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Extrem schnelle Evolutionsrate bei Zahnkärpflingen beobachtet

Ein Forschungsteam unter der Leitung von Chris Martin von der University of California in Davis hat neue Erkenntnisse über bestimmte Zahnkärpflingarten gewonnen. Demnach besitzen die kleinen Fische eine der schnellsten Evolutionsraten im Tierreich, sogar verglichen mit allen bekannten Organismen.

Während sich die meisten Zahnkärpflingspezies vorwiegend von abgestorbenem organischen Material auf dem Meeresboden und von Algen ernähren, haben sich verschiedene Arten auf andere Nahrungsquellen spezialisiert. Die differenzierten Populationen leben in Seen auf San Salvador Island und der Yucatan-Halbinsel.

Nach Angaben Martins zeigen diese Spezies eine bis zu 130 Mal schnellere Evolutionsrate als die anderen Zahnkärpflingarten. Dadurch sei es ihnen möglich gewesen, ihre Kieferstruktur sehr schnell an die neue bevorzugte Nahrung (Fischschuppen, Schalentiere) anzupassen. Weitere Studien sollen folgen.


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WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wissenschaft, Fisch, Natur, Evolution, Kiefer, Karpfen, Meeresbiologie
Quelle: www.astropage.eu

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29.04.2011 06:01 Uhr von alphanova
 
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Man nannte ihn Darwins Powerfisch*g*
Die Beobachtung von Tieren mit sehr hohen Evolutionsraten leistet wertvolle Dienste bei dem Abgleich verschiedener Aussagen von Darwins Evolutionstheorie mit der Wirklichkeit. Das klappt allerdings nur, wenn ihr Lebensraum bestehen bleibt, was leider keineswegs garantiert werden kann.

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