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Mehr als eine Million junge Menschen ohne Berufsausbildung

Das Bildungsproblem in Deutschland macht sich immer stärker bemerkbar. Momentan sind etwa 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren ohne Berufsausbildung.

Davon haben 46 Prozent Migrationshintergrund. Knapp 50 Prozent der eineinhalb Millionen sind Frauen.

Laut einer Studie ist auch die soziale Herkunft entscheidend. Dazu sagt der Bundespressedienst: "Verfügen Vater und Mutter sowohl über einen Schul- als auch einen Berufsabschluss, bleiben Jugendliche seltener ungelernt".


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WebReporter: Fox70
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Million, Mensch, Beruf, Bildung, Ausbildung, Abschluss
Quelle: www.n-tv.de

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26 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.04.2011 16:22 Uhr von Adriano2000
 
+6 | -33
 
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24.04.2011 16:52 Uhr von SeriousK
 
+5 | -22
 
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24.04.2011 16:56 Uhr von Montrey
 
+21 | -7
 
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Ja kein: Wunder warum hier Fachkräftemangel herrscht ! Der Staat muss mehr diese Leute fördern !
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24.04.2011 17:13 Uhr von Lyko
 
+25 | -11
 
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Adriano juckt es nicht
SeriousK meint man soll mehr unentgeltlich machen
und Montrey meint der Staat soll die Leute mehr fördern.



Habt ihr mal daran gedacht, dass viele keine Arbeit wollen? das viele eine solch schlechte schulische Leistung brachten, dass kein Arbeitgeber solch Leute aufnehmen will?

-Das es dich nicht juckt @ Adriano ist einfach nur traurig.
-@ Serious...selbst wenn die Leute unentgeldlich was machen würden, wären damit die größten Probleme nicht gelöst, die müssten immernoch von Sozialhilfe leben.
-@ Montrey... Diese Leute...zumindest ein Großteil von denen, WILL nicht.... da könnte der Staat noch so fördern, die wollen nicht ! und wenn die wollen, dann wollen die DAS MAXIMUM rausholen aber mit MNIMALER Leistung.

selbstverständlich gibt es auch ausnahmen die leider durch viele andere in einem schlechten Licht stehen und als faul und unwillig abgestempelt werden, dass sollte man nicht vergessen.

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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24.04.2011 17:18 Uhr von PuerNoctis
 
+16 | -6
 
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Tja,Generation Porno, was soll man da noch sagen?

Fi**en, saufen, cool sein, Spaß haben. Und das wird dann noch im Vorbildschema an die jüngeren propagiert. Das ist auch nur der Anfang imo.

EDIT: Muss mich hier übrigens Lyko anschließen. Es gibt freilich Ausnahmen, aber es gibt wirklich genug Ausbildungsstellen, und keine Ausbildung ist so schwer als dass das eine Millionen Jugendliche nicht packen würden. Auch wer sich bei der Suche auch nur eine Unze engagiert findet was. Das ist meist pure Faulheit.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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24.04.2011 17:20 Uhr von farm666
 
+7 | -13
 
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Was regt ihr euch auf: Es gibt einfach zuviele menschen auf diesem planeten, erkennt das oder lasst es einfach bleiben.
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24.04.2011 17:25 Uhr von Lyko
 
+11 | -1
 
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@ PuerNoctis: "Fi**en, saufen, cool sein....." Das war nie anders !

Es ist auch gut das die Leute ihren Spaß haben. Ich hab mich (wie vermutlich viele andere hier) reichlich ausgetobt und dennoch stand ich schnell und fest auf eigenen Beinen.

Man muss den Leuten nur klar machen, dass man nur was erreichen kann, wenn man die richtige Einstellung hat, denn alles was man macht, beginnt mit dem Gedanken es überhaupt zu wollen.
Das schöne aber auch tückische an dem Leben hier ist dies, dass man unbeschwert in den nächsten Tag leben kann solang man Jung ist.
Man muss erst sehr spät Verantwortung übernehmen.
Eigentlich ist es gut und schön so, man soll solange Jung bleiben wie möglich und solange sorgenlos leben wie möglich.

Dennoch muss der Jugend klar gemacht werden, dass man was Leisten muss um noch länger ein schönes unbeschwertes Leben zu führen...wohlmöglich auch im Alter.

(Was dein Edit betrifft, hast du zu 100% meine Zustimmung)



@ farm666 ... versteh du erstmal, dass es nicht an der Anzahl der Menschen liegt sondern an der Einstellung.

[ nachträglich editiert von Lyko ]
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24.04.2011 17:35 Uhr von PuerNoctis
 
+2 | -1
 
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@Lyko: Freilich, mag vielleicht schon immer so gewesen sein, aber definitiv niemals so schlimm wie es heute ist - und sich auf dem Niveau normalisiert.

Das Problem das Du ansprichst, den jungen Leuten klar zu machen, dass sie mal ihren Hintern bewegen müssen wenn sie ein sorgenfreies Leben haben wollen, beginnt mit der Erziehung in meinen Augen. Oh, was habe ich schon für Eltern gesehen, die ihrem Kind bei so mancher echt krassen Aktion nur mit dem Zeigefinger vor der Nase gewedelt, HÖCHSTENS mit irgendetwas Banalem gedroht, es am Ende aber nie umgesetzt haben, und das Kind schließlich mitbekommen hat, dass es eh alles machen kann was es will. Antiautoriträre Erziehung, hurra! Ich hätte damals einepaar kräftige Kläpse auf den nackten A**ch bekommen, und Stubenarrest für eine Woche - und ich bin im Nachhinein froh darüber.

Ich kann hier übrigens mal eine aktuelles Beispiel nennen, das mich direkt betrifft; Meine Mitbewohnerin ist jetzt 21 und hat eine unterdurchschnittliche Mittlere Reife. Sie ist jede Nacht bis 04:00h im Internet unterwegs, pennt bis 16:00h wo es dann weiter geht. Ich habe damals mit ihr eine Ausbildungsstelle in einem Bereich gefunden, der sie total interessiert, aber was war? Sie ist anfangs nur alle 2 Tage dort hin gegangen, wobei sich diese Lücken immer verlängert haben. Auf Hilfestellung meinerseits hat sie strikt verzichtet weil sie sich "bevormundet" gefühlt hätte. Sie sagte zwar immer, dass sie die Ausbildungs gerne macht, und sie auch nicht verlieren möchte, aber da hat ihre absolute Faulheit und Ablehnung ggü. Hilfe einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es ist übrigens echt nicht einfach so einem Menschen zu helfen, wenn alles angebotene abgelehnt wird.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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24.04.2011 17:35 Uhr von KingPiKe
 
+3 | -0
 
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@PuerNoctis: "Es gibt freilich Ausnahmen, aber es gibt wirklich genug Ausbildungsstellen, und keine Ausbildung ist so schwer als dass das eine Millionen Jugendliche nicht packen würden."

Dir ist aber klar, das deine "Generation Porno" die Ausnahme darstellt und nicht andersrum?
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24.04.2011 17:36 Uhr von Hawkeye1976
 
+7 | -1
 
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Frage: Wieviele von denen wohnen wohl in solchen Regionen, wo es kaum noch ausbildende Betriebe gibt?
Ein 16/17jähriger der gerade seine mittlere Reife gemacht hat, ist nunmal nicht so beweglich wie ein Erwachsener, wenn es um eine Stelle geht.

Klar, da sind bestimmt auch einige bei, die schlicht nicht wollen, aber die Mehrheit will und findet nichts. Es sind übrigens oft die Unternehmen, die am lautesten nach Fachkräften schreien, die selber schon seit Jahren nicht mehr ausbilden.....
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24.04.2011 17:37 Uhr von GoWithTheFlow
 
+4 | -2
 
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Das Problem: liegt vielleicht ganz woanders. Sollte man eine Ausbildung ohne Genehmigung des Jobcenters machen - also ohne Bildungsgutschein (gibt es nämlich auch für Erwachsenen). Wird dem HartzIV Empfänger das komplette HartzIV gestrichen, da man ja dem Arbeitsmarkt nicht mehr zur Verfügung steht. Und Bafög bekommt auch nicht jeder, so dass man subventioniert die Ausbildung machen kann. Und nicht jeder hat reiche Eltern. Natürlich gibt es auch die, die nicht wollen, aber die sind noch immer eine Minderheit.
Außerdem wird der Ausbildungslohn, wenn die Eltern HartzIV beziehen als Einkommen, wie das Kindergeld, voll bei den Eltern angerechnet. Sogar bis 25 ist man da gezwungen bei den Eltern zu wohnen.

[ nachträglich editiert von GoWithTheFlow ]
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24.04.2011 17:37 Uhr von PuerNoctis
 
+0 | -0
 
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@KingPiKe: Ups, hab´s falsch gelesen.

Ja, es gibt natürlich mehr als eine Million Jugendliche, und die meisten kriegen freilich eine Ausbildung, aber die Menge aus der "Generation Porno" muss echt nicht sein.

[ nachträglich editiert von PuerNoctis ]
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24.04.2011 17:45 Uhr von Mario1985
 
+1 | -0
 
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PuerNoctis: "EDIT: Muss mich hier übrigens Lyko anschließen. Es gibt freilich Ausnahmen, aber es gibt wirklich genug Ausbildungsstellen, und keine Ausbildung ist so schwer als dass das eine Millionen Jugendliche nicht packen würden. Auch wer sich bei der Suche auch nur eine Unze engagiert findet was. Das ist meist pure Faulheit."

Das ist richtig so... Aber wer im Büro arbeiten möchte, sucht sich nicht im Handwerk einen Ausbildungsberuf. So war es zumindest bei meiner Ausbildungssuche, so dass ich 2Jahre lang gesucht habe, habe aber zwischenzeitlich berufsbildende Schulen besucht. Ich wollte aufs Büro. Zumal ich wahrscheinlich meine Vorarbeiter zur Weißglut getrieben hätte mit meinen beiden linken Händen. Und es nun mal so, dass viele ins Büro wollen, dort findet man genügend Bewerber, gerade im Handwerk(besonders Friseur/Bau) finden sich kaum noch Bewerber. Was mit der Unterbezahlung nachher im Berufsleben bzw. harte körperlicher Arbeit begründet wird. Nicht jeder ist allround-Einsatzfähig. aber gerade auch in Büroberufen gibt es 2jährige Berufsbildende Schulen die zumindest einen Berufsabschluss beinhalten. Wie gut der ist, ist halt ansichtssache...

Das Problem was wir haben, ist die selbstverständlichkeit wie einige Sachen hingenommen werden. "Ich hab schon 10Bewerbungen geschrieben mich will keiner, also bewerbe ich mich nicht weiter" solche Aussagen hört man zwischendurch immer wieder von solchen Leuten. Wenn man denen dann sagt dass ich für meinen Ausbildungsplatz ca. 100Bewerbungen und für einen Arbeitsplatz jetzt nach dem Studium schon ca. 60Bewerbungen geschrieben habe, dann fängt das schlucken an.
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24.04.2011 18:20 Uhr von feelexamd
 
+1 | -0
 
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Dafür: habe ich 2 Ausbildungen und ein Studium. Also 3 Leute füttere ich mit durch :-)

Zumal das doch egal ist. Es heisst ja net, dass die alle Arbeitslos sind. Denn Soldat ist keine Ausbildung z.B.
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24.04.2011 19:08 Uhr von DoJo85
 
+1 | -3
 
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Wozu auch man kann doch von Hartz IV ganz gut leben.

/ironie off
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24.04.2011 19:32 Uhr von nyquois
 
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Nunja: Als Menschen ohne Berufsausbildung werden dann wohl auch Studenten und Schüler und Auszubildende gesehen.
Das heißt, statistisch sind tausende von Menschen ohne Berufsausbildung, obwohl sie derzeit was ordentliches machen.
Außerdem gibt es viele Berufe, die keine betriebliche Ausbildung haben. Das alles fällt dann mit in die Statistik.
Somit kann man wohl 60% oder mehr quasi "wegstreichen".
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24.04.2011 20:27 Uhr von Leeson
 
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Ich kann mich noch: an Aussagen von vor ~ zehn Jahren erinnern.
Von Jugendlichen in der neunten oder zehnten Klasse hörte man:
"Warum soll ich lernen, ich hab doch sowieso keine Perspektiven?!"

Ich frage mich, wer den Jugendlichen sowas eingeredet hat?
Gestimmt hat es ja scheinbar nicht, was man schon damals wusste.
Ich hab über solche Kommentare immer geschmunzel :)

Man hört ja oft im Radio, dass die Ausbildungstätten ihre Lehrling zu Weiterbildung und Auffrischungskursen schicken.
Also werden die Unausgebildeten schon begründet sein.

Das mit der sozialen Herkunft kann ich auch nachvollziehen,
wenn ich mir die Nachbarn meines Onkels so anschaue.
Die Kinder sind fünf Jahre alt, können nicht richtig reden, haben nur Blödsinn im Kopf und sind auch noch rotzefrech.
Woher sollen die auch ihre Erziehung bekommen wenn die Mutter n ganzen Tag vom Rechner sitzt und der Alte nur mit seinem Nachbarn säuft?!
Die Kinder werden an die frische Luft gesetzt und sich selbst überlassen, kurz sie erziehen sich selbst.
Das kann nichts werden, wer vermittelt ihnen wichtige Werte?

Das einzige was vermittelt wird ist, dass der Staat das Leben finanziert.
Wozu also lernen?

PS: Ich hab auch nicht das beste Zeugnis aber nur zwei Bewerbungen auf eine Ausbildungstelle geschrieben und bei beiden eine Zusage bekommen.
10. Klasse ein Schnitt von 2,0 mir zwei Leistungkursen
12. Klasse ein Schnitt von 3,6 mit sehr anstrengenden Mitschülern und einer vier Mathe

Das ist nun wirklich keine Glanzleistung für ein Abizeugnis und ich habe trotzdem einen Beruf lernen können ohne viele Bewerbungen schreiben zu müssen.
Was sagt das über meine Mitbewerber aus!?
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24.04.2011 20:38 Uhr von Leeson
 
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@Judas: Es gibt auch genügend deutsche Frauen die ein Kind nach dem Anderen bekommen um nicht arbeiten zu müssen.
Gibt ja Kindergeld und weil diese Frauen in Mathe nicht aufgepasst hatten, denken sie, dass das locker für ein Leben ausreicht.

Es sind nicht immer nur die bösen Ausländer, obwohl ich das denken könnte bei dem was ich immer auf der Arbeit sehe.

[ nachträglich editiert von Leeson ]
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24.04.2011 21:22 Uhr von saccara2
 
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Interessant ist: auch hier, ähnlich wie bei der Verbrechensstatistik 10-15% der Bevölkerung (Ausländer) knapp 50% stellen! Aber genauso kotzen mich die dummen Deutschen Jugentlichen an die sich von der Leck-Mich-Am-Arsch-Mentalität anstecken lassen! Einfach Stütze streichen! Kompromisslos! Werden se kriminell abschieben, sofort! Und bei den deutschen, ab ins Bergwerk, dann brauchen wir nichts subventionieren!
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24.04.2011 22:45 Uhr von Ausbeutungsgegner
 
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Man staunt nicht schlecht, auf welchem Niveau hier: gepostet wird....
.
Erstens: Würde ich gerne wissen, welche Gruppen in dieser Zahl erfasst worden sind.

Zweitens: Gibt es nicht so viele Ausbildungsplätze wie „Ungelernte“!

Drittens: Wenn den Argen immer mehr Förderungsmöglichkeiten gestrichen werden - wie soll man dann junge Erwachsene, die den Anschluss verpasst haben besser /gezielter fördern?

Viertens: Das deutsche Bildungssystem siebt aus, fördert aber nicht frühzeitig genug!

Fünftens: Der Fachkräftemangel ist hausgemacht-> seit Jahren! Arbeitgeber die nur fordern, nach gut Ausgebildeten Menschen rufen, aber ihrerseits nichts dafür tun (zu teuer!)

Außerdem müssen/sollten Firmen ihre überzogenen Ansprüche zurückfahren…. Die heutigen Jugendlichen müssen zum Teil mehr gefördert werden- sonst gehen sie verloren- für die Konzerne, sowie für die Gesellschaft!

Dazu sollte man sich die Frage stellen, -warum sind unsere Jungendlichen zum Teil so? Die Schuld liegt doch nicht bei den Jugendlichen, sondern bei denen, die ihnen vorgegaukelt haben, dass man auch ohne eigene Leistung gut leben kann! Bekanntlich lernen Kinder/Jugendliche aus dem was ihnen vorgelebt wird, wobei ich nicht denke, dass man die Schuldfrage alleine auf die Eltern abwälzen kann. Großen Einfluss haben unsere Unterhaltungsmedien, allen voran das liebe TV. Schmuddel-Sendungen zur besten Nachmittagssendezeit in denen Menschen ihr Familienleben/Intimleben ausbreiten und sich auf übelste Weise beleidigen, Vor Kindergartenkindern/Grundschülern.Ja Leute, was soll aus Kindern werden, denen man so einen Quotenheischenden Müll vorsetzt? Für Kinder ist das die „wirkliche“ Welt da draußen.

Überhaupt wird es an der Zeit - in einem der reichsten Länder auf dem Globus - das Bildungssystem zu sanieren! Wer Banken, den Euro mit Milliarden retten kann/ will - aber die eigene (gefährdete) Jugend im Regen stehen lässt, muss sich über immer mehr „ungebildete“ junge Menschen nicht wundern. Wir brauchen Schulen die Beizeiten fördern und erziehen, da nicht wenige Eltern anscheinend an der Überforderung im Alltag scheitern und keine Kraft (oder auch Lust) verspüren sich ausreichend um den Nachwuchs zu kümmern. Der Kapitalismus begeht den größten Fehler aller Zeiten - er sieht im Menschen nur noch einen Wirtschaftsfaktor und selektiert schon viel zu früh!
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24.04.2011 23:16 Uhr von shadow#
 
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Wertlose Studie: Wieviele unbesetzte Ausbildungsplätze gibt es in Deutschland?
Nicht viele, nehme ich an.

Wie sieht es mit der Schulbildung aus?
Keine Ausbildung kann mehr oder weniger unverschuldet passieren, kein Schulabschluss definitiv nicht!
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25.04.2011 02:34 Uhr von no_trespassing
 
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Liegt oft an falschen Vorstellungen: Wer will denn heute noch ein Handwerk lernen?

Die meisten hoffen auf eine Bürokauf- oder sonstige Verwaltungsstelle, wo man am Tag 5 diktierte Briefchen schreiben muss und dafür mindestens 1500 netto kassiert.
Oder - was man auch ständig hört: "Irgendwas mit Medien."
Dabei ist dann meist einfache Aufgaben mit dem PC (Webseiten basteln, Artikel in Online-Shops editieren, usw.) oder Arbeiten beim Fernsehen (Regie- und Kameraassistenz, usw.) gemeint.

Was cleverer wäre: Ein Jahrgang einer Stufe müsste mal mit 50 oder 100 Leuten jeweils unterschiedliche Handwerk-Berufe erlernen.

2 lernen Maurer, 2 Sanitärinstallateur, 2 Elektriker, 2 Parkett- und Fliesenleger, 2 Stuckateur, 2 Innenarchtektur, 2 Außenarchitektur, 2 Dachdecker, 2 Schlosser, 2 Zimmermann, 2 Maler und Lackierer usw.

Jeder von denen kann Dienstleistungen später frei anbieten oder sogar übergreifende Leistungen verkaufen. Was aber noch viel besser ist: Wenn diese 100 Leute mal ein paar Jahre dann den Gürtel enger schnallen, und kräftig sparen, können sie oft für 30.000-40.000 EUR stark sanierungsbedürftige Objekte kaufen, die sie dann immer zusammen in Eigenleistung renovieren. Jeder hilft jedem. So müsste man nur das Material bezahlen und käme schnell für 70.000-80.000 EUR zu einem Eigenheim als Altersvorsorge.

Solche Objekte kann man dann für vergleichsweise geringes Geld erwerben und mit der gesamten Kompanie renovieren.
Entweder verkauft man diese dann renoviert wieder teurer weiter oder aber man nutzt sie selbst:

http://www.immobilienscout24.de/...
http://www.immobilienscout24.de/...

Früher sagte man: Handwerk hat goldenen Boden. Heute wissen doch 90% aller Schulabgänger nicht mal, was ein Stuckateur oder Schalungsbauer macht - Gymnasiasten eingeschlossen!!

Die Schulen versäumen es, den Jugendlichen Berufsmöglichkeiten aufzuzeigen. Man müsste die Jugendlichen z.B. Referate über "exotische" Berufe halten lassen, wo sie anderen vorstellen, was der jeweilige Beruf macht - so weckt man das Interesse.

Wenn man schon Dienstleistungsberufe erlernt, dann muss man welche machen, die sich nicht so einfach substituieren lassen. Kellnern kann wirklich jeder, für Friseur oder Masseur braucht man schon mehr Geschick, aber trotzdem gibt es viele, die diese "Dienstleistung" kostenlos von ihrem Partner/ihrer Partnerin in Anspruch nehmen. Wenn der Rücken mal wehtut oder Nacken verspannt ist, dann geht man oft nicht gleich zum professionellen Masseur im Wellness-Betrieb, sondern lässt sich das von Freund/Freundin behandeln.
Gleiches bei Friseur - viele Freundinnen schneiden ihrem Partner die Haare.

Bei einem Baustoffprüfer oder Industrieisolierer ist es deutlich schwerer, jemanden in seinem privaten Umfeld nach einer solchen Dienstleistung zu fragen - und schon gar nicht kostenlos.

Dasselbe, was im Ausbildungsbereich stattfindet, ist aber auch bei Studenten der Fall. Etliche studieren doch Jura, Germanistik oder Powi, um ja nie wieder mit Mathe in Berührung zu kommen. Selbst Statistik oder Rechnungswesen als Nebenfach ist den meisten, die das machen doch schon zuviel.

Deutschland aber ist ein viel zu weit entwickeltes Land für einfache Dienstleistungen. Wir brauchen nicht noch mehr Kellner, Taxifahrer oder Friseure. Das zeigt schon das Überangebot am Markt. Jeder Student sucht einen Kellnernebenjob, Taxifahrer müssen durch Konzessionen vor Wettbewerb geschützt werden und wenn eine Friseurin netto 1000 nach Hause bringt, dann ist das schon hoch.

Es muss daher im Interesse jedes Auszubildenden liegen, einen Beruf zu erlernen, den nicht jeder macht und machen kann. Ich bezweifle, dass ein Anlagenmechaniker oder Monteur für Solaranlagen derzeit es schwierig hat, einen Job oder eine Ausbildungsstelle zu finden.

Das Problem ist halt Angebot und Nachfrage. Solange viele Jugendliche den Weg des geringsten Widerstandes gehen und sich nichts anderes als Bürokaufmann oder Mediengestalter vorstellen können, wird die Lücke sich nicht schließen. Offene Stellen werden nicht besetzt werden und Suchende finden keine Ausbildung.
Kommt der Berg nicht zum Propheten, muss der Prophet zum Berg.
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25.04.2011 03:28 Uhr von Novoleiner
 
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ach du lieber gott: wie schade sowas echt bin soo traurig ...habe genug geld so das ich kein beruf brauche ...








Ps:AN DAS SHORTNEWS TEAM DAS EWIGE LÖSCHEN ZEIGT WIE JÄMMERLICH UND VERKOMMEN IHR SEIT WERDE MIT ALLEN MITTELN DAGEGEN KÄMPFEN

SCHÖN WEITER LECKEN
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25.04.2011 09:01 Uhr von EdgecrusherH_K
 
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Komisch: Bei uns werden auch zwei Azubis gesucht und wieviele verwendbare Bewerbungen sind eingegangen? ...Richtig 0, der Rest spiegelt in groben Zügen genau die Meinung von "Lyko" und "Puer Noctis" wieder, schon am Zeugnis und an der Bewerbungsaufmachung sieht man leider immer häufiger diese "Null-Bock" Einstellung von vielen. Eigene Zukunftsperspektiven sucht man vergebens und die Bewerbung haben sie anscheinend unter Druck der Eltern o.ä. schreiben müssen. Und als Ausbilder kann man dann froh sein, wenn solche dann wenigstens früh morgens an die Arbeit kommen.
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25.04.2011 12:32 Uhr von farm666
 
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@Lyko: Gewisse ansichten entstehen gerade aus der zahl einer menge.
Zuviele menschen ergeben zuviele nachteile... ist das so schwer zu verstehen??

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