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Köln: Wer nur kurze Zeit länger parkt, als erlaubt, zahlt 35 Euro-Knöllchen

Die Autofahrer in Köln werden von einer Firma aus Berlin abgezockt, wenn sie am Hauptbahnhof keinen Parkschein haben oder die Zeit nur wenig überziehen.

Sofort wird dem Autofahrer ein Knöllchen von 35 Euro hinter den Scheibenwischer geklemmt. Die Berliner Firma Contipark GmbH verlangt die dreifache Stundengebühr zusammen mit einer Vertragsstrafe von 23 Euro. Der ADAC rät nun, diese sogenannte Vertragsstrafe nicht zu zahlen, denn sie ist unzulässig.

Nur die verlangten Parkgebühren sollten die Autofahrer nachträglich bezahlen. Eine Fachanwältin sagte: "Eine Vertragsstrafe auf Basis von Kleingedrucktem auf einem Automaten ist rechtswidrig. Hier wird dem Autofahrer ein Vertrag untergejubelt."


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Köln, Zeit, Knöllchen, Parken
Quelle: www.bild.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2011 11:09 Uhr von kirgie
 
+11 | -2
 
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@Bleissy: Ja genau, weil auf den Parkplätzen deutlich steht das man da betrogen wird? Und weil man das ja vorher weiß, kann man sich entscheiden ob man betrogen werden will oder nicht.
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23.04.2011 11:17 Uhr von Armchair
 
+7 | -3
 
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ganz: so schnell würde ich nicht sagen, dass das rechtswidrig ist.
Aber derjenige, der überhaupt keinen Parkschein löst, kann definitiv nicht damit rechnen solch überhöhte Gebühren zahlen zu müssen aufgrund einens "Vertrages".
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23.04.2011 13:15 Uhr von Peacem4ker
 
+3 | -1
 
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@kirgie: Das Problem ist doch: SObald du ohne Parkschein da parkst (unabhängig ob ganz ohne oder nur schon abgelaufen) betrügst du ja quasi auch. Da biste also keinen Deut besser als die "bösen Betrüger" von der Contipark GmbH
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23.04.2011 13:29 Uhr von Macinally
 
+3 | -0
 
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... Contipark ist mit der Masche schon lange unterwegs.

Interessanter Blog über dieses Thema gibt es unter
http://parkraeume.blogspot.com/

[ nachträglich editiert von Macinally ]
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23.04.2011 15:52 Uhr von chris1939
 
+2 | -1
 
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ContiPark GMBH: ist kein normaler Verein das Problem hatte ich auch schon die sind auch in Ulm Aktiv .Ich hatte kein klein Geld, war keine 5 min.am Kiosk am HBF und schon hing der Zettel dran habe aber komischer Weise keinen von denen mehr angetroffen.
Habe aber direkt bei der Bundespolizei am HBF nachgefragt die sagten ich soll Einspruch einlegen.Habe aber dann doch bezahlt da ich im Internet sehr viel über die Firma gelesen habe.Sollte nämlich eine Mahnung kommen zahlt man noch einiges mehr.
Der Polizist sagte auch das im Normal Fall erst ab ca. 10 min ein Strafzettel dran sein darf

Gruß chris

wünsche allen FROHE OSTERN

Hier noch ein paar Beispiele

http://www.schadenfixblog.de/...

http://forum.sat1.de/...

http://www.echte-abzocke.de/...

[ nachträglich editiert von chris1939 ]
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23.04.2011 17:00 Uhr von Bastelpeter
 
+5 | -0
 
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Abzocker: Was soll aus Deutschland nur noch werden, es wird immer mehr von Abzockerfirmen besiedelt...
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23.04.2011 18:46 Uhr von Armchair
 
+1 | -0
 
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@spirit: dass Kleingedrucktes nicht schlechthin rechtswidrig ist, wird wohl jedem bekannt sein, der ab und zu Verträge abschließt.

Die Frage ist also zuerst, ob ein Vertrag zu Stande gekommen ist. Und so abwegig ist das auch wieder nicht, einfaches Beispiel: Tiefgarage.

Nicht dass du mich falsch verstehst, ich würde es ebenfalls nicht bezahlen. Trotzdem wäre es denkbar, dass auf dem Automaten genug Information vorhanden ist, die es erlaubt Falschparker auf grund qualifizierten Überziehens auch erhöht abzustrafen!
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25.04.2011 09:11 Uhr von Aeskulap
 
+1 | -0
 
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Das kann aber: imo nur über die Besitzstörung nach 862 BGB geahndet werden. Der Parkraumwächter kann das Fahrzeug abschleppen lassen, muss aber dabei erstmal in Vorkasse gehen und die Kosten auch auf dem Zivilrechtlichen Wege
zurückholen. Aber Knöllchen schreiben ist definitiv nicht drin. Das wäre imo eine Tat nach 132 StGB(Amtsanmaßung). Ich würde den Verein anzeigen, hätte ich sowas am Auto.

Um das zu wissen, muss man kein Anwalt sein.

[ nachträglich editiert von Aeskulap ]

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