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Wahlkampf in Kanada: Marode Kernkraftwerke und Umweltsünden interessieren nicht

In Kanada, dem Gründungsland der Umweltorganisation Greenpeace, steht derzeit der Wahlkampf an. Doch anstatt sich mit den weltweit heiß diskutierten Fragen der Atomenergie und der Umweltbelastung auseinander zu setzen, setzen Kanadas Politiker auf Steuersenkungen und sportliche Gesten.

So wollte sich der Spitzenkandidat des separatistischen Bloc Québecois, Gilles Duceppe, bei Sportfans beliebt machen, indem er vorschlug, das TV-Duell zwischen ihm und seinem Kontrahenten zu verschieben - zeitgleich lief nämlich ein wichtiges Eishockeyspiel.

Dass ausgerechnet das Land mit dem Image der sauberen Seen und Wälder in Wirklichkeit große Umweltprobleme hat, ist kaum bekannt. So soll der marode, 28 Jahre alte Kernreaktor in der erdbebengefährdeten und dicht besiedelten Region Quebec aufgerüstet und die größte Asbestmine der Welt wieder eröffnet werden.


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WebReporter: maude
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kanada, Wahlkampf, Umwelt, Kernkraftwerk
Quelle: www.spiegel.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2011 13:53 Uhr von gravity86
 
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Man hört immer wieder, dass sich die Kanadier einen Dreck um die Umwelt scheren. Inzwischen fange ich ebenfalls an daran zu glauben, wenn ich sowas lesen muss ...
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28.04.2011 13:54 Uhr von Leeson
 
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Und was: sagt uns das über soeinen Politiker?
Sofort absetzen, der wird doch nicht etwas für das Volk machen.
Als wenn Sport wichtiger ist....
Aber ich hab schon mal Kanadier in Cuba kennen gelernt.
Die benehmen sich wie wir am Ballermann!
Wenn der gewählt wird, brauchen wir in Kanada keinen IQ-Test machen ;)
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28.04.2011 14:00 Uhr von brezelking
 
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Nichts neues: in Kanada wird wahrhaftig auf die Umwelt geschissen.
In weniger besiedelten Gegenden: Öffentliche Mullabladeplätze heist dort: Im Wald ein Loch buddeln nahe der Straße. Wenns nach ein paar Wochen/Monaten voll ist, erde drauf und neues loch.
Die Leute dürfen in diese Löcher wirklich ALLES reinschmeisen.
Chemikalien, Gifte und weis der Geier was noch alles.
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28.04.2011 20:15 Uhr von Babykeks
 
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Die Atomkraftwerke bei uns und überall auf der Die Atomkraftwerke bei uns und überall auf der Welt, wurden nicht erst durch das Unglück in Japan marode und wurden auch nicht plötzlich über Nacht unsicherer.

Wenn sich also vorher so wenige Menschen über Atomkraft *echten* Sorgen gemacht haben - dann sind sie durch diese offen gezeigte Panik-Fähnchen-im-Winde-Meinung eigentlich peinlicher als Politiker, die sich durch die globalen Medien NICHT ihre Gangart vorschreiben lassen.

[ nachträglich editiert von Babykeks ]

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