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Bakterien formen Märchenlandschaft in einem arktischen See

Im Jahr 2008 entdeckten Dale Andersen und seine Kollegen eine äußerst bizarre Landschaft in einem See in der Antarktis. In der Zeitschrift "Geobiology" erscheint demnächst ein Artikel, in dem die Forscher aus Kalifornien vom Seti Institute in Mountain View die Unterwasserlandschaft beschreiben.

Dabei handelt es sich um Stromatolithen, winzige und teilweise mehrere Milliarden Jahre alte Hügel, die durch Ablagerungen von Mikroorganismen, Schicht für Schicht gewachsen sind. Sie fanden eine Märchenlandschaft aus spitzen und konisch geformten Hügeln, die einen Abhang in dem Eiswasser zieren.

Beide Strukturen waren in den unterschiedlichsten Größen zu finden. Die Gesteinsformationen sind aus Cyanobakterien entstanden, wobei die großen konischen Hügel vor allem aus Phormidium-Bakterien zusammengesetzt sind, die kleinen spitzen hingegen aus Leptolyngbya-Bakterien.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: See, Bakterie, Antarktis, Mikrobe, Unterwasser
Quelle: www.faz.net

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