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Sicherheitsrisiko: Reichtum in Russland extrem ungleich verteilt

Der stellvertretende Chef des russischen Rechnungshofes hat ein neues Risiko für die nationale Sicherheit des riesigen Landes gesichtet: Die ungleiche Verteilung von Vermögenswerten im Land.

So besitzen 0,2 Prozent der russischen Familien alleine 70 Prozent des Volksvermögens. Nicht nur unter sozialen Gesichtspunkten ist dies gefährlich, auch auf das Wirtschaftswachstum wirke sich dieser Zustand negativ aus.

Und auch bei den Löhnen herrscht eine große Ungleichheit. Verdienen russische Spitzenkräfte ungleich mehr als in Europa, so liegt der russische Lohn für einen normalen Arbeiter gerade mal bei 40-60 Prozent des europäischen Durchschnittslohns.


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WebReporter: KingPR
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Wirtschaft, Russland, Sicherheit, Vermögen, Reichtum
Quelle: de.rian.ru

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.04.2011 07:03 Uhr von KingPR
 
+11 | -2
 
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Die Schere zwischen arm und reich ist in Russland noch viel größer als bei uns. Leider geht die Entwicklung bei uns eher in Richtung Russland als umgekehrt. Vermögensumverteilung von unten nach oben.
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26.04.2011 08:16 Uhr von GoWithTheFlow
 
+4 | -1
 
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Das ist ja fast: wie bei uns. Komisch unsere Politiker haben dieses Sicherheitsrisiko noch gar nicht erkannt. Aber solange alle deutschen Schafe stillhalten und sich freiwillig gegenseitig an die Gurgel gehen und sich auf die Schlachtbank führen lassen - ist ja alles ok. Die Revolution von unten findet da eher wieder in Russland statt, als hier in Deutschland.
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26.04.2011 09:08 Uhr von kursam
 
+1 | -2
 
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Ein perfektes Thema um sich über vermeintliche Missstände in Deutschland aufzuregen.

Wenn der deutsche Staat etwas forciert, dann ist es eine Umverteilung von oben nach unten. Die Top 10% der Steuerzahler tragen über 50% der Abgabenlast (Steuer + Sozialabgaben)

Die umgekehrten Zahlungsströme liegen sicher nicht in der Hand des Staates sondern in den persönlichen Konsumentscheidungen des einzelnen.
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26.04.2011 09:29 Uhr von thugballer
 
+1 | -0
 
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da es in russland: einen festen steuersatz gibt tragen dann dort diese 0.2 prozent auch 70 prozent der abgabenlast
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26.04.2011 09:44 Uhr von sabun
 
+1 | -0
 
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Ich kenne: in der BRD keine Partei, die man wählen könnte, die diese Misstände abbauen würde. Deutschland entwickelt sich langsam zu einem Sklavenstaat.

In Russland ist die Regierung schuldig. Warum kann ich Putin bloss nicht leiden?
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27.04.2011 16:27 Uhr von KingPR
 
+1 | -0
 
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kursam: Das ist Einkommensumverteilung. Wo aber einmal Geld ist, kommt durch Investments in aller Regel noch mehr Geld hin. Leute die Geld haben, müssen nicht mehr arbeiten um ihr Geld zu verdienen. Mein Onkel arbeitet auch nicht mehr, sondern lässt "das Geld für sich" arbeiten und baut so mehr und mehr Vermögen auf.

Wer 100.000 Euro besitzt und es klug investiert, kriegt pro Jahr, wenn sein sonstiges Einkommen grade für seinen Lebensstandard reicht, in der Regel nicht weniger als 4.000 Euro jährliche Nettorendite (4%).

Wer jedoch kein Vermögen hat und vielleicht durch staatliche Hilfen monatlich einen Überschuss von (wenn überhaupt) 100 Euro hat, der baut in einem Jahr 1.200 Euro Vermögen auf - inklusive oben angenommener Rendite 1.224 Euro im ersten Jahr (24 Euro Zinsen bei jährlicher Durchschnittsersparnis von 600 Euro). Steigert sich natürlich langsam, nämlich auf 1272,96 Euro Zuwachs im zweitem Jahr (= 72,96 Euro Zinsen). Bis Vermögenswerte wie oben erreicht werden, gehen Jahrzehnte ins Land. Wobei bei solchen Leuten auch schnell ein Rückschlag in der Vermögensbildung zu verzeichnen ist, beispielsweise durch einen Urlaub, während der bei Reichen Leuten prozentual nicht so sehr ins Geld geht.

Leute mit viel Geld haben zudem auch bessere Möglichkeiten zu investieren, weswegen die Rendite eher höher wäre als beim armen Sparer. Hab das aber einfach mal damit wieder gut gemacht.

Ergo: Reiche werden Reicher. Ärmere Leute kommen nur schwer hoch und sind total von ihren Einkommen abhängig.

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