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Islam: Prozess gegen Karikaturist Westergaard in Jordanien

Gegen den dänischen Karikaturist Kurt Westergaard (75) wurde nun in Jordanien ein Prozess eingeleitet. Der Anklagegrund lautet, er habe den Propheten Mohammed beleidigt. Der Prozess geht aber nicht nur gegen Westergaard, sondern auch gegen die Zeitungen, die seine Karikatur druckten.

Kurt W. erschien nicht zum Prozess und der Richter vertagte den Termin auf den 8. Mai, dann sollen Zeugen angehört werden. Der Karikaturist hatte bereits angekündigt, nicht beim Verfahren zu erscheinen. Auf ihn wurde bereits ein Mordanschlag verübt und er steht momentan unter Polizeischutz.

Die Zeichnung von Westergaard, die erstmals 2005 in einer dänischen Zeitung veröffentlicht wurde, zeigt den Propheten Mohammed mit einem Turban in Form einer Bombe. Drei Jahre später wurde die Karikatur erneut von einigen Zeitungen gedruckt.


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WebReporter: Anti.Religious
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Islam, Jordanien, Kurt Westergaard
Quelle: www.nachrichten.de
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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.04.2011 00:01 Uhr von Anti.Religious
 
+9 | -2
 
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Typischer Islam Extremismus.
Jeder Ungläubige , der dies auch öffentlich zugibt und, bei Mohammed, sogar Kritik am Islam übt, wird aus dem Weg geräumt.
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27.04.2011 00:38 Uhr von SNnewsreader
 
+10 | -3
 
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Die haben doch eine andere Zeitrechnung: Nach unserer Zeit waren wir da im Mittelalter und die Kirche hat es da auch nicht anders gehandhabt. Ohne Einschüchterung kann man doch keinen zur friedlichen Religion zwingen.
OK, da wurden die Frauen nicht unbedingt gesteinigt, dafür liebevoll verbrannt.
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27.04.2011 01:57 Uhr von ElChefo
 
+3 | -5
 
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Autorenkommentar: "Typischer Islam Extremismus."

Find ich nicht.
Das ist einfach nur dummes, beleidigtes, eingeschnapptes Gehabe. Gibts hier auch, denk mal an die Klagen, die in Deutschland gegen Donald Rumsfeld eingereicht wurden, weil man kein amerikanisches Gericht dafür gefunden hätte. Ist genauso aussichtsloser, haltloser Blödsinn.

Und welche Folge wirds haben?
Hier: Keine.
Da: Noch mehr Schmollende, weil sie sich durch "uns" nicht ernst genommen fühlen. Zu recht.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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27.04.2011 02:21 Uhr von Anti.Religious
 
+9 | -0
 
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@ El Chefo: Zu diesem Donald Rumsfeld finde ich nur diese Klage wegen dieser Foltersache, meinst du was anderes? Ich wüsste nicht was das damit zu tun hat.

Keine Folgen? Selbst in der News steht doch schon, dass ein Mordanschlag bereits unternommen wurde.
Der Islam ist in der Regel sehr extrem, da kriegen auch schonmal Leute die Todesstrafe wegen Gotteslästerung.
Spontan fällt mir die Sache mit Salman Rushdie ein, der wegen seines Buches auch gejagt wurde, sogar Kopfgelder wurden ausgesetzt, und ein Übersetzer des Buches wurde auch getötet.
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27.04.2011 04:05 Uhr von ElChefo
 
+2 | -3
 
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Anti.Religious: "Zu diesem Donald Rumsfeld finde ich nur diese Klage wegen dieser Foltersache, meinst du was anderes? Ich wüsste nicht was das damit zu tun hat."

Nee, passt schon, genau das mein ich. Thematisch hat das nichts damit zu tun, es geht mir allerdings um die Vorgehensweise. Irgendwo auf der Welt lässt irgendwer irgendwen einen Prozess gegen jemanden führen, der irgendwo am anderen Ende der Welt vollkommen ausserhalb der Reichweite der jeweiligen Rechtsprechung sitzt - die für diese Person am Rande bemerkt auch noch nicht mal zuständig ist.

"Keine Folgen?"

Ja. Keine Folgen. Dieser Prozess ist doch nur wieder eine Zurschaustellung von Propaganda, eine Aufwiegelung von Massen, die es nicht besser wissen gegen einen gar nicht greifbaren Feind. Den Mordanschlag meinte ich ja nicht mal, sondern diese Veranstaltung, die man dort drüben Prozess nennt. Es dürfte möglicherweise keinen wundern, wenn Westergaard nach der Urteilsverkündung auch noch eine Karikatur dieses Tribunals anfertigt - ich könnte es ihm nicht mal verdenken.

Wobei - da kommt mir der zwielichtige Gedanke...
...solch ein Mordanschlag stellt doch (wenn er nicht gerade im Vorfeld geschehen wäre), würde man ihn in direkte Korrelation mit diesem Prozess stellt, einen recht agressiven Akt der Urteilsverkünder dar, oder?

Wie dem auch sei:
Mit "Folgen" meinte ich ausschliesslich die Folgen, die "wir" bzw. der "Verurteilte" zu erwarten hätten. Die dürften - ausser Verbrechen, die ich mal nicht als "Urteilsumsetzung" zähle - sich wohl in äusserst eng gesetzten Grenzen bewegen, eben zwischen Schmunzeln und Satire.
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27.04.2011 11:56 Uhr von grandmasterchef
 
+4 | -1
 
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Jmd aus der Vergangenheit beleidigt dafür muss man vors Gericht?

Man stelle sich vor, man würde alle vorm Gericht zerren, die einen in der GEGENWART im Inet beleidigen. Oh man..^^
Wär man ja nur im Gerichtssaal.


Abgesehn davon, dass die Zeichnung eher Zynisch ist und wenn die Deppen sich deswegen in die Luft sprengen, es gerade zu ironisch anmutet, da jene Zeichnung genau sowas ausdrückt.

Idioten einfach... I-D-I-O-T-E-N!

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