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Experten warnen - Weltweiter Hunger durch steigende Preise

Nicht nur die sogenannten Dritte Welt Länder seien betroffen, sondern auch im Westen könnten die Kosten für Grundnahrungsmittel in den nächsten Jahren ansteigen.

Schuld an der globalen Misere seien falsche Politik, erhöhte Nachfrage nach westlichen Nahrungsmitteln, Anbau für Biosprit und die Wegwerfmentalität des Westens. Eine neue "grüne Revolution" könnte helfen, Schlimmeres zu vermeiden, so ein Experte.

Neue Erkenntnisse aus Wissenschaft und Technik kann, wenn angewandt, Erträge steigern. Auch ein Überdenken, wie man Lebensmittel haltbarer macht, könnte Ressourcen schützen. Fast 50 Prozent aller Lebensmittel in der westlichen Welt werden weggeworfen.


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WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Preis, Lebensmittel, Hunger, Nahrungsmittel
Quelle: www.manager-magazin.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.04.2011 07:01 Uhr von GoWithTheFlow
 
+3 | -1
 
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Man könnte mit manchen Innovationen nicht nur den Hunger eindämmen, sondern auch neue Arbeitsplätze schaffen.
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29.04.2011 07:41 Uhr von JesusSchmidt
 
+6 | -12
 
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seit 20 jahren dasselbe gelaber 50% aller lebensmittel werden weggeworfen? mag stimmen, hat nur nichts mit der haltbarkeit zu tun - die ist dank chemie-dreck hoch genug. weggeworfen wird, weil man im kapitalismus nichts verschenkt.
es werden genug nahrungsmittel produziert, um 3 erden zu ernähren.

wenn ich natürlich solch arbeitsscheues gesindel sehe, wie die typen auf haiti nach dem hurrikan, die lieber dumm rumsitzen und auf internationale hilfe warten, statt selbst mal mit dem aufräumen anzufangen, muss ich sagen, dass mir deren probleme am arsch vorbei gehen.
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29.04.2011 08:06 Uhr von SNnewsreader
 
+12 | -0
 
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@JesusSchmidt: Ich glaube nicht das Du auch nur annähernd die Situation auf Haiti einschätzen kannst. Weder vor, noch nach der Katastrophe.

Ich war ein paar mal in der Karibik und schon vor dem Beben gab es nur Korruption, kaum Bildung, Bandenkriege, während die ">Elite" das gesamte Staatskapital ins Ausland brachte .... (siehe Tunesien, die Situation der Armut ist vergleichbar). Hinzu kommt die Mentalität.

Bevor der glorreiche arbeitsame Europäer die Karibik überfallen hat war es tatsächlich "reich" und es lies sich gut leben (lies mal Geschichte bitte). Der Reichtum hier beruht auf der Armut dort. Wo es keine Arbeit gibt, da kann auch nicht gearbeitet werden. Ohne Geld kann man auch keine Infrastruktur aufbauen etc.

Deinen Kommentar tue ich mal als "morgendliches Katergeplapper" ab.
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29.04.2011 08:25 Uhr von GoWithTheFlow
 
+2 | -0
 
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Wenn man: den ganzen Artikel der Quelle liest (mehrere Seiten), wird einem mit Sicherheit klar, dass es bald auch die westliche Welt betrifft. Es war noch nicht mal die Rede von Katastrophen, die nicht vorhersehbar sind.
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29.04.2011 08:34 Uhr von ElkCloner
 
+6 | -0
 
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Es ist der selbe Grund wie immer: GIER!!! „Die Welt hat genug für jedermanns Bedürfnisse, aber nicht für jedermanns Gier.“

Mahatma Gandhi
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29.04.2011 08:40 Uhr von Perisecor
 
+4 | -6
 
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@ SNnewsreader: "Bevor der glorreiche arbeitsame Europäer die Karibik überfallen hat"

Hat dort auch kaum jemand gelebt. Lediglich kontinental USA und ein bis zwei Inseln waren spärlich besiedelt.

"war es tatsächlich "reich" und es lies sich gut leben (lies mal Geschichte bitte). "

Die Europäer, die per Schiff kamen, und später auch die schwarzen Sklaven der Europäer, haben diesen ´Reichtum´ erst geschaffen. Durch seltene Gewürze etc., die nur heute leider nicht mehr selten sind.


"Der Reichtum hier beruht auf der Armut dort. Wo es keine Arbeit gibt, da kann auch nicht gearbeitet werden."

Nach dem Hurrikane war genug Arbeit vorhanden.

"Ohne Geld kann man auch keine Infrastruktur aufbauen etc."

Nach dem Hurrikane war auch dafür genug Geld vorhanden.


Du hast es aber schon gesagt: Die Mentalität dort ist das größte Problem.


@ JesusSchmidt

"hat nur nichts mit der haltbarkeit zu tun - die ist dank chemie-dreck hoch genug"

Das stimmt nicht. Dinge, die weggeworfen sind, sind - sowohl bei Privatpersonen, als auch Supermärkten - quasi immer am oder über dem MHD. Eine nachträgliche Verbringung an andere Orte ist nicht möglich, auch, weil entsprechende Kühleinheiten fehlen (und wenig Sinn ergeben).

"weil man im kapitalismus nichts verschenkt"

Tafeln und andere Organisationen sprechen eine andere Sprache. Verschenkt wird nichts, weil sich Transportprobleme ergeben und niemandem geholfen ist, wenn man Leute noch abhängiger von uns macht.

Die entsprechenden Länder sind einfach massivst überbevölkert - und zwar so lange, bis man dort für jeden genug Nahrung und Wasser hat.