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AKW-Betreiber Tepco kürzt die Gehälter seiner Angestellten teilweise drastisch

Der durch die Atomkatastrophe in Fukushima schwer angeschlagene Konzern Tepco hat vor, die Gehälter seiner Angestellten drastisch zu kürzen.

Entscheidender Grund hierfür sind die enormen Schadensersatzzahlungen die dem Konzern bevorstehen. Diese werden allein für das momentan laufende Geschäftsjahr auf knappe 17 Milliarden Euro geschätzt.

So werden die Gehaltseinschnitte in der Vorstandsetage beachtliche 50 Prozent betragen. Alle darunter liegenden Ebenen werden mit 20 Prozent weniger Jahresgehalt auskommen müssen.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Gehalt, AKW, Betreiber, Kürzung, Tepco
Quelle: www.ftd.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.04.2011 17:51 Uhr von atrocity
 
+15 | -2
 
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Hahaha: Wenn die mir in ner Kriese das Gehalt kürzen würden, würde ich gehen.

Sollen se doch ihr kaputtes AKW selber reparieren
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26.04.2011 01:43 Uhr von hofn4rr
 
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>> Tepco kürzt die Gehälter <<: das wird wohl kaum reichen, um die nächsten tausend jahre den nicht bezifferbaren schaden wieder gut zu machen.

für japan wäre die gelegenheit günstig von nun an den richtigen weg einzuschlagen in sachen energieversorgung, nach zwei atombomben und jetzt auch noch fukushima.

technologisch hätten sie es drauf die japaner, die versorgung auch anders zu lösen.
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28.04.2011 14:54 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@hofn4rr: Bist Du Dir sicher? Immerhin haben die ein verflixt kleines Land, die Japaner.
Und ihre Gebirgsflüsse aufstauen können die auch nicht ohne weiteres. Einmal eben wegen der Erdbebengefahr und zweites auch aus Umweltschutzgründen.

Das sagt sich immer so einfach.

Die jetzt ans Licht kommenden Schlampereien zeigen doch eher, dass Atomkraft um einiges sicherer (sogar recht erdbeben-, mit Sicherheit aber tsunamifest) wäre, wenn sämtliche Sicherheitsmaßnahmen, die technisch möglich sind, auch ausgeführt würden.


Der Ausstieg aus der Kernspaltung ist sicherlich wünschenswert, aber das von heute auf morgen über´s Knie zu brechen, wäre schlicht dämlich.

Außerdem sehe ich in der Kernverschmelzung durchaus Potential.
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28.04.2011 19:52 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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@Schwertträger: >> Bist Du Dir sicher? <<

absolut, darüber besteht überhaupt kein zweifel.
und wenn überhaupt ein land auf der erde unter ähnlichen bedingungen dazu fähig ist, dann japan.

http://www.energiesparideen.com/...

bezüglich wasserkraft ist das potential im kleinen stil auch nicht unerheblich. ein zwei solcher minikraftwerke reicht für eine gemeinde wo ein kleiner fluß oder bach fließt.

darüber hinaus gibt es insachen biogas auch noch wesentlich mehr potential wie bisher den meisten bekannt sein dürfte, stichwort kläranlagen.

japans küsten bergen auch einiges potential, wenn man gezeitenkraftwerke in betracht zieht.

darüber hinaus natürlich noch wind- und sonnenenergie.

wiki:
>> Erweiterungspotential besteht in der Nutzung von Geothermie. Diese wurde nach der Ölkrise zu Gunsten von Atomkraftwerk zurückgestellt. <<

könnte man dann ja auch wieder näher ins auge fassen =>

von daher bin ich mir ziemlich sicher das es funktioniert mit den japanern, die bisher nur etwa 12% ihres energiebedarfes aus regenerativen quellen beziehen.

die 32% anteil die die akws derzeit haben, oder besser gesagt gehabt haben, dürfte relativ leicht zu bewältigen sein, wenn man denn nur >möchte<.

der aufwand wäre geringer wie beispielsweise einen neuen antlantikwall zu errichten, oder soviel geld zu investieren wie die vsa in einem jahr für ihr militär ausgibt usw.

>> Außerdem sehe ich in der Kernverschmelzung durchaus Potential. <<

ich eher weniger...weil es vor fünfzig jahren schon hieß das man in fünfzig jahren schon soweit sei =>

nicht das ich direkt dagegen wäre...nur so sauber kommt mir die fusion nun auch wieder nicht vor.

zudem würde diese alternative wieder nur den konzernen/monopolisten in die hände spielen.

[ nachträglich editiert von hofn4rr ]
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28.04.2011 23:56 Uhr von Schwertträger
 
+1 | -0
 
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@hofn4rr: Nun gut. Ich denke, sie werden es versuchen.

In Sachen Gezeitenkraftwerk lässt sich vielleicht etliches machen. Problemfrei in bezug auf die Umwelt wird jedoch auch das nicht sein. Am Beispiel der Windkraft haben wir ja gesehen, dass das Endergebnis erheblich von der ersten Vorstellugn abweicht und es nichts ohne die Nachteile gibt.
Die Atomenergie hat allerdings das Problem, dass die Nachteile so verflixt nachhaltig sind.

Mit dem Einwand, dass die Verwendung der Kernschmelze den Konzernen/Monopolisten in die Hände spielen würde, liegst Du vermutlich nicht völlig falsch.
Allerdings glaube ich nicht, dass kleine dezentrale Anlagen nicht genauso in den Händen der Konzerne landen würden.


Deiner Schätzung bezüglich des Aufwands (Stichwort Atlantikwall) würde ich eher nicht zustimmen. Da glaube ich, sind wir heute zu euphorisch, einfach weil wir wollen, dass es funktioniert.
Wäre es so unaufwändig, wäre es billiger als selbst die einseitig verteilten Kosten der Kernspaltung, und dann hätten es die Großkonzerne längst als goldene Kuh entdeckt.
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29.04.2011 08:21 Uhr von hofn4rr
 
+1 | -0
 
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@Schwertträger: >> Allerdings glaube ich nicht, dass kleine dezentrale Anlagen nicht genauso in den Händen der Konzerne landen würden. <<

als beispiel würde ich da noch norwegen anführen wollen, die fast zur gänze ihren strombedarf durch die >kleine wasserkraft<
abdecken.

tausende verschiedene kleinere anbieter die dort seit mehreren generationen strom produzieren tragen dort mitunter dazu bei, das der strom in norwegen mit am günstigsten ist in ganz europa.

die gefahr, das in japan bei einem >möglichen< umdenken konzerne ihre monopolstellung ausbauen ist natürlich da.

ähnlich wie bei uns, wo die vermeintliche liberalisierung des energiemarktes genau zum gegenteil führte was uns versprochen wurde.

kleinere und neue betreiber sind dadurch benachteildigt worden.

ansonsten kann man nur hoffen, das eine technologie die man nicht im griff hat, insbesondere bei naturkatastrophen, bald abgelöst wird.

denn selbst wenn alle meiler weltweit abgeschaltet werden würden (was natürlich unrealistisch ist), wäre immer noch das riesenproblem der endlagerung vorhanden.

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