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Klaus von Dohnanyi: Die SPD braucht Leute wie Thilo Sarrazin

Ein Parteiausschlussverfahren der SPD gegen Thilo Sarrazin wurde kürzlich zu Gunsten von Sarrazin beendet. Innerhalb der Partei ist man sich uneins über diese Entscheidung.

Klaus von Dohnanyi (SPD), der ehemalige Bürgermeister von Hamburg, hatte Sarrazin beim Ausschlussverfahren zur Seite gestanden. Er äußerte jetzt öffentlich, dass die SPD solche Leute ("Querdenker") wie Sarrazin brauche.

Im Internet hatten bereits gestern Abend über 700 Personen eine "Berliner Erklärung" unterschrieben, in welcher der Zickzackkurs der SPD im Verfahren gegen Sarrazin kritisiert wird.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Thilo Sarrazin, Parteiausschluss, Klaus von Dohnanyi
Quelle: www.abendblatt.de

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27.04.2011 21:10 Uhr von a.berwanger
 
+22 | -7
 
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SPD? Wenn die Leute bei der SPD hätten die wie Sarrazin wären, dann wären die aber nicht mehr länger die SPD sondern eine Volkspartei! ;) Das wäre ja gar nicht im Sinne der NEbejobbler der SPD....das wäre ja Politik fürs Land und fürs Volk zu machen.....das geht nun wirklich nicht!
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27.04.2011 21:15 Uhr von Rechthaberei
 
+19 | -6
 
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Die SPD hat den auch nur behalten weil der sonst: zur Partei Die Freiheit gehen würde und die Partei kennt dann wirklich jeder. Die Freiheit ist sogar wegen der Problematik das Deutschland sich abschafft gegründet worden.

Hauptthemen der Partei, in dem von ihr selbst als Grundsatzprogramm 1.0 bezeichneten Programm, sind die Einführung einer direkten Bürgerdemokratie nach Schweizer Vorbild sowie umfassende Änderungen in der Integrationspolitik.

Die Freiheit wirft dem politischen System der Bundesrepublik vor, den Parteien zu viel Macht zu geben, die in vielen Entscheidungen gegen den Willen der Mehrheit entscheiden würden.

http://de.wikipedia.org/...



[ nachträglich editiert von Rechthaberei ]
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27.04.2011 21:32 Uhr von Hanno63
 
+2 | -3
 
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das ginge aber "nur", wenn die CDU/CSU ihr Monopol aufgeben würde: immer zu regieren.
Einmal direkt als gewählte Partei,
Aber schlimmer , als indirekte Regierung, bei Problemen,wenn dann Andere den Müll beseitigen "dürfen" , die CDU/CSU dann aber aus dem Hintergrund , über die Aufsichtsräte fast aller wichtigen Konzerne und der Hochfinanz, mit ihren "Gentlemens-Agreements" und dem "Dunkel-Grau-Geld"(Schwarz-"Kohl"-Geld) die Geschicke des Volkes auf"löst" und dann : sowie eine Spur Aufschwung durch die Arbeit "der Anderen" einsetzt , wieder sabotiert , "die Anderen" , immerdann wenn alle alten CDU/CSU-Verträge endlich so ziemlich abgearbeitet sind (ca 1 Legislatur-Periode) und das "eigene Programm"der "Anderen" anfängt zu wirken , es wieder bald aufwärts geht, die CDU/CSU dann mit aller Gewalt "die Anderen" unmöglich macht , sabotiert und schnell wieder übernimmt.

Und schon sind innerhalb von 2 Wochen "alle Probleme gelöst" und es geht rapide aufwärts und die Konzerne spielen auch noch schnell ,.munter wieder mit. , kaum das die CDU/CSU wieder regiert, Dank ihrer Intrigen.

So war es nachvollziehbar immer seit dem Krieg und hinterher wird dann auf "die Anderen " auch noch geschimpft.

[ nachträglich editiert von Hanno63 ]
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27.04.2011 21:35 Uhr von syndikatM
 
+8 | -5
 
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die 700 berliner können sich meinetwegen eine andere partei aussuchen, zb die npd für einen strikten antidemokratischen kurs ohne meinungsverschiedenheiten und klarem bekenntnis. da passen sie eher hin, als in eine demokratische partei, in der thilo sarrazin erwünscht ist.
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27.04.2011 22:31 Uhr von sabun
 
+5 | -6
 
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es wird zeit: die partei zu wechseln.
wenn die spd so einen sch.....baut.
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28.04.2011 07:13 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -2
 
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Auch auf die Gefahr der Minusklicker: Männer wie Sarrazin bräuchte jede Partei. Jetzt nicht auf die Goldwaage packen und den Inhalt seines Diskus auswerten sondern mehr betrachtetet das dieser Mann gerade weil in Deutschland vieles totgeschwiegen wird so provoziert, aufrüttelt und mal zum nachdenken anregt. Es ist klar das viele seiner politischen Gegener ihn verteufeln das er die ganze Traumblase kaputt macht, würde mir nicht anders gehen wenn ich süß vor mir hinträume und mich weckt irgend ein Döspaddel auf....dann würd ich den auch lynchen wollen :)

Und ich denke nichts anderes meint dieser Mann damit.

@sabun oooooooh, weil sie einen Typen in der Partei lassen der dir nicht passt hauste ab? Das erinnert mich an meine Kindheit, in unseren Kinderbanden beim Spielen war es auch immer so, wenn einer in die Bande sollte und irgendwem das Gesicht nicht passte der drohte auch immer mit "Austreten" :)

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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01.05.2011 10:00 Uhr von Hanno63
 
+0 | -0
 
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Das uralte Problem, wenn man selber hilflos ist, was innerhalb einer Partei normal ist ::
... man möchte "seine Meinung" aussprechen , muss aber der Partei "dienen", ergo:
seine Meinung immerwieder "korrigieren", bzw anpassen.

Also sind "Viele" nur noch in der Partei weil es "keine bessere" Alternative gibt.
Da ja sowieso 90% der Partei-"Arbeit" immer "nur" daraus besteht , die Auswahl und Auflistung der Themen , welche ins Programm aufgenommen werden, festzulegen,...
..ist sehr oft die "eigene Einstellung" dazu garnicht gefragt , nur die Mitgliedschaft (Abstimm-Menge= %)
Wer gehen will soll gehen , denn es kann der Partei nur dienlich sein , da man dadurch ja "bereinigt" = mehr "Einigkeit" hat

Und am Ende.??

stimmt der Spruch:
"der schlechte Reiter , gibt immer dem Pferd die Schuld."

Was will man dem Sarrazin denn vorwerfen..????....
etwa die Wahrheit .???

Und wenn endlich mal politisch "etwas Ehrliches" gebracht wurde , ...sollte man doch stolz drauf sein , zumal ja die damaligen Politiker ( 60-er/70-er-Jahre) , heute zugeben bzw. es "einräumen.::
damals vieles falsch gemacht zu haben , z.B. nur wegen dem Betteln (Nötigung) der Türkei , um eine Beteiligung am deutschen Boom , ...damals die fleissigen inzwischen angepassten Griechen nach Hause geschickt zu haben, ...nur um einigen türkischen Hinterwäldlern noch etwas Arbeit zu geben, als "Hilfe zur Selbsthilfe" für die "schwächelnde", marode Türkei, ...
zumal wir zu der Zeit ja garkeine zusätzlichen Arbeiter mehr brauchten.
Nur daraus entstanden dann ja , absehbar ,::
die Migrations- und Familien-Fluten (1 Million angeblich fähiger Arbeiter + 500 tsd. Familienangehörige, als Nachzügler = Wohnungs-Chaos + Gettobildung.

Also das was, plus der Folgen daraus::..
dem asozialen , menschlich unangepassten Verhalten dieser Dauerarbeitslosen + ihrer meistens genauso asozial lebenden Kinder , heute schon in 3. Generation,.....der Sarrazin ja präzise bemängelte in seinem Buch ....
und ....präzise ja auch "nur Diese"
Also "nicht´s" wirklich vorzuwerfen da ist , nur :...
Alles zu deutlich , zu verständlich und direkt an die Öffentlichkeit gebracht zu haben.
(Allgemein in allen Parteien wohl nicht so üblich und deshalb peinlich)

Da ist es erfrischend , dass es noch Leute gibt, die sich auf die Seite der Wahrheit und Korrektheit stellen, wie der Klaus von Dohnanyi

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