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Aufstände in Syrien: UNO uneins - Türken ergreifen Initiative

Nachdem am Mittwoch eine Verurteilung Syriens wegen des brutalen Vorgehens des Regimes gegen Aufständische daran gescheitert war, dass sich Russen und Chinesen mit dem syrischen Machthaber Baschar al-Assad solidarisierten, ergreift nun die Türkei die Initiative.

Die türkische Regierung verurteilt in einer Stellungnahme den Einsatz gegen Regimegegner und fordert, dem Wunsch des syrischen Volkes nach demokratischen Reformen nachzukommen.

Die türkische Regierung schickt eine Delegation nach Damaskus, die der dortigen Regierung konkrete Vorschläge für eine friedliche Lösung des Konfliktes vorlegen soll. Allerdings könnte es für Assad schon zu spät sein, da offenbar nicht mehr die gesamte Armee zu ihm steht.


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WebReporter: Babelfisch
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Syrien, UNO, Initiative
Quelle: www.stern.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2011 14:59 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -17
 
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28.04.2011 15:11 Uhr von karl_valentin
 
+12 | -3
 
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die türkei: scheint mir am ehesten geeignet, hier einen ehrlichen vermittler zu spielen.
die russen setzen voll auf assad, weil sie mit syrien ihre militärische mittelmeerpräsenz ausbauen wollen. die amis haben kaum kontakte nach damaskus.
westerwelle schwafelt nur.
da ist es doch gut, wenn die türken konkrete konzepte haben. es wird schwer genug, da es ja wohl auch wieder um innermoslemische probleme geht (unterdrückte sunniten).
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28.04.2011 15:21 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -7
 
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Konflikt in Syrien stellt Türkei vor ein Dilemma: http://www.nordbayern.de/...

"Schon vor Wochen hatte Erdogan verkündet, der syrische Präsident habe ihm gegenüber baldige Veränderungen angekündigt. Doch die Lage in Syrien hat sich seitdem nicht verbessert, sondern verschlechtert. Die Türkei fühlt sich düpiert."

"Doch inzwischen wird in der Türkei die Forderung laut, die Ankaraner Außenpolitiker sollten bei ihren Kontakten mit Assads Regierung die Samthandschuhe ablegen."


Diese löbliche "Initiative" folgt also einem gewissen Druck...

Ich denke, Erdogan bereut es schon langsam, die Visumspflicht gegenüber Syrien aufgehoben zu haben. Von den Minen auf türkischer Seite der fast 900km langen Grenze gar nicht erst zu reden....
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28.04.2011 15:29 Uhr von Kabeltrommel
 
+7 | -3
 
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@ jolly r - na und? Erdogan ist offensichtlich lernfähig. Politik braucht immer Druck. Die Türken tun jedenfalls was - was Konkretes.
Eine Abordnung der syrischen Rebellen war auch schon in Istanbul.

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