28.04.11 07:52 Uhr
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Wirbel um angebliche Pläne der EU, in Wohnungen neue Wasserhähne vorzuschreiben

Laut Medienberichten soll die Europäische Union vorhaben, eine neue Richtlinie für sparsamere Wasserhähne, Toilettenkästen sowie auch Duschköpfe auf den Weg zu bringen.

Damit soll gegen die drohende Wasserknappheit in Europa vorgegangen werden. Dadurch soll der Pro-Kopf-Verbrauch zum Beispiel in Deutschland in den nächsten Jahren um 30 Prozent gesenkt werden.

Die Umbaukosten würden allein in Deutschland rund zehn Milliarden Euro ausmachen. Gerechnet wird mit Kosten von 400 Euro pro Wohneinheit. Allerdings hat die Europäische Kommission sofort dementiert und den Medienberichten jeglicher Grundlage abgesprochen.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Wirbel, Wasserhahn
Quelle: www.focus.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2011 07:58 Uhr von _-ELK-_
 
+22 | -3
 
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ich verstehe die Aufregung nicht: wie wollen DIE das denn kontrollieren? Kommt da jemand in meine Wohnung und guckt sich die Dusche und den Spülkasten an? Bestimmt nicht, bzw. nur über meine Leiche!
Also, wie soll das umgesetzt werden? Kann ja nur über das Angebot umgesetzt werden, sprich es gibt nur noch Sparhähne im Baumarkt. Und so lange ich keinen neuen brauche werde ich keinen kaufen.
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28.04.2011 08:26 Uhr von SNnewsreader
 
+30 | -4
 
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@ -ELK-: Ich habe das vor Wochen schon gelesen. Es geht nicht um die Privathaushalte, sondern das betrifft nur den Vermieter.

Dort wurde auch berichtet das dadurch die Mieten steigen würden und die Kanäle häufiger gespült werden müssten, was das Wasser noch teurer macht. In Europa sind wir eh schon Wasserspar--Meister. Wäre also hier absolut fehl am Platz.

Das die jetzt so zurück rudern ist ganz einfach: Wer will das bezahlen? Dann ist es einfacher zu behaupten das es gar nicht stimmt, als zuzugeben das die wieder alle Dichtgedröhnt waren und denen keine andere Idiotie eingefallen ist ;-)
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28.04.2011 08:37 Uhr von HansGünter
 
+22 | -3
 
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Ich habe letztens: einen Beitrag gesehen, bei dem es um Wassersparen in Deutschland geht.

Die pumpen z.B. in Berlin im Sommer extra Wasser in die Kanalisation um sie frei zu halten.
Ergo muss all das Wasser das wir sparen, wieder durch externe Stellen zugefügt werden, um ein verstopfen und die erhöhte Verschleißbildung zu vermeiden.

Das wäre reine Geldmacherrei!
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28.04.2011 08:41 Uhr von omar
 
+4 | -8
 
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Vielleicht nur bei Neubauten bzw. den Herstellern? Die einzige Methode zur Kontrolle, die ich mir in diesem Zusammenhang vorstellen kann, ist entweder bei Neubauten (sowas wie ne Abnahme durch nen Beamten, der auch die Wasserhähne etc. checkt), oder viel einfacher:
Nur Sparmodelle dürfen in der EU verkauft werden.
Das wäre dann wie bei den Glühbirnen die durch Energiesparlampen ersetzt wurden... Damit erübrigt sich die Kontrolle beim Endkunden.
Letztere Methode empfinde ich als OK.
Wenn dadurch wirklich 30% eingespart werden kann, lohnt es sich.

[ nachträglich editiert von omar ]
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28.04.2011 09:04 Uhr von Alice_undergrounD
 
+8 | -3
 
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WASSERKNAPPHEIT? bullshit, das gegenteil ist der fall, dadurch dass alle so wasser sparen kriegt unser system erst probleme
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28.04.2011 09:25 Uhr von Ginseng
 
+5 | -3
 
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So ein Unsinn: In Deutschland muß bis auf ein par Ausnahmen nirgendwo Wasser gespart werden, weil wir genug Grundwasser mit genug Nachschub haben. Über das Frischwasser werden auch die Kanalisationen finanziert. Wird am Wasser gespart steigen die Kosten pro m³ Frischwasser, so einfach ist das und so war es auch schon in der Vergangenheit.
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28.04.2011 09:39 Uhr von JesusSchmidt
 
+10 | -2
 
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schwachmaten. was haben wir beim ersten mal gemacht, als es hieß, man solle wasser sparen?
wir haben gespart.
und was passiert?
die wasserpreise stiegen.

die zweckverbände wollen auf ihr geld kommen.
wenn wir 30% wasser sparen, wird wasser um 30% teurer.
tolle wurst.
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28.04.2011 09:55 Uhr von shadow#
 
+1 | -4
 
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Und es ist immer noch Bullshit: Auch wenn ihr die News zwei mal schreibt...
Zumal der Focus auch nur bei der Welt abschreibt.

Allerdings mit folgendem Update:
"Die Europäische Kommission wies den Bericht jedoch zurück. „Der Bericht entbehrt jeder Grundlage. Es gibt keine Richtlinie, die den Einbau neuer Wasserhähne und Duschköpfe zur Pflicht machen will“, sagte ein Sprecher des Umweltkommissars."

Es wird überhaupt nichts ausgetauscht und es betrifft im Prinzip niemanden. Es wird wenn überhaupt lediglich neue Richtlinien darüber geben was in Europa verkauft werden darf.
Aber das ist kein Problem - bohren die Chinesen eben kleinere Löcher in die gefälschten Wasserhähne...
Ob da jetzt 30% mehr oder weniger aus dem Wasserhahn kommen, merkt man überhaupt nicht.

Wenn das deutsche Leitungssystem und die Kanalisation auf Verschwendung ausgelegt sind, kann mir das erst mal völlig egal sein.
Es ist nicht so dass das Wasser billiger würde, wenn ich mehr davon brauche.

Bei einigen idiotischen Kommentaren hier könnte man glatt meinen, dass die Schreiber ihr Wasser nicht nach Kubikmetern bezahlen...

[ nachträglich editiert von shadow# ]
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28.04.2011 10:00 Uhr von derSchmu2.0
 
+1 | -0
 
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Is ganz einfach machts wie mit der Gluehbirne und schmeisst alles aus der Angebotspalette raus, was iwie nich sparsam mit Wasser umgeht...nach und nach werden dann alle Haushalte saniert...
Damit koennte ich ja noch leben, aber als Vermieter diverse Umbaumassnahmen aufgezwungen zu bekommen, wo ich dann nichtmal einen Anteil, entgegen SUISSEs Meinung, an den Mieter abdruecken kann, der spart ja schliesslich am Verbrauch von Gas, Wasser, Strom etc..da kann ich die Wohnung auch direkt verkaufen...
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28.04.2011 10:28 Uhr von Ruthle
 
+1 | -1
 
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Wasserhahn: Bei meinem Wasserhahn muß genügend Druck durch, wegen dem alten Gasdurchlauferhitzer, sonst kommt kein heisses Wasser...da geht nix mit Sparhahn....
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28.04.2011 10:35 Uhr von DeppJones69
 
+4 | -0
 
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Essensgutscheine in limitierter Auflage für JEDEN Bürger wären auch geil.
Damit wird erstens der Fettleibigkeit vorgebeugt (Rösler wird´s freuen) UND wir kacken alle weniger, worüber sich bestimmt auch das Ozonloch freut.
UND wir gehen alle nicht mehr so viel Einkaufen, die großen Märkte müssen nicht mehr lange öffnen, wir sparen Strom und können ein paar AKW ausschalten.
UND bei Wiederverwendung der Brennstäbe in kleinen Kommunen (untergebracht in der Ortsmitte) können wir demnach auch noch Heizkosten einsapren.
Stimmt mich wie immer eigentlich nur noch die demografische Entwicklung bedenklich...

Euer DeppJones69
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28.04.2011 10:49 Uhr von Floppy77
 
+2 | -1
 
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Wasserknappheit herrscht nur nicht überall, Berlin würde an einigen Stellen versumpfen, würde nicht stetig das Grundwasser abgepumpt. Ich weiss jetzt nicht mehr wo das war, aber ich glaube es war Siemens die auf eigene Kosten pumpen lassen um nicht im Morast zu versinken. Umso mehr Wasser in Berlin gespart wird, umso mehr muss dann abgepumpt werden.

Der zweite Knackpunkt ist, dass die Preise für Wasser steigen umso weniger verbraucht wird. Die Wasserbetriebe müssen weiterhin ihre Kosten decken und Gewinn soll ja auch noch abfallen.

Wenn ein solches Gesetz kommt, dann soll die EU unseren Grundwasserspiegel in Zaum halten und die Kosten dafür tragen.
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28.04.2011 11:44 Uhr von Dodge93
 
+1 | -1
 
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"neue Richtlinie für sparsamere Wasserhähne, Toilettenkästen sowie auch Duschköpfe auf den Weg zu bringen."

Stells mir gerade so vor, wie die EU-Leute diskutieren:
"Und weniger Kacken sollen sie, dann muss man auch seltener die Spülung betätigen!"
-"Brilliante Idee, wird mit reingeschrieben!"
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28.04.2011 12:26 Uhr von delerium72
 
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Reine Panikmache, denn in Deutschland sind viele Haushalte schon mit Wassersparenden Amaturen und Co. ausgerüstet.
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28.04.2011 12:46 Uhr von Sag_mir_Quando_sag
 
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@LostTime: "Aber heißt es nicht, wir würden zu viel Wasser sparen?"
Genauso ist es. Regelmäßig werden die Abwasserkanäle mit sauberen Trinkwasser von den Entwässerungsbetrieben durchspült, weil sonst sich die Abwasserkanalisation verstopft. Dies war früher nicht erforderlich.

Die EU führt eine weitere Schikane ein, nachdem sie bereits überflüssigerweise die krebserregenden sowie quecksilberhaltigen Energiesparlampen mit Zwang einführt, obwohl die Schadstoff-Eigenschaft von CO² zwar juristisch eingeführt, aber wissenschaftlich nicht bewiesen wurde.

[ nachträglich editiert von Sag_mir_Quando_sag ]
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28.04.2011 13:16 Uhr von Mario1985
 
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na toll: kommen dann noch mehr kosten auf uns zu, da noch weniger Wasser durch die Abwasserrohre fließt und es dadurch noch eher verstopft und noch öfters gereinigt werden muss.... In Deutschland werden ca. 40% des "hergestellten" Wassers wieder in den See/Fluss zurückgeschüttet, weils niemand verbraucht.... Deutschland ist schon sparweltmeister wenns ums Wasser geht.
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28.04.2011 16:05 Uhr von Jaecko
 
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Schildbürgeralarm: Sollens doch machen; der Wasserhahn ist schneller aufgebohrt, als der Kontrolleur aus der Tür geschmissen.
Wenn ich 20L wasser haben will, lass ich mir die 20L auch raus. Da hat mir der Wasserhahn nix vorzuschreiben.
Wenn ich duschen will, will ich duschen, nicht abgetröpfelt werden. Wenn ich Baden will, will ich, dass die Wanne voll ist, _bevor_ das Wasser Algen ansetzt.

Ich bezahl für das Wasser, demnach ist das Wasser mein Eigentum. Und damit kann ich machen, was ich will.

Nächste Idee: Hydranten begrenzen? Die Feuerwehr wird sich freuen. "Hm sorry, wir können nicht löschen, EU-Gesetz gibt uns nicht mehr Wasser".

Aber die könnten ja den ersten Schritt machen und damit aufhören, ihre Nobelkarren jede Woche zu waschen.
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28.04.2011 18:44 Uhr von Macinally
 
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Schwachsinnige EU in Deutschland wird jetzt schon für die vorhandene Infrastruktur zu wenig Wasser verbraucht. So schizophren sich das auch anhört...
Den Verbrauch durch solch unsinnige Bestimmungen weiter zu senken, hat steigende Preise als Folge.
Selbst mir als misstrauischer Konsument von jeglichen Energien erschliesst sich diese Logik. Die fixen Kosten eines Wassersystems sind nun mal da.

Selbst wenn wir in Deutschland noch so viel Wasser einsparen, welchen Nutzen haben die wasserarmen Gebiete davon?

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