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Missbrauchsopfer protestieren gegen Seligsprechung von Papst Johannes Paul II.

Papst Johannes Paul II. wird demnächst im Vatikan seliggesprochen, was Organisationen von Missbrauchsopfern aufs heftigste kritisieren.

Sie argumentieren, Johannes Paul II. hätte den sexuellen Missbrauch innerhalb der Katholischen Kirche immer toleriert und geschwiegen: "Anstatt einen toten Papst seligzusprechen, sollte die Kirche den Opfern helfen", so Norbert Denef, Vorsitzender des Netzwerks Betroffener von sexualisierter Gewalt.

Nicht nur deutsche Missbrauchsopfer protestieren gegen die Seligsprechung, auch in Amerika kritisiert man die Entscheidung des Vatikans.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Protest, Organisation, Papst Johannes Paul II., Seligsprechung, Missbrauchsopfer
Quelle: www.spiegel.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2011 16:38 Uhr von moegojo
 
+4 | -1
 
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die sollten aufpassen nicht auch selig gesprochen zu werden ;D
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29.04.2011 02:05 Uhr von berndole
 
+3 | -2
 
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leute leute wir wissen doch alle das diese seligsprechung nicht einfach so passieren. Da hat Gott dem paps gesagt hey sprech ihn sehlig und fertig. da hat das volk ja mal garnichts mitzureden ist doch schließlich eine direkte order von gott ... oder gibt es in der kirche etwa willkür?? oh verdammt..
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29.04.2011 10:57 Uhr von Ginseng
 
+6 | -2
 
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unerträglich: Dieser Mann hat durch seine Kondom-Ächtung maßgeblich zur Verbreitung von AIDS beigetragen, vor allem in Afrika.
Indirekt hat also der letzte Pabst mehr Menschen auf dem Gewissen wie Hitler und Stalin zusammen. Dageben war der Hexenwahn kurz nach dem Mittelalter ein Fliegenschiss.

[ nachträglich editiert von Ginseng ]
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29.04.2011 12:08 Uhr von psycoman
 
+1 | -2
 
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@Ginseng: "Dieser Mann hat durch seine Kondom-Ächtung maßgeblich zur Verbreitung von AIDS beigetragen, vor allem in Afrika.[...]"

Nein, hat er nicht. Man kann, völlig zurecht, den Papst und die Kirche kritisch sehen oder gar ablehnen, aber hier die Verbreitung von Aids vorzuwerfen ist unsinnig.

Ein Kondomverbot ist auch Sicht der Kriche ja richtig, da Sex der Fortpflanzung dienen soll.

Man muss sich aber, wenn schon, dann an alle Regeln halten.
- keine Kondome
- keine Sex vor der Ehe
- Treue

Dann bekommt man auch kein Aids.
Von anderen Übertragungswegen als Sex, gegen die Kondome auch nicht helfen würden, mal abgesehen.

Also liegt es doch erstmal an den Leuten selbst. Wenn ich so religiös bin, dass ich keine Kondome nehme, weil der Papst das sagt, dann sollte ich auch nicht durch die Gegend Poppen, sondern keusch sein.

Dafür haben diese Leute dann eben weniger Spass im Leben, weil man eben nicht einfach so Sex haben und den Partner wechseln kann, wie mit Kondom :-)

Wenn ich aber kein Geld für Kondome habe oder es in meinem Land keine gibt, dann muss ich doch von mir aus schon enthaltsam leben, einfach um nicht einfach so Kinder in die Welt zu setzen, die ich nciht möchte oder ernähren kann, oder nicht?

@News:
Also wenn bewiesen ist, dass der Papst von den Missbruachsfällen wuste, dann ist die Seligsprechung natürlich kritisch zu sehen.

Generell gehören Priester die so etwas tun eben ins Gefängnis und nicht einfach versetzt, damit man das aussitzen kann.

Mir erschließt sich dieses zwanghaft selig/heiligsprechen auch nicht. Heilige mögen vieleicht in bestimmten Bereichen vorbilder sein, aber das wars dann auch.

[ nachträglich editiert von psycoman ]

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