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Durchbruch bei den Brennstoffzellen

Bislang bestand das Problem der Brennstoffzellen darin, dass sie mit teurem Platin ausgestattet sein mussten, damit eine optimale Leistung erbracht werden konnte. US-Forscher haben jetzt einen Katalysator entwickelt, der das teure Edelmetall erfolgreich ersetzen kann.

Im Fachmagazin "Science" beschreiben die Forscher, dass sie Rußpartikel miteinander vernetzt, sie mit der organischen Verbindung umhüllt und schließlich Teilchen aus Eisen und Kobalt hinzugefügt haben. Bei Temperaturen bis zu 1.000 Grad Celsius entstand der Katalysator, der bereits als Prototyp getestet wird.

Versorgt mit Wasserstoff und Sauerstoff konnten die Zellen hohe Leistungen von mehr als einem halben Watt pro Quadratzentimeter bei elektrischen Ausgangsspannungen von bis zu einem Volt erzeugen. Damit ist die Effizienz vergleichbar mit Platinbrennstoffzellen, die Haltbarkeit beträgt 700 Stunden.


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WebReporter: handstand
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Leistung, Durchbruch, Brennstoffzelle, Platin
Quelle: www.spiegel.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2011 18:30 Uhr von NoGo
 
+12 | -1
 
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700 Stunden: A bissl wenig oder? Da geht noch einiges an Forschung ins Land, bis die auf mehrere 1000 Stunden kommen. Ansonsten eine gute Nachricht.
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24.04.2011 19:33 Uhr von Clemens1991
 
+11 | -0
 
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Brennstoffzellen: sind grundsätzlich eine gute Sache, aber es muss natürlich bedacht werden, dass der Wasserstoff und die Energie, die benötigt wird um diesen herzustellen auch nicht aus dem Nichts kommt. Deshalb darf der Fokus nicht nur auf die weitere Entwicklung der Brennstoffzelle, sondern auch auf den Ausbau der Erneuerbaren Energien und auf den Ausbau des Energienetzes gerichtet werden. (dort geht immernoch sehr viel Energie verloren).

Schönen Ostersonntag noch!
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24.04.2011 19:44 Uhr von Gernot_Geyl
 
+8 | -0
 
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Alphanova macht nun einen Handstand.
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25.04.2011 10:22 Uhr von emilklopfenstein
 
+4 | -0
 
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1000 Grad: Die Quelle und andere Quellen sprechen von 1000 Grad.
So wirds schon vernünftiger ...
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25.04.2011 11:40 Uhr von aballi1
 
+1 | -0
 
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@NoGo: Ich finde 700 Stunden ok. Das wären immerhin knapp 87 Tage (Bei 8 Stunden pro Tag). Bei den normalen Pendlern (morgens 30 min. zur Arbeit etc.) kann dann so eine Zelle schon 1 Jahr oder länger halten. Je nachdem was der Austausch (sinngemäß Tanken) kostet, kann das schon was werden.
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25.04.2011 16:47 Uhr von Friedbrecher
 
+1 | -0
 
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@aballi: Wechseln des Katalysators ist weniger mit Tanken zu Vergleichen, sondern eher mit einem Ölwechsel. Wenn man den Katalysator einigermaßen Modular in eine Brennstoffzelle einbaut, sollte das ganze aber kein größeres Problem darstellen.

Getankt wird Wasserstoff.

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