29.04.11 12:43 Uhr
 396
 

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt: Eine Million Arbeitsplätze sind unbesetzt

Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt hat jetzt darauf hingewiesen, dass ungefähr eine Million Arbeitsplätze in Deutschland nicht besetzt sind.

Hundt sagte: "Die offizielle Zahl von aktuell 461.000 offenen Stellen entspricht nicht der tatsächlichen Lage am Arbeitsmarkt, weil nicht alle Arbeitgeber ihre offenen Jobs bei der Bundesagentur für Arbeit melden."

Allein in naturwissenschaftlich-technischen Bereichen würden 120.000 Fachkräfte gebraucht. Auch die Pflegebranche suche zurzeit 30.000 qualifizierte Mitarbeiter.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: leerpe
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitsplatz, Arbeitsmarkt, Arbeitgeber, Dieter Hundt, Arbeitgeberpräsident
Quelle: de.news.yahoo.com
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
29.04.2011 13:01 Uhr von Nobody-66
 
+12 | -1
 
ANZEIGEN
das jetzige problem: ist schon seit über einem jahrzent bekannt. aber interessiert hat es keinen. nun, wo es gekommen ist wie es musste, jammern alle rum. und leute, denen man jahre lang eingeredet hat, das sie arbeitskrafttechnisch nix mehr wert sind, werden nun nicht auf einmal sagen "ach schön, das ihr mich in einen niedriglohnjob stecken wollt". lieber bleiben sie zu hause ( was ich auf eine art auch verstehen kann ) und wir haben einen arbeitskräftemangel
Kommentar ansehen
29.04.2011 13:13 Uhr von ZzaiH
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
dann: muss man sich die stellenanzeigen mal genau ansehen:

sehr viel qualifikation und verantwortung
und 7,60€ stundenlohn
Kommentar ansehen
29.04.2011 13:27 Uhr von hofn4rr
 
+2 | -6
 
ANZEIGEN
@ZzaiH: >> sehr viel qualifikation und verantwortung
und 7,60€ stundenlohn <<

ideale voraussetzung für die kommenden ab dem ersten mai =>

die entwicklung wird zeigen das sich h4 nicht mehr lohnen wird, auch bei einem stundenlohn unterhalb von 7,60 euro.

nicht das ich diese entwicklung unterstützen würde, nur dürfte das die logische konsequenz sein dafür, den arbeitsmarkt für billigkräfte zu öffnen.

die sozialleistungen im bisherigem umfang bleiben nicht bestehen...auch wenn sich das keiner vorstellen möchte... genauso und viel drastischer wird es kommen.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
Kommentar ansehen
29.04.2011 13:48 Uhr von ollolo
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
Früher war es so, daß man für eine Arbeit eine bestimmte Grundqualifikation brauchte und man dann "eingearbeitet" wurde. Wenn man HEUTE einen Job sucht, muß man haarklein genau das können, was eben dieser Job verlangt. Einarbeitung/Ausbildung ist nicht mehr.... Und Lohn darf der Arbeitnehmer ja bitteschön auch nicht verlangen, zumindest nicht viel....Ach, und bitteschön: 40 Jahre Berufserfahrung sollten´s schon sein, aber das Alter des Arbeitnehmers nicht mehr als 25 Jahre betragen.
Aber jetzt holen wir die Polen, Rumänen usw. nach Deutschland, dann wird ALLES BESSER......

[ nachträglich editiert von ollolo ]
Kommentar ansehen
29.04.2011 13:59 Uhr von FlatFlow
 
+8 | -1
 
ANZEIGEN
tja: über Jahre nicht ausgebildet, jetzt so langsam kommen die Konsequenzen. Die Arbeitnehmer/innen aus Osteuropa haben doch einen sehr großen Nachteil, sie verstehen kein deutsch, oder nur sehr schlecht und keiner wird mit einem Dolmetscher herumlaufe können. Erste Wahl sind solche Leute auf den ersten Blick nicht.
Kommentar ansehen
29.04.2011 14:12 Uhr von hofn4rr
 
+10 | -0
 
ANZEIGEN
@FlatFlow: >> über Jahre nicht ausgebildet, jetzt so langsam kommen die Konsequenzen. Die Arbeitnehmer/innen aus Osteuropa haben doch einen sehr großen Nachteil, sie verstehen kein deutsch, oder nur sehr schlecht und keiner wird mit einem Dolmetscher herumlaufe können. Erste Wahl sind solche Leute auf den ersten Blick nicht. <<

genau auf diese leute, die sich verbal nicht wehren können und minderqualifiziert sind, zielt die wirtschaft doch ab...insbesondere deren vertreter herr hundt =>

gesellschaftliche nachteile, wie das die hälfte der kommenden in h4-transferleistungen landen, interessiert die herrschaften aktionäre nicht.

über kurz oder lang werden die beiträge, wie bei der krankenversicherung, für die arbeitgeber eingefroren, und werden dafür auf arbeitnehmerseite steigen.

hundt&co wissen seit jahren was der erste mai 2011 für die niedriglohnwirtschaft bedeutet...
Kommentar ansehen
29.04.2011 22:26 Uhr von xjv8
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Klasse!! Dann soll sich die Industrie mal anstrengen und eine Million Arbeitslose einstellen, dann haben wir nur noch 2070000 Arbeitslose. Die Industrie muss sich mal von dem Gedanken verabschieden, das sie für jeden speziellen Job, den perfekt ausgebildeten Mitarbeiter finden. Ausbildung und Einarbeitung muss schon sein.
Kommentar ansehen
30.04.2011 11:31 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
"gesellschaftliche nachteile, wie das die hälfte der kommenden in h4-transferleistungen landen, interessiert die herrschaften aktionäre nicht."

Doch das interessiert sie schon. So kommt man an das Geld ran was der Arbeiter sich für seinen Lebensabend aufgespart hätte. Die zukünftigen H4ler sind auch Konsumenten und sie werden dann das verkonsumieren was sich der Arbeiter aufgespart hätte. Am Ende arbeitest du dann nur noch für den Lebenserhalt, ein paar Kleinigkeiten die dich bei Laune halten und mehr bleibt dann nicht über. Willst du was Größers kaufen musst du Kredite aufnehmen und wirst dementsprechend zum Sklaven deines Konsums.

Und nebenbei kann man die Löhne noch schick drücken für zukünftige Arbeiter und für die jetzigen Arbeitern wäre es eine staatliche Lohnkürzung (nichts anderes sind immer neuen Steuern und Erhöhungen)
Kommentar ansehen
10.05.2011 16:43 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Fachkräfte: da ist mein Problem... mit Abi aber ohne Ausbildung ists da schon wieder Mau. Wenn man Glück hat kann man als Produktionshelfer arbeiten, aber da fordern die meist nen PKW. Also bleiben nur McDonalds, BurgerKing und Callcenter ... und zumindest von den ersten Beiden weiß ich inzwischen, das die Niemanden einstellen wollen, der keine Lohnsteuerkarte hat (und dank der bzag schon seit 7 Wochen auf das steueridentifikationsmerkmal wartet -.-)
Kommentar ansehen
07.11.2011 18:06 Uhr von roadblock
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
"Eine Million Arbeitsplätze sind unbesetzt": Das wundert mich nicht, denn das sind fast ausschließlich Arbeitsplätze die absolut unterbezahlt sind! Und nicht alles sind irgendwelche Putzjobs und dergleichen.

Nehmen wir als bestes Beispiel den Computerbereich wo jedes Jahr xx tausend Informatiker mehr fehlen. In vielen Bereichen würde ein ambitionierter Computerfreak ausreichen, aber nein, man sucht händeringend nach einen Informatiker mit Hochschulstudium. Dafür bietet man einen Lohn an den ich bestenfalls als Frechheit bezeichnen kann!

Und der Aufruf von Frau Merkel an Informatikern aus dem Ausland war ebenso ein Schlag ins Wasser - die verdienen in ihren Heimatländern teilweise fast das Doppelte wie in Deutschland.

Bravo, wir haben es geschafft Deutschland in ein Billiglohnland zu verwandeln. Nur mit dem Haken, das die Lebenshaltungskosten immer stärker ansteigen.

Refresh |<-- <-   1-10/10   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?