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Filderstadt: Esso erstattet Geld für zu teuren Sprit zurück

Die beiden PKW-Fahrer, die in Filderstadt Benzin für 9,99 Euro pro Liter getankt hatten, bekommen nun das Geld vom Esso-Konzern zurück erstattet.

Der Konzern erklärte, dass man den Preis an dieser Tankstelle so hoch gesetzt hatte, weil kaum noch Super in den Tanks vorhanden waren. Man wollte die Autofahrer durch den hohen Preis davon abhalten, dort zu tanken.

Es sei selbstverständlich, dass die Beträge erstattet werden, sagte eine Esso-Sprecherin.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Geld, Benzin, Sprit, Filderstadt, Esso
Quelle: nachrichten.t-online.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2011 13:18 Uhr von Pikatchuu
 
+11 | -16
 
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Wieder viel bla bla bla von den Leuten hier für nichts.

Die wissen das sie einer Klage nicht standhalten könnten.
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26.04.2011 13:21 Uhr von Jaecko
 
+38 | -8
 
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Wobei mich immer noch wundert, wieso.
Klar, 9,99 für nen Liter ist definitionsgemäss Wucher.

ABER: Der Preis steht beim Abheben klar sichtbar an der Zapfsäule. Schaut denn da ausser mir keiner drauf, bevor man abdrückt?
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26.04.2011 13:58 Uhr von Dark_Itachi
 
+14 | -10
 
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Ich denke das war reine Kulanz.

Im Falle einer Klage hätte man das so drehen können, dass ESSO den Prozess gewonnen hätte.
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26.04.2011 14:07 Uhr von Guschdel123
 
+2 | -3
 
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Ich versteh´s nicht..will nicht jeder Teilnehmer der Marktwirtschaft den größten Nutzen bei geringstem Aufwand (Kosten) für sich haben?
Sprich: Benzintanks leer
10 € / Liter klingt zwar fein für die Firma (Esso), ist aber aufgrund des Wettebwerbs keine Möglichkeit.
Aber warum um Himmels Willen wollen die ihre Benzintanks unter keinen Umständen leer haben? Und stattdessen nichts verkaufen?

Ach nee, ich verstehe schon: Das Benzin was heuer verkauft wird, kann in ´nem Monat zum ´´regulären Preis´´ verkauft werden, welcher dann eben 5-10 Cent höher liegt..

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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26.04.2011 14:54 Uhr von brezelking
 
+7 | -5
 
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@Dark_Itachi: Nein das hätte man nicht so drehen können.
Der Preis von fast 10€ pro Liter ist Wucher und per Gesetz nicht erlaubt.

Deswegen knicken sie nun ein. Natürlich wird es als Kulanz dargestellt. Das wird es IMMER, man würde doch niemals zugeben dass man hier vor Gericht eins auf den Deckel bekommen hätte.
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26.04.2011 15:19 Uhr von Guschdel123
 
+5 | -1
 
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@ Warpilein2: Dazu gibt´s Kraftstofffilter in jedem Auto und die Tankstellenpächter dürfen nicht selbst entscheiden ob und wann sie die Tanksäulen sperren können. Ferner haben die Zapfsäulen auch wieder eigene Filter.

[ nachträglich editiert von Guschdel123 ]
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26.04.2011 15:21 Uhr von mia_w
 
+2 | -3
 
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Siehste, nix passiert. Die wollten testen, ob der Autofahrer tolerant ist, für hohe Preise ;) Und schau an, 2 Trottel haben zugeschnappt :(

Also ich sag, wenn die wegen Wucher dran kämen, müssten diese Zwei zur MPU.

[ nachträglich editiert von mia_w ]
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26.04.2011 15:22 Uhr von GLOTIS2006
 
+1 | -8
 
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brezelking: 10€ pro Liter ist eben genau KEIN Wucher. Das wüsstest du aber sicher auch, wenn du mal nachgelesen hättest, was man unter Wucher versteht.
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26.04.2011 15:40 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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"Alles andere ist purer Blösinn!!
Eine sinnvolle Ausrede ist denen nur auf die schnelle nicht eingefallen! "

Na so sinnlos war die Aussage nicht :) Wenns nach den Grünen ginge würde man 20€ pro Liter bezahlen und dieser Preis würde auch viele davon abhalten tanken zu können :)

Damit wäre das Auto so wie in seiner Enstehungszeit nur noch für Reiche und das Proletariat darf zu Fuß laufen :)
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26.04.2011 17:13 Uhr von httpkiller
 
+0 | -0
 
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@Truth_Hurts: In den News steht leider nicht, das er vom Ordnungsamt dazu gezwungen wurde den Sprizt nicht mehr zu verkaufen und er nur die Möglichkeit hatte den Preis hochzusetzen, abschalten konnte er das anscheinend nicht. Aber er hätte eigendlich gleich so kulant sein müssen den Leuten das zu erstatten die auch den Hinweis an der Säule übersehen haben.
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26.04.2011 17:46 Uhr von Deutschmark
 
+4 | -2
 
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Wucher: setzt die Ausnutzung einer Zwangslage voraus oder dass man die Schwächesituation des Vertragspartner ausnutzt. Der Kunde könnte sich in einer Zwangslage i.S.d. § 138 Abs. 2 BGB befinden. Eine solche liegt vor, wenn sich der Bewucherte in einem realen Entscheidungszwang i.S.e. wirtschaftlichen, psychischen oder sonstigen Bedrängnisses befindet, dem der Wucherer abhelfen kann. Der Kunde steht aufgrund des leeren Tanks nachts unter Entscheidungsdruck sein Auto dort zu betanken. > Das Rechtsgeschäft ist nichtig

[ nachträglich editiert von Deutschmark ]
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26.04.2011 19:29 Uhr von -lord-infamous-
 
+1 | -6
 
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Idiotensolidarität? Ich kann nicht verstehen, wie die Trottel, die das getankt haben hier auch noch verteidigt werden. Die hatten 3 verdammte Chancen das Problem zu erkennen:

1. Bei der Einfahrt auf der Preistafel
2. Bei der Preisanzeige auf der Zapfsäule
3. Beim Anstieg auf dem Preisdisplay, welches schon nach dem zweiten Liter zweistellig war.

Also entweder waren die Leute einfach saudumm, oder völlig unachtsam. Und wenn ich unachtsam mein Auto gegen die Wand setze oder mein iPhone aus dem Fenster fallen lasse, muss ich auch selbst mit dem Schaden leben.

Aber bei der Einstellung im Land sollte ich nächstes Wochenende nen Porsche kaufen, damit die freien Tage genießen, und dann am Montag in der BILD rumheulen, dass ich doch nicht ahnen konnte, dass der so teuer ist und ich deshalb mein Geld wieder haben möchte. Ist doch nicht meine Aufgabe, mich über den Preis von Dingen zu informieren, die ich kaufe...
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26.04.2011 20:00 Uhr von shadow#
 
+3 | -1
 
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@Dark_Itachi: Kulanz?
Das war reine Schadensbegrenzung nach einem PR-Gau.
Und selbst dafür sind sie zu blöd!
Ansonsten hätten sie ab dem Artikel in der Bild irgendwas von Softwarefehler und "falsche Knöpfe gedrückt" gefaselt und den Betroffenen einen Tankgutschein in die Hand gedrückt.

Die finanziellen Verluste die Esso aus dieser Aktion entstehen sind ein wenig höher als die paar Euro.
Und das Genie das die 9.99 Idee hatte leckt jetzt wahrscheinlich in der Poststelle Briefmarken an...
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26.04.2011 22:30 Uhr von ahhoii
 
+3 | -2
 
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@-lord-infamous-: Es geht darum, dass sich ESSO so etwas heraus nimmt und überhaupt zu so einem Preis anbietet. Der Lieferengpass wurde absichtlich von den Konzernen ins Leben gerufen.

Bald sind Sommerferien, dann gibt es den nächsten Engpass.

Warscheinlich bist Du der Einzige, der von den Ölmultis nicht abhänig ist (mittelbar oder unmittelbar)
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30.04.2011 00:05 Uhr von Dracultepes
 
+1 | -1
 
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Wenn viele hier von Wucher reden. Welche Schwächesituation wurde denn ausgenutzt? Die das der Tankende zu dumm zum lesen ist?
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05.05.2011 10:12 Uhr von Freggle82
 
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Ich bin jetzt kein Tankhersteller, aber die Entnahmestelle im Tank ist doch immer die gleiche, egal wie voll oder leer der Tank ist. Ich denke nicht, dass die Entnahme über einen Schwimmkörper erfolgt, weshalb die abgelagerten Schwebstoffe bei fast leerem Tank keine Rolle spielen sollten.
Wenn der Bodensatz allerdings die Entnahmestelle erreicht hat, dann ist es auch egal, wie voll oder leer der Tank ist, dann wird der Rotz ohnehin durch die Filter gezogen.

Eine nachvollziehbare Erklärung für den Wucher gibt es meiner Meinung nach nicht. Die ordnungsgemäße Schließung der Zapfsäule wäre das einzig richtige Mittel gewesen.
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21.05.2014 21:33 Uhr von bigpapa
 
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die Aussage von Esso ist purer Mist.

Ich hab an einer Tankstelle gearbeitet als Aushilfe. Wegen Feiertag und weil der "Mitwettbewerber" 150 Meter weiter die Technik kaputt hatte, war ich auch trocken.

Was habe ich gemacht. Einfach die Pumpe abgestellt und ein Zettel an die Säule (Technischer Defekt) Fertig.

Davon abgesehen, gibt es kein Wucher bei einen eindeutigen Angebot ohne Notlage. Sprit ist kein Grundbedürfnis (auch wenn das Autofahrer anders sehen).

Edit : Ob die vom Staat auch die fetten Steuern (die ja nach % des Preises berechnet werden) zurückbekommen. ;))

Gruß

BIGPAPA

[ nachträglich editiert von bigpapa ]

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