27.04.11 13:13 Uhr
 4.072
 

Japan befürchtet Anstieg der Selbstmordrate

Anders als im Westen wird der Suizid in Japan seit Jahrhunderten als edler Freitod angesehen. Die, die sich das Leben nehmen gelten oft als "wahre Samurai", der Selbstmord wird als Wiederherstellung der Ehre betrachtet.

Die Vorsteherin der nationalen Suizid-Präventionsstelle Japans, Naoko Sugimoto, befürchtet nach den verheerenden Ereignissen der letzten Wochen in Japan deshalb einen rasanten Anstieg der Selbstmordrate. Besonders anfällig für Depressionen seien Soldaten, Polizeibeamte, sowie AKW-Mitarbeiter.

Die ersten Selbstmorde ließen auch nicht lange auf sich warten: So erhängte sich zum Beispiel ein Bauer, da seine Kohlernte radioaktiv verseucht wurde. Ein anderer nahm sich das Leben, weil er mit dem Kummer über seinen vermissten Sohn nicht zurecht kam.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: EyeOfTheDark
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Japan, Selbstmord, Anstieg, Suizid, Anzahl, Befürchtung
Quelle: www.20min.ch

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Hameln: Frau, die an Auto durch Stadt geschleift wurde, kann wieder sprechen
Großbritannien: Hunderte Polizisten wegen sexueller Übergriffe angezeigt

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
27.04.2011 13:30 Uhr von hartz2011
 
+3 | -32
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
27.04.2011 13:33 Uhr von farm666
 
+61 | -3
 
ANZEIGEN
Ganz normal: Die leute begehen nicht selbstmord aus ehre sondern weil sich dort menschliche schicksale abspielen die kaum zu ertragen sind.
Kommentar ansehen
27.04.2011 13:34 Uhr von moegojo
 
+38 | -0
 
ANZEIGEN
man kann seine ehre aber nur wieder herstellen wenn der fehler auch bei einem selbst lag.
alles andere ist ja nur tod aus verzweiflung...
Kommentar ansehen
27.04.2011 14:01 Uhr von sv3nni
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
@hartz2011: in japan gibts kein hartz4. aber angeblich bekommen mittellose alles was im konvinientstore übrigbleibt/abgelaufen is.
Kommentar ansehen
27.04.2011 14:10 Uhr von thrillme
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Na da wird es wieder rundgehen im Selbstmordwald.
http://heulnicht.blogspot.com/...
Kommentar ansehen
27.04.2011 14:14 Uhr von Fleischpeitsche
 
+1 | -5
 
ANZEIGEN
HARAKIRI!!!! :-P
Kommentar ansehen
27.04.2011 14:23 Uhr von DuncanGallagher
 
+2 | -8
 
ANZEIGEN
Kann man das nicht auch hier einführen? Würde eine Menge Geld sparen!
Kommentar ansehen
27.04.2011 14:34 Uhr von Noseman
 
+15 | -1
 
ANZEIGEN
@DuncanGallagher: Wenn Du es uns schleunigst vormachst, werden wir anschließend drüber beraten.
Kommentar ansehen
27.04.2011 15:41 Uhr von sesh
 
+5 | -3
 
ANZEIGEN
Gefahr ist sexistisch. "Besonders anfällig für Depressionen seien Soldaten, Polizeibeamte, sowie AKW-Mitarbeiter."

Mit anderen Worten:
Fast ausschließlich Männer dürfen wieder mal die gefährlichsten Jobs machen und unter Umständen dabei drauf gehen.

Aber wenn Männer manchmal in seltenen Ausnahmefällen mehr Geld bekommen als Frauen, ist die Aufregung natürlich groß. Natürlich.
Kommentar ansehen
27.04.2011 15:46 Uhr von EyeOfTheDark
 
+3 | -3
 
ANZEIGEN
@sesh: Naja, wenn die Frauen die gleiche Arbeit leisten, mit dem gleichen Risiko und den gleichen Gefahren, dann sollten sie auch genauso viel verdienen ;) Man kann ja nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Kommentar ansehen
27.04.2011 15:52 Uhr von sesh
 
+7 | -6
 
ANZEIGEN
@EyeOfTheDark: Frauen leisten ja nicht die gleiche Arbeit. Sonst bekämen sie ja das gleiche Geld.

Im Gegenteil, manchmal bekommen Frauen sogar mehr Geld.

Nehmen wir mal einen beliebigen Job, Bundeskanzerlin zum Beispiel. Ja, die Angela Merkel bekommt doch mehr Geld als alle ihre Vorgänger?

[ nachträglich editiert von sesh ]

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

USA: Astronaut John Glenn ist tot
Pro Asyl beklagt Kurswechsel der CDU in Flüchtlingspolitik
Jeder zehnte Arbeitnehmer hat nur einen befristeten Job


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?