28.04.11 06:05 Uhr
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Bald mehr Leistungswettbewerb zwischen den Krankenkassen

Laut Gesundheitsministerium (BMG) von Minister Rösler (FDP) soll im Juni ein Gesetz verabschiedet werden, welches den Krankenkassen einen Leistungswettbewerb ermöglichen soll. Schwerpunkt wird die ambulante sowie ländliche Versorgung. Überschneidungen zu privaten Versicherungen sind unerwünscht.

Der Verband der privaten Krankenversicherung e.V. kritisiert die "Lockvogelangebote" wegen fehlender Tarifkalkulation sowie die Möglichkeit, Tarife ohne Gegenleistung zu schließen. Außerdem mangele es an Rückstellungen. Sonderleistungen seien ein Feld der Privatversicherungen.

Bei häuslicher Krankenpflege, Vorsorge, Reha, Heil- und Hilfsmitteln sowie nicht medizinischen Versorgern sollen die Satzungen gelockert werden. Gruppenverträge, auch in Betrieben, sowie Einzelvereinbarungen sollen die Versorgung verbessern sowie die Kosten senken.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Krankenkasse, Wettbewerb, Leistung
Quelle: www.versicherungsjournal.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.04.2011 06:05 Uhr von Berufspsycho
 
+3 | -0
 
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Notiz, da nicht in der Quelle erwähnt: Nicht medizinische Versorger gibt es übrigens häufiger als man glaubt, oft sind es selbst Behandler wie Logopäden, etc., welche gar keine Ärzte im akademischen Sinne sind.
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28.04.2011 07:35 Uhr von realsatire
 
+11 | -2
 
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Na dann freuen wir uns weiter auf: die kaum vergleichbaren Angebote der KV.
Pssst Rösler: Die Gründe für das Desaster der nicht sinkenden Gesundheitskosten liegen nicht im Wettbewerb. Da sind ganz andere Sachen schuldig, z.B. kostenfreie Familienversicherungen für Menschen die dieses Land nie gesehen haben. Ich kann leider meine Mutter oder Großmutter nicht in meine Familienversicherung aufnehmen..
Ebenso zahlen 400€-Jobber und Minijobber kaum für die Versicherung.
Dann noch die Pharmalobby, die jede Einsparung schnell wieder zunichte macht.
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28.04.2011 10:27 Uhr von DeppJones69
 
+5 | -0
 
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Und wieder ein Stein aus dem Weg geräumt auf dem nicht mehr ganz so langen Weg zur echten Zweiklassengesellschaft!

Herrlich!

Es lebe (oder sterbe?) die Bourgeoisie!

Euer DeppJones69

P.S.:
Ich will dann eine GKV ohne Beitrag, bei der ich alles selbst zahlen muss :-)
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28.04.2011 12:28 Uhr von cartmansan
 
+1 | -0
 
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Ich wäre eher für einen Preiswettbewerb. Wer vergleicht denn bitte über Leistungen?
Wenn ich wie vor der Gesundheitsreform eine Kasse mit 12,9 und eine mit 14,5% Beitragssatz hatte, wars klar welche ich nehme. Die Grundleistungen waren eh die gleichen. Jetzt haben die Kassen Wellnessreisen in ihrem Programm, verlangen an anderer Stelle aber noch Zusatzgebühren. Ich hab jetzt auch mal so ne Reise gemacht, einfach weil ich mir dumm vorkommen würde, die Leistungen für die ich bezahlen muss, nicht zu nutzen.

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