23.04.11 11:48 Uhr
 1.885
 

Flüchtlinge aus Nordafrika - Frankreich erwägt Aufhebung des Schengen-Abkommens

Italien hat alle Flüchtlinge aus Nordafrika, die vor dem 5. April ins Land kamen, mit einem Schengen- Visa, das für sechs Monate begrenzt ist, ausgestattet. Seitdem gibt es Ärger an der französisch-italienischen Grenze. Die Franzosen hoffen noch auf eine friedliche Lösung mit Italien.

Aus dem Elysée-Palast verlautete nun, dass Frankreich in Erwägung zieht, das Schengen-Abkommen zeitweise auszusetzen. Begründet wurde dies seitens der Franzosen mit einer "systematischen Schwächestelle an den Schengen-Außengrenzen".

Am Dienstag werden sich Silvio Berlusconi und Nicolas Sarkozy treffen. Auch stellte Frankreich kein Ultimatum an Italien.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Aufhebung, Nordafrika, Schengener Abkommen
Quelle: www.krone.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.04.2011 12:22 Uhr von alles.Gelogen
 
+4 | -20
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
23.04.2011 12:28 Uhr von LLCoolJay
 
+15 | -2
 
ANZEIGEN
MA4711: wenn man sich nur oberflächlich mit der Thematik beschäftigt hast du vermutlich Recht.


Im Detail betarchtet hat Berlusconi / Italien das einzig vernünftige für das eigene Land getan.

Von der EU, bzw. anderen Ländern kam so gut wie keine Unterstützung um die Probleme gemeinsam mit Italien zu lösen.

Italien hatte mehrmals um Hilfe gebeten. Sei es die Flüchtlinge wieder zurückzuschicken, die Seegrenze besser zu überwachen oder die Flüchtlinge bis zur Klärung der Situation auch in anderen Flüchtlingslangern in anderen Ländern unterzubringen.
Wäre alles möglich gewesen.

Statt dessen hat die EU und die dazugehörigen Staaten Italien versucht dazu zu drängen die Flüchtlinge selbst zu versorgen.

Man hat das EU-Problem zu einem Italien-Problem gemacht.

Wenn es um Wirtschaft, Handel, usw. geht will die EU ganz Europa beherrschen aber wenn aus einem anderen land tausende Flüchtlinge "einfallen", ist es auf einmal das Problem eines einzelnen Staates.


Ich heisse die Aktion von Berlusconi mit dem Schengen-Visa nicht für gut aber ich kann sie nachvollziehen.
Es war das einzige Druckmittel was Italien hatte um die EU und Mitgliedsstaaten aufzurütteln.
Kommentar ansehen
23.04.2011 13:47 Uhr von lopad
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
Armutszeugnis für die Europäische "Gemeinschaft": Würde Italien die Flüchtlinge direkt wieder Richtung Heimat abschieben würde die komplette EU auf Italien verbal einschlagen... aber wenn es darum geht Italien bei der bewältigung dieses enormen Flüchtlingstroms zu unterstützen will niemand etwas damit zu tun haben. Ist ja schließlich Italiens Problem...

Italien hat es genau richtig gemacht und Brüssel den Stinkefinger gezeigt.

[ nachträglich editiert von lopad ]
Kommentar ansehen
23.04.2011 15:00 Uhr von Vandemar
 
+1 | -14
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
23.04.2011 15:21 Uhr von myotis
 
+5 | -4
 
ANZEIGEN
"aber wenn es darum geht Italien bei der bewältigung dieses enormen Flüchtlingstroms zu unterstützen will niemand etwas damit zu tun haben. Ist ja schließlich Italiens Problem..."
Es sind bisher 30000 Menschen und Italien ist Mitglied der G8 !
Das ist erbärmlich wen man es mit Deutschland vergleicht.
Wer hat Deutschland mit den 1,2 Mio Spätaussiedlern geholfen oder den Flüchtlingen aus dem Kosovo und Bosnien?
Kommentar ansehen
23.04.2011 21:38 Uhr von lopad
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
@myotis: "Es sind bisher 30000 Menschen und Italien ist Mitglied der G8 !"

Ja, bisher(!) sind es 30000 Menschen aber glaubst du ernsthaft dabei bleibt es? Da werden noch weit mehr kommen, jetzt wo da unten kein Mensch die Grenzen kontrolliert und die ungehindert bis nach Italien können...
Kommentar ansehen
24.04.2011 02:11 Uhr von Kappii
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
@Ma4711: Einfach gesagt das wäre kein "EU-Probleme". Wenn Italien die Kapazitäten fehlen um Flüchtlingsströme aufzuhalten die meist gar nicht nach Italien wollen, sondern in andere EU Staaten, ist es ein EU-Problem. Und dann die Aufgaben auf Italien zu delegieren, nur weil sie der nächstgelegene EU-Staat für Tunesier sind? Ich finde schon das die EU Italien unter die Arme greifen muss.

Ich mein es sagt ja schon alles das Deutschland keinen Grenzschutz mehr hat, sonder dies in der Bundespolizei umbenannt wurde.
Kommentar ansehen
24.04.2011 09:12 Uhr von LLCoolJay
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Ma4711: Die EU will doch Europa beherrschen.

Italiens Südgrenzen sind auch Teil der europäischen Südgrenzen.

Italien nimmt die Flüchlinge auch nicht freiwillig auf.

Jemand anders hat den Vorschlag gemacht keine Arbeitserlaubnis auszustellen und Sozialleistungen zu streichen..

Was für ein Unsinn!

Die arbeiten schwarz und auch ohne offzielle Arbeitsgenehmigung und ohne Sozialleistungen geht es denen in Europa noch besesr als in Tunesien.

Die EU schmeisst Geld raus für jeden Scheiss...jetzt kann sie mal ihren Mitgliedsländern zeigen was die Gemeinschaft taugt und was passiert?
Sie versagt!

Ich gebe der EU in dieser Form keine 20 Jahre mehr.
Kommentar ansehen
24.04.2011 09:34 Uhr von dagi
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
deutschland: hat seit 1989 über 1,6 mil. flüchtlinge aufgenommen, ( wir brauchen die fachkräfte wird uns gesagt) und italien kann keine 20000 verkraften??? das geht sicher erst wenn merkel das geld schickt!!!! wäre es nicht einfacher den flüchtlingen die deutsche sozialhilfe ins heimatland zu schicken, da werden die gefährlichen überfahrten vermieden!!! ironie off

Refresh |<-- <-   1-9/9   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?