Der_Anonyme
 
+4 | -5
 
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Zu AntiPro: Es ist genau so schlimm wenn er einen Nazi (bzw NeoNazi) nicht bedienen wollte.
Da stimme ich ihm zu. Solange der da nicht unangenehm auffällt (auch Optik die nicht Absicht) ist dass die gleiche Sitation. Wenn ein geistig behinderter nur "scheiße aussieht", OK, aber wenn der die ganze Zeit rumjault hätte ich auch Verständnis wenn ein Wirt den nicht bei sich haben will. Den Fall gab es mal.

Wenn ich aber an so einen widerlichen Typ von der freiwilligen Feuerwehr in einem Akte-Bericht denke, kommt in mir der Wunsch auf dem sein soziales Leben zu vernichten (da wäre es sogar legitim ihm braune Straftaten anzuhängen). Der wollte ein Mitglied wegen seiner politischen Gesinnung (egal wie dummbraun sie ist) rauswerfen.
Man stelle sich vor der würde Mitglieder rauswerfen die in der SPD sind. Rechtlich wohl kein Unterschied. Zumal der seine braune Gesinnung nie bei der Feuerwehr optisch gezeigt hat.
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30.04.2011 19:53 Uhr von U.R.Wankers
 
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Heimatlied von E.A.V. ging mir da spontan durch den Kopf

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