25.04.11 10:30 Uhr
 1.484
 

Studie zur Strompreiserhöhung bei Abschaltung der deutschen Atomkraftwerke

Ein Atomausstieg bis Ende 2017 verursacht einen Anstieg der Strompreise um fast ein Drittel in Deutschland. Das ergab eine wissenschaftliche Analyse. Auf die Stromverbraucher kämen bis 2020 Mehrkosten von bis zu 33 Milliarden Euro zu.

Die Wirtschaft müsse mit 24 Milliarden Euro Mehrkosten rechnen, während für den privaten Verbraucher neun Milliarden Mehrkosten entstehen könnten. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) hat eine Analyse beim Energieforschungsinstitut "r2b energy consulting" erstellen lassen.

Zur Stromversorgung werden unter anderem Importe aus dem Ausland sowie aus Kohle- und Gaskraftwerke des Inlands die Stromversorgung von deutschen AKW ersetzen.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Kossi.D
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Preis, Strom, Atomkraftwerk, Abschaltung
Quelle: www.express.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)
McDonald´s verlegt Zentrale wegen Steuerermittlungen von Luxemburg nach London
Schweiz: Firmen müssen Luxusuhren wegen mangelnder Nachfrage rückimportieren

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.04.2011 10:33 Uhr von artefaktum
 
+25 | -1
 
ANZEIGEN
Der Bundesverband der Deutschen Industrie macht eine "wissenschaftliche Analyse"? Ja nee, is klar.
Kommentar ansehen
25.04.2011 10:47 Uhr von usambara
 
+8 | -0
 
ANZEIGEN
für den Atomausstieg unter Rot/Grün wurden mal Mehrkosten von 40€/4Kopf-Familie und Jahr berechnet.
Im Gegensatz würden sich die Endlagerkosten von schon 90 Mrd nicht vervielfachen, die sowieso der Steuerzahler trägt.
Kommentar ansehen
25.04.2011 11:26 Uhr von delerium72
 
+17 | -7
 
ANZEIGEN
Atomausstieg??? Lächerlich: der fehlende Strom wird dann hauptsächlich aus Frankreich Importiert und zum Großteil aus Kernkraftwerken kommen.
Lächerlicher: die Grünen fordern mehr alternativen Strom zu erzeugen, sind aber im Gegenzug auch dagegen, das Pumpspeicherwerke, welche dann dringend benötigt werden, zu bauen. Ein Windrad neben dem eigenen Haus ist natürlich auch nicht "GRÜN". Erinnert mich an Asterix und PASSIERSCHEIN-B.
Kommentar ansehen
25.04.2011 11:28 Uhr von Winneh
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
Das kostet: nur soviel, weil der Konzern die Verluste und Gewinnerwartungen direkt auf die Kunden umlegt.
Der Exportüberschuss steigt von Jahr zu Jahr. Einer Studie von Mitte letzten Jahres zufolge, hätte man damals schon mind 8 Meiler einstampfen können.
http://www.klimaretter.info/...
Nur würden ihre Gewinne dann nicht weiter ins unermessliche steigen, sondern einfach nur das Niveau halten, statt zu steigen - was, nach deutscsher Mentalität, eben gar nicht geht...
Kommentar ansehen
25.04.2011 12:08 Uhr von GLOTIS2006
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Lächerlich: Untersucht die Studie auch, wie die Energiekosten MIT AKWs steigen bis 2020? Wohl kaum und hier liegt der Knackpunkt.

Schöne Panikmache.
Kommentar ansehen
25.04.2011 12:51 Uhr von artefaktum
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@GLOTIS2006: Eben. Wer glaubt denn daran, dass die Strompreise mit(!) Atomkraft in den nächsten Jahren nicht um ein Drittel gestiegen wären? Das haben Sie die letzten zehn Jahre auch ständig gemacht und es kann doch wohl keiner ernsthaft glauben, dass ausgerechnet jetzt(!) die Preise zehn Jahre lang stabil bleiben würden aber der Atomausstieg uns da jetzt einen Strich durch die Rechnung macht! ;-)

Es ist allerdings erschreckend, wie viele Deutsche auf die Propaganda unseres Anbieter-Oligopols reinfallen.
Kommentar ansehen
25.04.2011 13:39 Uhr von anderschd
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Der Staat würde: bei einem Ausstieg Unsummen an Subventionsgelder sparen. Was passiert mit dene?

Die Mehrkosten verstehen sich ja vllt auf die sowieso schon vorhandene Steigerung oben drauf.

[ nachträglich editiert von anderschd ]
Kommentar ansehen
25.04.2011 13:41 Uhr von manbearpig
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN
Schön und gut, dass Deutschland 2010 einen Export-Überschuss von 2,6% der Stromerzeugung hatte. Dies ist sicherlich eine Folge des massiven Ausbaus der Wind- und Solar-Energie. Dennoch sagt das nun gar nichts darüber aus, welche Energiemengen und Kraftwerke zur Sicherung der Stromversorgung nötig sind.
Wir hatten 27 GW Windkraft und 20 GW Atomkraft installiert. Dennoch ist der Anteil der Windkraft an der Stromerzeugung gerade mal 6% gegenüber 23%. Also benötigt man zur Erzeugung der gleichen Menge Strom mit Windkraft rund 5 mal mehr installierte Leistung als bei thermischen Kraftwerken, die mit nuklear und fossilen Brennstoffen zusammen auf rund 90GW kommen.

Sicherlich sollte man nicht den Aussagen der Energieriesen uneingeschränkt glauben, aber mit ein bisschen Verständnis für Physik sollte einem eigentlich klar sein, was für riesige Mengen an Speicherkapazitäten wir benötigen, wenn wir die Kernkraftwerke und auf lange Sicht auch die Kohlekraftwerke ersetzen wollen. Rechnen wir mal mit äußerst optimistischen 1000€/kW für die Erzeugung und 1000€/kW für die Speicherung, so ist für den Ersatz der KKWs mit 20000MW mit rund 120 Mrd. Euro zu rechnen.
Mit realistischen Zahlen und dem zusätzlichen Netzausbau, sowie dem Ersatz von konventionellen thermischen Kraftwerken wäre der Betrag wahrscheinlich mindestens doppelt so hoch.

Hinzu kommt noch der zeitliche Faktor. Schaffen wir es wirklich innerhalb von 10 Jahre riesige Windparks und Speichertechnologieanlagen zu planen, geliefert zu bekommen und aufzubauen.
So haben z.B. haben große Transformatoren für Kraftwerke und Umspannwerke nicht unüblicherweise Lieferzeiten von Jahren.

[ nachträglich editiert von manbearpig ]
Kommentar ansehen
25.04.2011 14:17 Uhr von Winneh
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
manbearpig: Windkraftanlagen erzeugen nur in rund 20% der Zeit Strom.
Entweder drehen sich die Rotorblätter aus dem Wind oder die laufen mit, erzeugen aber keinen Strom (wegen der Flügel bei zulangem Stillstand). Ebenso lassen sich Solaranlagen bei bedarf abschalten - ein AKW nur eben nicht.
Ein AKW kann man nicht beliebig rauf- und runterregeln, dh man reguliert den Fehlenden Strom im Netz mit den Windkraft- und Solaranlagen. Man könnte folglich also viel mehr Leistung rausholen, nur werden die nichtmal ansatzweise so dick subventioniert.
Von daher sind die Aussagen, zu gunsten der Betreiber, beschönigt worden.

Deine 6% beziehen sich also nur auf die Zeit, wo eine Windkraftanlage auch tatsächlich Strom produziert - was deine Rechnung somit hinfällig macht.

[ nachträglich editiert von Winneh ]
Kommentar ansehen
25.04.2011 14:50 Uhr von jupiter12
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
traue keiner Studie die Du nicht selber gefaelscht hast!!
Kommentar ansehen
17.05.2011 19:51 Uhr von fail
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Energieanbieter wechseln: Hallo,
finde die ständigen Erhöhungen der Energiepreise für den Verbraucher nicht fair.
Die Kosten steigen seit Jahren stetig. Strom und Gas muss für jeden Verbraucher
bezahlbar sein. Ich habe vor einigen Monaten meinen Energieanbieter gewechselt. Zuvor hatte ich immer
Angst, dass es zu Versorgungsengpässen kommen könnte. Allerdings hat man per
Gesetz eine Versorgungssicherheit. Habe erst meinen Gasanbieter, dann meinen Stromanbieter gewechselt
und spare seitdem richtig gut Geld. Folgende Seite hat mir dabei sehr gut geholfen:

http://www.guenstig-energie.com

Zum Glück habe ich den Schweinehund überwunden und gewechselt - spare seitdem einige 100€ pro Jahr!!

Liebe Grüße,
Frank

Refresh |<-- <-   1-11/11   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Paul Verhoeven wird Präsident der Jury der "Berlinale"
Nicht chic: Aggressive Steuervermeidung durch Inditex (Zara-Modekette)
FC Bayern München um drei Millionen Euro erpresst - "Besenstielräuber" gesteht


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?