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Studie: Wofür nehmen die Deutschen einen Kredit auf?

Der Kreditmarktplatz smava.de hat 5.000 Kredite untersucht und dabei eine Rangliste erstellt, wofür die Deutschen sich Geld leihen.

Die meisten Kredite nehmen die Deutschen für Haus- und Gartenausbau auf.

Auf dem zweiten Platz folgt eine Kreditaufnahme für die Umschuldung, gefolgt von der Kreditaufnahme für den Auto- oder Motorradkauf und die Reparatur.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Kredit, Rangliste, Kreditaufnahme
Quelle: www.bild.de

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32 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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23.04.2011 10:36 Uhr von no_trespassing
 
+44 | -12
 
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Man sollte nur das ausgeben, was man hat: Und das mit dem Haus- und Gartenausbau ist wohl nur bei smava der Fall.

Die meisten Kredite sind schlicht Konsumentenkredite (überzogener Dispo, Finanzkauf einer Einbauküche, Leasing eines Autos oder sogar Handys oder Flachbildschirms).
Und das sind mit Abstand (!) die teuersten Kredite, die viele in die Privatinsolvenz treiben.

Wenn man sich für 10000 EUR keine Einbauküche vom Designer-Hersteller leisten kann, sollte man sich überlegen, ob es nicht auch eine für 2000 vom Möbel-Kaufhaus tut.

Wenn man kein Neufahrzeug sich leisten kann, gibt man bei mobile.de Baujahr, Marke usw. und vor allem Preislimit ein und kauft sich für 5000-8000 einen guten Gebrauchten.

Ein guter Röhrenfernseher hält locker 5 Jahre und gibt es bei eBay als Top-Modell für 10 EUR. Zum Verkäufer hingefahren, TV auf die Auto-Rückbank oder in den Kombi geladen und man hat für zwischen 10 und 100 EUR einen exzellenten TV, der bis vor 5 oder 8 Jahren allen gehobenen Ansprüchen genügte.

Es ist die Anspruchshaltung vieler Leute, die sie in die Privatinsolvenz stürzt. Warum sollte ein Handy nicht mal so lange genutzt werden, bis es kaputt geht? Dasselbe mit dem Auto.

Ich würde ehrlich gesagt NIEMALS für Anschaffungen unter 20.000 EUR einen Kredit aufnehmen. Entweder ich kann mir etwas leisten oder nicht. Und viele wollen sich nicht eingestehen, dass sie es nicht können.

Ich nutze immer noch Röhren-TV und so lange der TV läuft, läuft er. Hat mal 2000 DM gekostet. Mit jedem Tag wird das Ding wirtschaftlicher.
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23.04.2011 10:39 Uhr von BoltThrower321
 
+2 | -0
 
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Kappes am morgen. Boar Ey...wer hätte das gedacht.
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23.04.2011 10:54 Uhr von Drumbone
 
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Ironie on:

Und ich dachte für „Brot und Wasser“.

Ironie off!
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23.04.2011 10:55 Uhr von the_scientist
 
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@ no-tresspassing: bin 100% deiner Meinung!

Das Anspruchdenken artet immer mehr aus. Um im Vergleich der "Statussymbole" mithalten zu können werden Kredite aufgenommen und die Leute treiben sich oft selbst in die Schuldenfalle.

Nur Kaufen was man sich aus eigener Kraft leisten kann. Ein Haus oder eie große Eigentumswohung wären die Ausnahme, da man das nötige Kleingeld in der Regel einfach nicht auf einmal hat.

Hab nach meinem gerade abgeschlossenen Studium angefangen zu arbeiten und ich habe ein Auto gebraucht. Und da die Kohle noch knapp war hat es eben nur für einen alten 1500€-VW gereicht- aber ES FÄHRT!!! ;)
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23.04.2011 12:00 Uhr von DieterKuhn
 
+2 | -4
 
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Unterscheidung Vermögenswert und Verbindlichkeiten: In der Tat investieren die meisten Menschen in Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind alles, welche keinen oder zu wenig Gewinn erzielen.

Wenn man schlau ist, finanzieren Vermögenswerte die Verbindlichkeiten.
Beispiel: Es ist doch viel schöner, wenn Mieteinnahmen aus Eigentum das Auto finanzieren anstatt ein Kredit. Denn nach 5 Jahren sind die Mieteinnahmen immer noch da, das Auto ist nur noch ein Bruchteil wert.

Ich inestiere aber nicht nur in Immobilien, sondern auch in andere Anlageformen wie Aktien. Da ich aber keine Lust habe, mich mit Aktien groß zu beschäftigen, gehe ich hier ganz locker vor.
Beispiel: Crash abwarten und sich kräftig mit DAX-Aktien eindecken. Diese nach dem Crash wieder verkaufen. Ob ich ein bisschen zu teuer einkaufe oder zu billig verkaufe ist mir egal, solange meine Rendite passt.

Man kann es auch ganz anders machen:
Man kauft für 5.000 € Aktien und wartet ein bisschen. Wenn der Wert 6.000 € ist, verkaufe ich wieder für 5.000 €. Das bedeutet, ich habe quasi für 1.000 € Aktien geschenkt bekommen. Verliere ich dieses Geld, ist es mir egal, es war geschenktes Geld, welches nicht zu meiner finanziellen Basis gehört.

Eines der wichtigsten Punkte ist aber die finanzielle Einstellung. Wenn man große Einnahmen erreichen möchte, muss man groß denken.
Beispiel:
Viele Menschen sagen, sie wären schon mit 2.000 € zufrieden. Was wird passieren? Diese Menschen verdienen exakt 2.000 € oder weniger, aber niemals mehr.
Angenommen, meine Wertvorstellung liegt bei 10.000 €. Ok, das schaffe ich vielleicht nicht, ich schaffe dann vielleicht nur 8.000 €. Aber lieber bei einem großen Ziel ein bisschen daneben liegen anstatt ein Kleines erreichen.
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23.04.2011 12:03 Uhr von DieterKuhn
 
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@siel: Auch als Privatpersonen können Immobilien sehr lukrativ sein, hier kann man die Rendite nach einer festen Formel ja berechnen.

Leider spielen bei Immobilien oftmals Emotionen mit, daher habe ich auch nur Renditeimmobilien und wohne selber zur Miete. Warum? Wenn ich mein Wohnaus besitzen würde, wäre mir die Rendite zu gering.
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23.04.2011 12:35 Uhr von totseinmachtimpotent
 
+5 | -1
 
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wir wissen doch wofür der Deutsche Kredite aufnimm: fürs Haus und fürs Auto, im dringenden Fall auch für ne Nutte in die man sich verliebt hat

aber NIEMALS für die Ausbildung des eigenen Kindes ;)
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23.04.2011 12:45 Uhr von Winneh
 
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Scheinbar gibts bei den Vorpostern: nur Extreme, total bescheuert!
Ich würde mir nie ein Gebrauchtwagen für 8000€ kaufen - der kostet wesentlich mehr im Unterhalt als ein Neuwagen wenn man Verbrauch und Steuern sowie Versicherung und Verschleiss berücksichtig.
Vorallem, weils für 8000-10000€ schon Neuwagen zu kaufen gibt. Ein uralt TV frisst wesentlich mehr Strom als ein aktuelles Gerät und damit meine ich nicht 40" oder 60", einfach "normal" tuts auch.
Aber bei manchen sachen muss man halt mit der Zeit gehen, das ist auf längere sicht kosteneffizienter.
Ebenso sehe ich kein Problem meine Wunschküche für 3000€ für 0% zu finanzieren.

Ich gestehe eigentlich jedem, der hier von einem Extrem zum anderen stürzt, genug Hirn zu - die Anschaffung vor dem Kauf gescheit durchzurechen.
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23.04.2011 13:46 Uhr von Lilium
 
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@Suisse: Dein Frauenbild ist einfach widerlich.Such mal einen Psychiater auf.

PS: Ich bin 20 und wiege unter 65kg. Schock: mein Lebensgefährte fährt keinen Ferrari UND es interessiert mich kein bisschen. Vielleicht solltest du dir mal einen anderen Typ Frau suchen. Wenn ich auf oberflächliche blonde modepüppies geil bin dann muss ich mich natürlich nicht wundern wenn dein Frauenbild stimmt..einfach mal was mit Hirn suchen, zur Abwechslung.

[ nachträglich editiert von Lilium ]
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23.04.2011 14:15 Uhr von Winneh
 
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Suisse: Eine Frau die so auf Luxusgeschenke (oder Status) aus ist, bekommt einen instant Fusstritt in den Hintern - auf nimmer wiedersehen!

Wer sich Wohneigentum kauft und keine Schulden macht ist entweder Dumm oder so steinreich das er nichts zum absetzen brauch.

"Manche, die so denken wie du, belügen und betrügen sich selbst - weil man mit einem etwas teureren, schnelleren und cooleren Auto eben Erfahrungen machen kann, die einem Dacia-Fahrer immer vorenthalten sein werden."

Sorry, aber das hört sich mehr nach Neid als nach Verstand an. Zum "cooleren" Fahren hab ich mein Motorrad, für den Alltag mein Auto.
Wie schon gesagt, bevor man sich was anschafft, rechnet man sich das vernünftig durch. Wer das nicht macht oder nicht kann, lernt es eben "the hard way". Spätestens danach geht entsprechender Person ein Licht auf.

@Siel
Ob man lieber im eigenen Heim wohnen möchte oder nicht ist mittlerweile Geschmackssache. Ich pers. fahre mit vermieteter Eigentumswohnung und ich selbst zur Miete recht gut - Bekannte von mir Bauen schon das 2te Haus, ist eben ihr ein und alles. Hat beides Vor- und Nachteile
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23.04.2011 14:26 Uhr von w0rkaholic
 
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Wenn man die Zinsen zahlen will und kann: spricht in der Regel auch nichts gegen einen Kredit. Man muss schon alles richtig durchrechnen, bei manchen Autos lohnt der Umstieg selbst auf Kredit, weil sie im Verbrauch, in der Versicherung in der Steuer und mit dem Restwert nach Ablauf des Kredits günstiger sind als ein gebrauchtes. Vom in der Regel besseren Sicherheitsaspekt bei neueren Modellen mal ganz zu schweigen. Wenn schon einen Unfall (egal ob selbst schuld oder nicht) dann doch lieber in einem neueren Fahrzeug als in einem Modell von 1990.

Mein Bruder hat beispielsweise bis vor wenigen Jahren noch einen Opel Rekord Bj 1986 gefahren mit über 300.000 km auf dem Tacho. Dann wurde aber die Steuer für dieses Fahrzeug ohne KAT im Jahr auf über 1000 EUR raufgesetzt. Der Verbrauch dieses Fahrzeugs lag bei 12l Super Plus auf 100km. Der Umstieg auf ein aktuelles, teilweise sogar von der Steuer befreites Auto bringt im Jahr also schon gute 3.500 EUR Vorteil beim Verbrauch + KFZ-Steuer. Also runde 300 EUR pro Monat, die man beispielsweise direkt in die Finanzierungsrate steckt. Nach 48 Monaten ist das Fahrzeug bezahlt und es hat jetzt, als knapp 4 Jahre altes (oder 5 Jahre alt bei einem Jahreswagen) mit Sicherheit einen immer noch deutlich höheren Restwert als der alte Opel von 1986. Natürlich hat man jetzt auch die Zinsen bezahlt, im Endeffekt hat man aber das Geld an anderen Stellen wieder reingeholt (Steuer, weniger Verbrauch, in der Regel günstigere Versicherungsprämien).

Wer will jetzt in diesem Fall noch sagen, es würde keinen Sinn machen beispielsweise ein Auto zu finanzieren. Kann man so nicht sagen, es kommt immer drauf an! Das es günstiger ist, ein Auto bar zu bezahlen wenn es geht, steht natürlich außer Frage!

Aber selbst bei Möbeln, ein Freund von mir hat einer heruntergesetzte Couch in einem großen Möbelhaus gesehen und sich dafür interessiert. Barpreis 1399,- EUR oder (!) eine Anzahlung in Höhe von 31,- EUR und anschließend 36 Monatsraten â 38,- EUR (keine Bearbeitungsgebühr, keine Zinsen). Mein Kumpel hat nachgefragt, ob er denn Rabatt bekommt wenn er das Geld bar auf den Tisch legt. Nicht einen Euro hat der Verkäufer gesagt, bei diesem Angebot könnte man nichts mehr machen, da das Stück ja ohnehin runtergesetzt wäre. Also packt mein Kumpel jetzt die 1399,- EUR auf ein extra Konto mit immerhin 1,5% Zinsen und lässt die Raten von dort abbuchen. Zwar irgendwie ein komisches Gefühl die Couch zu finanzieren, aber alles andere wäre ja auch verschenktes Geld (in Form von Zinsen).

Also nicht jeder der einen (Konsum)-Kredit aufnimmt ist ein Idiot, nur der, der vorher nicht nachrechnet und eher etwas kauft nach dem Motto "Wird schon irgendwie gehen!" ist einer!
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23.04.2011 14:30 Uhr von michel29
 
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@ no_trespassing: Was für EXPERTEN geben dir ein Minus?! also ich kanns nicht verstehen, weil du ganz einfach RECHT hast....
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23.04.2011 16:14 Uhr von Winneh
 
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Siel: "Wenn es denn auch ein Eigenheim ist und nicht der Bank gehört. "

Das ist heutzutage unumgänglich und wäre obendrein auch nicht sonderlich clever, wenn man Wohneigentum nicht finanziert. Das Kreditinstitut deiner Wahl wird _immer_ das Objekt als Sicherheit haben wollen, wichtig ist nur das man dies auch austragen lässt, wenn die Finanzierung abgelaufen ist.

Wer heute auf 100.000€ "spart" ist einfach gesagt - Dumm!
Man überlege wieviel privates Vermögen nach dem Finanzcrash einfach weg war. Ich kenne genug Menschen die mehrmals tausende Euros verloren haben, nur weil sie "gespart" haben.
Wie ich schon sagte, natürlich muss man sich das durchrechnen und seinen eigenen Rahmen kennen - aber auf alles sparen, selbst auf grosse Summen, beinhaltet mehr Risiko als eine finanzierung zu guten Konditionen (wie z.B. Möbel, zu 0% ist das Geschenktes Geld)
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23.04.2011 20:16 Uhr von DieterKuhn
 
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@Winneh: > Ebenso sehe ich kein Problem meine Wunschküche für
> 3000€ für 0% zu finanzieren.

Eben. Das sehen viele nicht. Aber ganz ehrlich: Wenn man die 3000 € nicht hat, lassen !!
Denn auch eine 0%-Finanzierung setzt voraus, dass Deine monatlichen Einnahmen stabil bleiben. Ändert sich was, dann bleiben die Raten trotzdem da, aber die Einnahmen fallen weg.
Weiterhin verlieren viele schlichtweg die Kontrolle.
Und außerdem: Wenn Du solche Summen finanzieren musst, sagt das alles über Deine finanzielle Intelligenz aus.

Zum Rest Deiner Nachricht kann ich nur Übliche sagen: Man kann sich alles schönreden. Alleine das Argument mit Auto ist absoluter Schwachsinn, denn alleine der Wertverlust im ersten Jahr (im ersten Monat) rechtfertigt kein neues Auto.

Du kannst Dir Deine Welt weiter schönreden, Du kannst aber auch Bilanz ziehen. Prüfe für Dich Deine Vermögenssituation und prüfe, wieviel Schulden Du hast. Du hast Schulden, und zwar nicht zu wenig. Schlau?

[ nachträglich editiert von DieterKuhn ]
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23.04.2011 20:22 Uhr von DieterKuhn
 
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@Lilium: Es sollte Dich aber interessieren, denn finanzielle Intelligenz ist eine wichtige Charaktereingenschaft.

Damit meine ich nicht die Angeber, welche mit ihren Autos usw. protzen, sondern Menschen mit einer soliden finanziellen Einstellung.
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23.04.2011 20:25 Uhr von DieterKuhn
 
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@lamor2000: > Du tust so schlau aber dann wüsstest du auch das es
> enorme finanzielle nachteile gibt wenn man ein haus bar
> bezahlen würde...

Welche Nachteile meinst Du konkret?
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23.04.2011 20:29 Uhr von DieterKuhn
 
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@w0rkaholic: Wenn man so geplant und strukturiert vorgeht wie beschrieben, kann es tatsächlich Vorteile haben. Allerdings muss man hier wirklich ehrlich kalkulieren und sich nicht von vermeintlichen Vorteilen blenden lassen.

Und das haben die wenigsten im Griff.
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23.04.2011 22:08 Uhr von HansiHansenHans
 
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schade dachte schon für

nutten, whiskey und black jack
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23.04.2011 22:19 Uhr von Winneh
 
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DieterKuhn: Lern doch bitte erstmal lesen und rechnen bevor du anderen Menschen soeinen Blödsinn unterstellst.
Von finanzieren "müssen" war doch nirgends die Rede, aber du liest ja bekanntlich meist nur das, was du lesen willst.

Ich verdiene mehr als genug um davon gut leben zu können, auch wenn ich die beispiel Küche problemlos Bar bezahlen könnte, wäre es dumm die 0% Finanzierung nicht zu nehmen. Schliesslich wirft mein Geld auf der Bank Zinsen, die komplett bezahlte Küche - nicht. Aber soweit scheinst du leider nicht denken zu können.

Ich kanns dir gern erklären, da du offenbar nicht in der Lage bist soetwas durchzurechnen. Mein Opel Astra F 1.6 lag mit ~10L Verbrauch und 20km täglich zur Arbeit inklv Steuern und Vers bei ~165€/ Monat (exkl. reparaturen, 230tkm auf der Uhr). Statt eines Gebrauchten für 8000€ habe ich mir einen Vorführ Ibiza für 9900€ gekauft - der brauch nichtmal die hälfte an Sprit (~4L), Steuern und Versicherung.Der Wertverlust interessiert mich ebenfalls nicht, da ich den Wagen mind 5 Jahre fahre.
Wiegesagt, reine Rechenaufgabe - das lernst auch du noch.


@Siel
Fondsgebundene Renten- und Lebensversicherungen zb

[ nachträglich editiert von Winneh ]
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23.04.2011 23:28 Uhr von Achtungsgebietender
 
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Bestimmt für Häuser, Wohnungen und ganz bestimmt: Autos. der deutsche braucht ja oft ein supi tolles Auto, um bei Nachbarn und Freunden angeben zu können, anstatt auf umweltfreundliche öffentliche Nahverkehrsmittel umzusteigen. Ich habe übrigens noch NIE einen Kredit gebraucht. Was natürlich auch daran liegt, dass ich aus einem sehr wohlhabenden Elternhaus komme. Aber ich habe es auch gar nicht nötig irgendwelche Minderwertigkeitskomplexe mit Luxusgütern zu kaschieren. *freu*
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24.04.2011 00:01 Uhr von DieterKuhn
 
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@Winneh: Sorry, aber solche kleinen Konsumkredite sind so gut wie immer dumm. Schau doch bitte einmal hin, woher viele Überschuldungen bei Privathaushalte kommen.
Es mag durchaus sein, dass bestimmte wenige Leute das hinbekommen, das ist aber so gut wie nie die Regel. Meistens redet man sich das Ganze nur schön und man denkt, dass man es im Griff hat.

Es fängt doch alleine schon mit der Bonität an. Wenn ich für irgendeine finanziell intelligente Sache (bspw. eine Immobilie) einen Kredit haben möchte, sind nicht vorhandene Konsumschulden einfach besser bei den Verhandlungen mit der Bank.

Ein Auto für 10.000 € ist finanziell Intelligent, da sage ich gar nichts (obwohl ich 10.000 € nicht finanzieren würde). Ich sage auch gar nichts gegen Menschen, welche ein Auto über mehrere Jahre fahren (meines fahre ich seit 8 Jahren, ich habe mittlerweile über 400.000 Kilometer auf dem Tacho).

Man kann es aber drehen und wenden, wie man will: Das Leben ist einfach entspannter und schöner, wenn man seine monatliche Belastungen so gering wie möglich hält. Ich bin seit Jahren Unternehmer, und ich könnte morgen problemlos meinen Laden schließen. Keiner will dann was von mir, weil alles, komplettes bezahlt ist (nur meine Angestellten würden vielleicht jammern, das sind aber keine festen Verbindlichkeiten).

Auch im Privatleben habe ich keine festen Verbindlichkeiten, bis auf Miete usw. Fehlt mir hier Geld, kann ich immer noch in eine billigere Wohnung ziehen oder ich ziehe einfach in einer von meinen eigenen Wohnungen. Sämtlicher meiner Immobilien sind übrigens entweder bezahlt oder zum größten Teil bezahlt, so dass ich auch hier ein entspanntes Leben führen kann.

Auch juckt mich ein Mieterausfall nicht die Bohne, weil eben die monatliche Belastung sehr gering ist.

Mit einer gesunden Bonität kannst Du einfach viel, viel mehr erreichen. Bei sämtlichen Gesprächen gibst Du den Ton an und eben nicht die Bank. So konnte ich bspw. einen Deal mit meiner Bank aushandeln, der es mir ermöglicht, bequem und zu sehr geringen Zinsen viele Immobilien zu erwerben. Und mit jeder Immobilie steigt meine Bonitöt automatisch, weil ich diese nur zu 50% finanziere. Die restlichen 50% bezahlen meine Mieter, so dass ich mir sehr günstig und einfach ein Immobiliemvermögen aufbauen kann.

Warum ich das möchte? Ganz einfach: Ich möchte jeden Monat sehr viel Einnahmen haben, ohne (oder sehr wenig) dafür zu arbeiten. Immobilien sind hier nur 1 Standbein von vielen, das ist mehr mein Hobby.
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24.04.2011 00:02 Uhr von DieterKuhn
 
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@Achtungsgebietender: Gesunde Einstellung, ich gratuliere Dir.
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24.04.2011 00:09 Uhr von DieterKuhn
 
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@BastB: WARUM ist das sinnvoller?

Einfamilienhäuser haben in der Regel eine sehr schlechte Rendite. Für das Geld kann man lieber mehrere kleinere Wohnungen kaufen und diese vermieten, das bringt aus finanzieller Hinsicht oftmals mehr.

Wieviel Miete bringt Dir ein Haus, welches 300.000 € kostet? 1.000 €?

Angenommen, Du kaufst stattdessen 6 Wohnungen zu jeweils 50.000 €, und jede Wohnung vermietest Du für 300 €. Das ergibt einen Ertrag in Höhe von 1.800 €. Eine ganz einfache Rechnung also.

Vor allem aber: Wenn der Mieter des Hauses nicht bezahlt, hast Du echt ein Problem. Bei mehreren kleinen Objekten ist ein Mietausfall lange nicht so verherrend.
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24.04.2011 00:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
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@Siel das Dümmste was man tun kann, ist einen Kredit zur Unternehmungsgründung aufzunehmen (was Du ja tun würdest).
Ich hab mein kleines Unternehmen 3 Jahre lang völlig kreditfrei aus den Einnahmen langsam hochfinanziert.
Ich habe in meinem Freundeskreis einen Gerichtsvollzieher, der zahllose Leute (seine Kunden) kennt, deren Unternehmen nicht geklappt hat, und die jetzt komplett überschuldet sind von ihrem Unternehmerkredit - und von ALGII leben. Auch mein Steuerberater kennt viele Leute, die ihren Firmenkredit vollkommen in den Sand gesetzt haben.
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24.04.2011 01:49 Uhr von DieterKuhn
 
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@BastB: Und das ist meiner Ansicht nach nicht finanziell intelligent. Wenn Du alleine einmal die Verzinsung auf 30 Jahre kalkulierst, dann wirst Du merken, dass dieses alles andere als schlau ist.

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