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Bundesagentur für Arbeit: Kein Arbeitskräfte-Ansturm aus Osteuropa erwartet

Durch die Öffnung des Marktes für ausländische Bewerber werden zahlreiche Arbeitskräfte aus Osteuropa erwartet. Eine "überschaubare" Menge an potenziellen Arbeitnehmern wird ab Mitte Mai in Sachsen- Anhalt Fuß fassen.

Petra Schwarze fungiert als Teamleiterin der "Zentralen Auslands- und Fachvermittlung" und sieht Chancen in der Gewinnung von Fachkräften aus Osteuropa. Denn im Inland gäbe es keine ausreichende Zahl an Bewerbern.

Nach Angaben der Bundesagentur für Arbeit fehlen in Sachsen Anhalt insbesondere Fachkräfte in diversen technischen Bereichen.


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WebReporter: mcWIWI
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeit, Osteuropa, Bundesagentur für Arbeit, Ansturm, Bundesagentur
Quelle: www.trading-house.net

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2011 10:48 Uhr von ZzaiH
 
+10 | -0
 
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wtf: "Denn im Inland gäbe es keine ausreichende Zahl an Bewerbern"

es gibt 6mio arbeitslos (wahrscheinlich noch mehr, offiziell natürlich viel weniger) - da sind auch reichlich bewerber drunter - oder genug intelligente, die man umschulen oder weiterbideln könnte
macht man aber nicht kostet ja schließlich geld...
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29.04.2011 11:44 Uhr von feelexamd
 
+7 | -0
 
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Liebe Frau Schwarze: wie wäre es, wenn man weniger Geld für Drohgebährden aufbringt, und stattdessen diese Kraft in Weiterbildungsmaßnahmen investiert? Ich kann mir kaum vorstellen, dass unter den ganzen Arbeitslosen "nur" Maurer und Fliesenleger sind.

Macht doch mal die Studiengebühren rückgängig, damit eventuell auch ein Realschüler mit technischer Lehre und ohne viel Kohle an einer Fh ein Diplom machen kann.

Oder bildet sie intern weiter.


Es kann ja wohl net sein, dass unser Staat eher auf Auslandsfachkräfte setzt, als auf Inländer.

Aber so wirds schneller ein Groß-Europa, nicht war?

Und zum Abschluss möchte ich gerne wissen, wie vergleichbar denn ein osteuropäischer Technikerabschluss mit den deutschen Firmenanforderungen korreliert. Oder gehts da eher um die Gehaltsvorstellungen?



[ nachträglich editiert von feelexamd ]
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29.04.2011 16:14 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -3
 
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"Aber so wirds schneller ein Groß-Europa, nicht war?"

So ungefähr. Stopfe ein Land voll mit verschiedenen Nationalitäten mit noch unterschiedlicheren Interessen und es wird immer Uneinigkeit bestehen unter der Bevölkerung.
Und eine uneinige Bevölkerung rebelliert nicht da sie zu sehr untereinander beschäftigt sind.
Gut durchdacht.
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29.04.2011 19:07 Uhr von Marco Werner
 
+4 | -0
 
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@feelexamd: Es geht nur ums Geld. Die Auslandsfachkräfte werden mit einem für deutsche Verhältnisse lächerlichen Lohn geködert,der aber in ihrer Heimat ein kleines Vermögen ist. Es wird eine gewisse Weile dauern,bis die Zuwanderer merken,daß sie mit 400€ Netto in Kiew oder Bukarest ein reicher Mann *wären*,aber sie ja eigentlich die ganze Zeit im teuren Deutschland hocken. Und hier relativiert sich dieses für ihre Verhältnisse hohe Einkommen sehr schnell wieder. Dann kommt halt der nächste Dödel,der für dieses Geld arbeitet. In der Zwischenzeit können die Arbeitgeber den verbliebenen beutschen Arbeitnehmern wunderbar die Pistole auf die Brust setzen und die Löhne mit dem Verweis auf das Erinkommen der ausländischen Fachkräfte weiter kräftig drücken. Und nur darauf kommt es den Arbeitgebern letztendlich an.
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19.05.2011 15:53 Uhr von daiakuma
 
+2 | -0
 
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ich denke es gibt unter der deutschen Bevölkerung äusserst wenige, die dieser Frau beifplichten... Wie wär´s mit Fachkräften aus dem EIGENEN Land?

Man muß denen doch nur entsprechende Konditionen bieten!?
Aber dazu will sich ja heut zu Tage kein Chef/Vorstand mehr durchringen... -.-

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