25.04.11 07:59 Uhr
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1,5 Billionen im Jahr weltweit - Rüstungsindustrie boomt

Westerwelle, Brüderle als auch zu Guttenberg machen Werbung für den deutschen Waffenhandel.

Der lukrative Handel mit Kriegsgerät steigt - an der Spitze, die USA mit 661 Milliarden Dollar gefolgt von China, Russland und Saudi-Arabien.

Spitzenreiter ist auch Deutschland als drittgrößter Exporteur von Waffen. Der Bonner Friedensforscher Jan Grebe befürchtet, dass der Handel in den kommenden Jahren noch zunehmen wird und der Frieden weltweit in Gefahr gerät.


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WebReporter: GoWithTheFlow
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Jahr, Waffe, Export, Waffenhandel, Rüstungsindustrie
Quelle: www.spiegel.de

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25.04.2011 08:13 Uhr von feelexamd
 
+5 | -0
 
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Verstehe ich nicht so ganz gerade: " (...) an der Spitze, die USA mit 661 Milliarden Dollar gefolgt von China, Russland und Saudi-Arabien."

Und dann:

"Spitzenreiter ist auch Deutschland als drittgrößter Exporteur von Waffen."

Was sind denn die 661 Milliarden Dollar? Sind das nicht Einnahmen aus Waffengeschäften?

Zählt das eine als Export, also pro Stück, und das andere als Wert?

Will heissen: Exportieren wir 100 G36k für 1000 Euro/Stck und der Ami 10 Atombomben für 1 Mio/Stck?

Oder stehen wir einfach zwischen China und Rissland, und es wurde der Spannung halber erst im nächsten Satz gesagt?
Oder aber ist das der Rüstungswert allgemein?

Quelle hilft net so wirklich weiter. Kann aber an meiner Müdigkeit liegen. Kennt sich wer aus?
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25.04.2011 09:26 Uhr von Bjorn42
 
+2 | -1
 
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Krieg ist doof. @feelexamnd: Bei den USA handelt es sich um die Gesamtausgaben fürs Militär. Die Deutschen sind wiederum bei den Einnahmen an dritter Stelle, wobei es rein um das Volumen in Geld geht.

Von steigenden Zahlen würde ich aber noch nicht auf mehr Krieg ableiten. High-Tech-Waffen haben einen höheren Zeitwert und die Zahlen sollten im Vergleich dann auch Inflationsbereinigt betrachtet werden. Zudem entfällt heute ein erheblich größerer Teil auf technologische Infrastruktur.

Mein persönlicher Eindruck ist, dass sich die "Kriegslust" seit Jahrzehnten nicht wirklich geänderte hat. Die schlimmsten Greuel finden weiterhin in Afrika statt und das mit AK47s & Co. Allein daran (diese Waffen sind Verhältnismäßig spottbillig) ist zu sehen, dass von Gesamtausgaben schwerlich auf eine Gefahr für den Frieden gedeutet werden kann.
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25.04.2011 09:48 Uhr von Brotmitkaese
 
+3 | -0
 
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Das bedeutet: das USA ca 700 Milliarden Dollar pro Jahr Waffen bei den Waffenherstellern kauft, mit Geld aus Steuereinnahmen.

Die Schlimmsten greul finden in Afrika statt? naja stimmt schon das da viel Getötet wird, aber im Nahen Osten (Afghanistan, Iraq) wird auch viel Getötet, seit über 10 Jahren.Und jetzt auch in Libyen.

Da sind so einige Menschen ums Leben gekommen...auf Grauenvolle weise

Und Russland und China sind auch Kräftig am aufrüsten.Wenn es iergendwann Krieg geben sollte gegen China und/oder Russland(was durchaus passieren könnte) dann überrennen die uns mit Waffen Made in Germany!!
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25.04.2011 12:59 Uhr von Zephram
 
+1 | -0
 
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Das heisst für mich: Es gibt keine Weltwirtschaftskrise und wir werden mal wieder alle verarscht...

jm2p Zeph
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30.04.2011 09:56 Uhr von Paul_W
 
+1 | -0
 
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Welcher Frieden ? Meinen die unseren persönlichen hier im Westen bzw Europa/USA? , denn so allgemein kann von Frieden hier keine Rede sein.


Wie 1-2 Vorredner sagten, die zahlen sagen garnichts darüber aus, mit Billigwaffen, Steinen und co kann man auch Krieg führen.
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02.05.2011 16:25 Uhr von alexanderr
 
+1 | -0
 
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USA vs. China? nein, glaube ich nicht. Die beiden Nationen haben bisher zu enge Wirtschaftsverträge und sind gute Partner.
Außerdem investiert China in den Dollar. Würde China verzichten, ginge die amerikanische Wirtschaft endgültig kaputt und der Dollar verliert mächtig an Wert.

USA vs. Russland? weiß man nicht. Glaube weniger.
Russland liegt auch nicht so im Interessenbereich der USA trotz unmengen von Ressourcen. ... die beiden Nationen gehen zunehmend "miteinander". Schließen mehr Verträge ab (Abrüstung, Raketenschild im Rahmen der NATO) ...

USA bleibt im nahen Osten und geht in Richtung Afrika. Dort finden sie Möglichkeiten, neue Beziehungen einzugehen. Es werden neue Regierungen aufgestellt, nicht unbedingt von der USA, aber hier bieten sich die Möglichkeiten, die Waffenexporte nach Afrika zu optimieren :)
Neue Regierungen haben zumeist ein schwaches Militär. Das muss sich ändern und so lässt man sie mit neuer Waffentechnik ausrüsten :) GEEEELD hihi.

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