Seit mindestens einer halben Million Jahren gibt es mehr Rechts- als Linkshänder
Bereits vor 500.000 Jahren müssen rund 90 Prozent der Menschen Rechtshänder gewesen sein, was Schramm-Spuren auf fossilen Zähnen belegen. Menschenaffen zeigen dagegen keine derartige Vorliebe zu einer bestimmten Seite.
Schrammen an Zähnen entstanden bei versehentlichen Kollisionen von Steinwerkzeugen mit Vorderzähnen, was auf die Gewohnheiten der damaligen Menschen schließen lässt. Rund 93 Prozent der Schrammen zeigen, dass ihre Besitzer Rechtshänder gewesen sein müssen.
Linkshänder hätten ihre Steinwerkzeuge anders geführt, sodass ihre Kratzmuster anders aussehen als die von Rechtshändern. Auch wird die Sprache mit der Vorliebe zur rechten Hand in Verbindung gebracht - die linke Hälfte des Gehirns ist gleichzeitig für Sprache und für Rechtshändigkeit zuständig.