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Studie: Deutsche Wissenschaftler verhindern Zusatzsstoffverbot in Zigaretten

Kakao, Lakritze, Johannisbrotmehl, Honig, Rum oder Zimtalkohol klingen harmlos, sind aber ein paar von über 600 Zusatzstoffen in Zigaretten, die Krebs verursachen können.

Gesundheitsschützer wollen diese Zusatzstoffe schon lange verbieten, doch ausgerechnet Wissenschaftler sehen sich nun dem Vorwurf ausgesetzt, dieses Verbot zu verhindern.

Deutsche Wissenschaftler liefern die entsprechenden Studien für die Tabaklobby, die ihnen bescheinigen, dass die Zusatzstoffe nicht so gefährlich einzustufen sind. Ihnen werden nun enge Kontakte zur Tabakwirtschaft vorgeworfen.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Studie, Deutsche, Wissenschaftler, Zigarette, Zusatz
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2011 15:35 Uhr von alexanderr
 
+7 | -2
 
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wie kommt man bitte auf die Idee, Lakritze oder Honig und soweiter in die Zigaretten zu mischen? ! :D :D
man muss sich doch was dabei gedacht haben, oder?
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27.04.2011 15:51 Uhr von certicek
 
+4 | -8
 
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@ alexanderr: Das kommt durch die elektronische Zigarette. Bei elektronischen Zigaretten wird ein Liquid verdampft. Viele Nutzer von e-Zigaretten nehmen Liquids die nicht nach Tabak schmecken. Es gibt wohl um die 200 verschiedene Geschmacksrichtungen.
Diese Form des "Rauchens" wird mehr und mehr zur Konkurrenz gegenüber Tabak-Rauchen.
Dadurch sehen Tabak/Zigaretten - Lobby und Staat große Umsatz- und Einnahmeverluste.

[ nachträglich editiert von certicek ]
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27.04.2011 16:17 Uhr von ChiefAlfredo
 
+6 | -1
 
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Die Lunge von Rauchern ist eh´ eine " Deep Black Smoke Avenue " ... was soll der Geiz?
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27.04.2011 16:19 Uhr von dexion
 
+6 | -0
 
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Habe gerade gestern was dazu gelesen: Mit Zusatzstoffen (Additiven) versucht die Tabakindustrie u.a., Kindern den bitterherben Tabak schmackhafter zu machen. Wenn es ihr gelingt, ihre Kunden in jungen Jahren auf einen bestimmten Geschmack zu "prägen", den sie mit der erlebten Wirkung des Suchtgiftes Nikotin assoziieren, bleiben sie ihr ein Raucherleben lang treu. Dieser Effekt ist für das Geschäft so wichtig, dass toxische Nebenwirkungen dagegen unbeachtet bleiben, was bisher dadurch erleichtert wurde, dass Zigaretten vom Chemikaliengesetz ausgenommen wurden (trotz Protest des Wissenschaftlichen Beirats der Chemikalienkommission und mit der Begründung ausreichender Regelungen im Lebensmittelgesetz; dort wird aber nur Kautabak geregelt) und die chemisch-analytische Kontrolle von Rauchinhaltsstoffen bisher ausschließlich von der Tabakindustrie selbst vorgenommen wurde (in Österreich von der Tochter der ATW Ecolab). Was aus den Geschmacksverbesserern (Honig, Kaffee, Gewürze, Öle, Wachse, Fette, Aminosäuren, Stärke, etc.) bei der Verbrennung entsteht, steht in keinem Lebensmittelbuch. Aus Zuckern können sich z.B. Aldehyde bilden, die teils als Reizstoffe die Schleimhaut schädigen und für andere Gifte durchgängiger machen, teils als Karzinogene an der Krebsentstehung beteiligt sind. Bekannt wurde die resorptionsfördernde Wirkung des Ammoniaks für Nikotin, wodurch die Suchtbildung beschleunigt wird. Menthol mindert Hustenreiz, macht Tabakrauch besser inhalierbar und ermöglicht auch Anfängern (also Kindern) bald den "Genuss in vollen Zügen".


Hab gestern nämlich eine LuckyStrikes Schachtel ohne Zusatzstoffe von LuckyStrikes geschenkt bekommen. ^^
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27.04.2011 17:51 Uhr von Nansy
 
+3 | -5
 
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@ChiefAlfredo: Ja, ja, die Lunge von Rauchern und die Lügen der Anti-Tabak-Liga.

Natürlich ist rauchen nicht gesund, aber mit welchen zweifelhaften Methoden die Gegner arbeiten, kannst Du hier in diesem Video sehen:
http://www.myvideo.de/...

Da erklärt dir ein Rechtsmediziner, dass die Raucherlunge oder Teerlunge eine Lüge ist.

Schon gewusst ?
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27.04.2011 20:06 Uhr von HeeHoo
 
+1 | -0
 
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Naja wundern tut mich gar nichts, es werden ja auch Tabakreste wieder "zusammengeklebt/gepresst" damit es so aussieht wie als ob man frische Blätter verarbeitet hätte.
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09.05.2011 01:19 Uhr von Schwertträger
 
+0 | -0
 
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Die Raucher wissen doch, dass es gefährlich und gesundheitsschädlich ist.
WIE gefährlich interessiert doch im Grunde niemanden.

Und super duper brandgefährlich kann´s nicht sein, da ja die Leute nicht sofort vor Ort tot von der Stange kippen. So what?


Und da sehr viele Raucher kurz vor, oder idealerweise sogar erst kurz nach Erreichen des Rentenalters sterben, ist das Ganze doch gar nicht so übel.
Man muss nur noch sehen, dass man den Krebs beschleunigt, wenn er einmal da ist, damit teure Therapien überflüssig werden.
Den Rauchern kommt das auch entgegen, die müssen dann keine Angst mehr vor langem Siechtum haben.

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