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Multiple Sklerose: Forscher finden den Auslöser der Krankheit

Schweizer Forscher haben nach eigenen Angaben den Auslöser für Multiple Sklerose entdeckt. Es handelt sich um den Botenstoff Granulozyten-Makrophagen-Kolonie stimulierender Faktor (GM-CSF). Über Helfer-T-Zellen wird GM-CSF ins Gehirn geliefert und treibt die Bildung schädlicher Fresszellen voran.

An Mäusen wurde nachgewiesen, dass bei Tieren ohne GM-CSF die Krankheit nicht entsteht. Bei Mäusen, in denen dieses Zytokin neutralisiert wurde, konnte eine MS-ähnliche Krankheit geheilt werden.

Deutschlandweit leiden 120.000 Menschen an Multipler Sklerose (MS). Es ist eine Erkrankung des Zentralen Nervensystems mit unterschiedlichen Symptomen und gilt als unheilbar.


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WebReporter: Klopfholz
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Krankheit, Auslöser, Multiple Sklerose
Quelle: www.welt.de
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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2011 14:50 Uhr von MGrut
 
+37 | -0
 
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...und gilt als unheilbar: NOCH gilt sie als unheilbar.
ich habe einen Onkel und einen Bekannten, die beide seit einiger Zeit unter dieser schlimmen Krankhiet leiden müssen.
Ich hoffe, dass durch diese Erkenntnis die Heilung (in dem Fall stoppen der Ausbreitung) Fortschritte macht.

PS: Hm... T-Zellen... das erinnert mich irgendwie an eine Kino und Spiele-Serie... mal bei Umbrella Corp. nachfragen^^
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29.04.2011 16:03 Uhr von DevNaxl
 
+11 | -1
 
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Diese Krankheit: heißt Multiple Sklerose.
(falls es noch nicht klingelt: das "r" bei "Multipler" in der Überschrift ist zu viel)
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29.04.2011 16:50 Uhr von TK-CEM
 
+32 | -10
 
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Die Frage ist doch, . . . . . . . . . . ob eine Heilungsmöglichkeit dieser Krankheit überhaupt gefunden werden soll. Angeblich gab es bereits Ansätze, die Entstehung und Ausbreitung von MS im frühen Stadium zu stoppen. Andererseits wird mit den Medikamenten gegen diese verschiedenen Krankheitsbilder (MS hat 1000 Gesichter) Milliarden verdient, die bei einer eventuellen Heilungsmöglichkeit künftig verloren gingen.

Die Pharmaindustrie wird sich wohl kaum die besten Einnahmequellen selbst verschließen - im Gegenteil: gefundene Linderungs- und Heilungsmöglichkeiten werden so lange wier möglich unter Verschluß gehalten, um höchstmögliche Profite zu machen.

Beispiele hierfür gibt es zu Hauf: HIV und diverse Krebsarten. Traurigerweise machen die Krankenkassen auch tapfer mit, die mit entsprechenden Zuwendungen ebenfalls davon profitieren. Dann aber immer jammern, dass kein Geld für das Gesundheitssystem da sei. Schließlich soll der kranke Bürger ja alles bezahlen - und zwar immer mehr, damit die Bonzen sich einen fetten Wanzt anfressen können und sich anschließend auf Kosten der Bürger wieder kurieren können.

Ein Thema ohne Ende - ach ja, bevor ich es vergesse: in meinem allerengsten Umfeld wütet diese Krankheit mit progressivem Verlauf. Also weiß ich, von was ich hier schreibe.

And now - lets go minus . . . . . ;-)
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29.04.2011 16:54 Uhr von Senfgeist
 
+13 | -0
 
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Hoffentlich wird ein Mittel dagegen gefunden und auch genutzt. Ich kenne jemanden, der seit 24 Jahren an MS erkrankt ist... für ihn wäre inzwischen jede Hilfe zu spät, aber hoffentlich hilft es in Zukunft sehr vielen Menschen, gesund zu bleiben und zu werden!!!
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29.04.2011 18:25 Uhr von ChiefAlfredo
 
+3 | -0
 
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Endlich mal eine für die Menschheit tolle Nachricht ...!
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29.04.2011 20:58 Uhr von quma
 
+3 | -0
 
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Mensch und Tier Leider lassen sich Erkenntnisse aus der Tierforschung in den meisten Fällen nicht einfach auf den Menschen übertragen.

Die Krankheit fällt auch nicht bei jedem Menschen so schwer aus wie viele vermuten.

Also immer schön Kopf hoch !
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30.04.2011 01:40 Uhr von MissG
 
+11 | -1
 
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MS sucks! Ich durfte meiner Ma 14 Jahre lang beim sterben zusehen.
Aber davor ging sie sukzessive vor meinen Augen kaputt. MS wünsche ich nicht mal meinem größten Feind!
Hoffentlich findet sich bald etwas dagegen.
Und ich hoffe, dass dann die Pharmaindustrie und Krankenkassen zum Wohl der Erkrankten handeln, und nicht vor lauter Geldgeilheit positive Entwicklungen verschweigen.
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30.04.2011 11:07 Uhr von SpEeDy235
 
+1 | -3
 
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da hilft: es vielleicht bei mäusen. das heißt aber noch lange nicht das man den auslöser gefunden hat und er auf den menschen angewendet werden kann. es sind mäuse.
mit multiple sklerose werden doch millionen mit den medikamenten verdient (die auch größtenteils helfen) und mein eindruck ist, dass die pharmaindustrie überhaupt gar keine 100%ige heilung will.
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30.04.2011 14:28 Uhr von mort76
 
+6 | -0
 
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MissG, zumindest den Krankenkassen dürfte eine Heilung, auch wenn sie teuer wäre, lieber sein als eine langjährige Krankheit.
Der Pharmaindustrie nützt natürlich wirklich eher das Gegenteil.
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30.04.2011 16:08 Uhr von Julia1958
 
+10 | -0
 
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ein Hoffnungschimmer für mich und alle anderen Erkrankten.
Die Krankenkassen werden auf jeden Fall an einer Heilung interessiert sein, denn die Medikamente die man bei MS nehmen muss, sind sehr teuer.
Ich zum Beispiel muss jeden 2. Tag Betaferon spritzen und jede Spritze kostet über 300 Euro.
Dazu kommen alle anderen Medikamente noch hinzu. Also die, die man gegen die Begleiterscheinungen braucht. Und diverse Krankenhausaufenthalte bei akuten Schüben mit entsprechend teurer Behandlung, usw, usw.
Also denke ich schon, dass Hoffnung besteht.
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01.05.2011 01:19 Uhr von boo101
 
+3 | -0
 
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Fragt sich nur wann es für den Menschen machbar gemacht wird. Von der Entdeckung bis zum zugelassenen Medikament dauert es ja leider meist viele Jahre. Ich habe keine MS, aber FMS und da gibt es bisher nicht viele Fortschritte. Ich werde sicher keine Heilungsmöglichkeiten mehr erleben. Aber allen, die an MS leiden, wünsche ich, dass sie schnell Heilung erfahren!!!
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01.05.2011 10:55 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+2 | -0
 
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Selbst wenn es nur für Tiere gilt: so ist es doch oft sehr hilfreich die Krankheit im Gesamten zu verstehen.
Dann weiss man zumindest wonach man suchen muss.
Und wenn man weiss worum es sich handelt, kann man einen Weg finden es nciht zu dem kritischen punkt kommen zu lassen an dem die Krankheit akut wird.
So oder so ist das also eine sehr gute Entdeckung.
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31.05.2011 17:56 Uhr von fledermaus86
 
+0 | -0
 
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Wäre zu schön um war zu sein da es ja schon jüngere Patienten damit gibt .... ab 9 Jahre hin und wieder schon ...
Auch meine Tochter 24 Jahre jetzt hat diese seid 5 Jahren schon ...

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