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Malaysia: Kampf gegen Homosexualität - "Weibische" Schüler müssen in Bootcamp

Das malaysische Bildungsministerium hatte Schulen aufgefordert, zu überprüfen, welche Schüler als "weibisch" auffallen. Daraufhin mussten nun 57 Schüler für vier Tage in ein Bootcamp, wo sie unter anderem Moscheen besuchen mussten.

Laut Razali Daud, Erziehungsminister des Bundesstaats, würden alle Maßnahmen ergriffen werden, um die Zahl der Transvestiten und Homosexuellen "zu begrenzen". Weibisches Verhalten steht in Zusammenhang mit Transsexualität, so Daud.

Später ruderte der Erziehungsminister allerdings mit seinen Aussagen zurück. Er gab zu verstehen, dass dieses Bootcamp lediglich "Charakterbildung" sei. Zuvor hatte er harsche Kritik der Familienministerin Shahrizat Abdul Jalil einstecken müssen.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Kampf, Schüler, Homosexualität, Malaysia
Quelle: diepresse.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.04.2011 13:51 Uhr von c3rlsts
 
+23 | -5
 
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Wenn ich jetzt den "Islam" erwähne, bekomme ich dann Minusse?

Echt pervers, was Religionen mit den Menschen anstellen... ._.
ALLE verbieten!
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22.04.2011 14:00 Uhr von TausendUnd2
 
+4 | -5
 
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des Weiteren sollte man eine Planwirtschaft errichten, Regimekritiker in Gulags stecken und außer dem zentralen Parteiorgan alle Zeitschriften verbieten!
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22.04.2011 17:19 Uhr von wer klopft da
 
+2 | -1
 
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unverständlich ich kenne Malaysia seit 10 Jahren,habe dort gearbeitet.
Nun fliege ich jedes Jahr 1-2mal dort hin.
Ich kenne Malaysia als Multikultistatt weil dort schon viele Religionen vor Ort waren durch verschiedene Kolonialmächte.

Ich denke das diese "Hetzjagd" von einer keinen Gruppe in der Regierung aus geht.
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22.04.2011 18:56 Uhr von Jack_Sparrow
 
+1 | -1
 
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was ist denn "weibisches Verhalten"? Ich für meinen Teil glaube eher an "menschliches Verhalten", aber nicht daran dass sich das Verhalten der Menschen nach Geschlecht einteilen lässt.
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22.04.2011 23:28 Uhr von spacerader73
 
+3 | -1
 
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Kurzum: Religionen sind zu genauso zu ächten, wie Rechtsextremismus.

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