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"Teer"-Betrüger in Unterfranken unterwegs

Das Schweinfurter Polizeipräsidium warnt wieder einmal vor einer sogenannten "britischen Teerkolonne", die derzeit mit mehreren Fahrzeugen im Landkreis unterwegs ist und Privatpersonen vermeintlich günstige Teerarbeiten anbieten. Dabei sollen Hofflächen, Einfahrten, usw. geteert werden.

Meistens sind es ältere Hausbesitzer die zur Vertragsunterzeichnung überredet oder gar genötigt werden. Das Werk wird jedoch meist sehr unprofessionell ausgeführt und erfordert Nacharbeiten, bei denen die Firma wegen fehlender fester Betriebsadresse nicht haftbar gehalten werden kann.

Abgesehen von den Risiken im Nachhinein anfallender Kosten machen sich die Auftraggeber mit strafbar wenn die Arbeiten als "Schwarzarbeit" ausgeführt werden. Hinweise auf den Aufenthaltsort der Teerkolonne werden gerne von der örtlichen Polizeidienststelle entgegengenommen.


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WebReporter: LLCoolJay
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Polizei, Betrug, Schwarzarbeit, Unterfranken, Teer
Quelle: www.mainpost.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2011 22:24 Uhr von LLCoolJay
 
+3 | -13
 
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21.04.2011 22:35 Uhr von LLCoolJay
 
+5 | -9
 
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Titel falsch: Ich hatte eigentlich drinnen stehen "Gut geteert ist halb gespart, oder nicht?".

Aber die / der / das Checker hat den Titel leider so abgeändert das er wie 08/15 klingt :-(
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21.04.2011 22:48 Uhr von Alero
 
+14 | -1
 
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Boah in Unterfranken sind die jetzt? Ich lach mich tot. Die Säcke haben bei uns (Max Bögl Asphaltmischanlage) immer Split geholt. Ich hab denen das Zeug aufgeladen. Ging aber nur so lange, bis die nicht mehr bezahlt haben. Dann haben sie nichts mehr bekommen. Die haben sich dann aus Thüringen verpißt. Das sind ganz miese Strolche. Spritzen Teer auf den Weg, streuen bissel Split drauf und verkaufen das als Strasse.
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22.04.2011 00:25 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -3
 
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Irgendwie: kommts mir vor jemand hat was gegen persönliche Meinungen.

Ich selbst hab halt keine negativen Erfahrungen mit diesen Teerkolonnen gemacht.
Hätte mein Vater damals alles alleine bezahlt sähe es wohl auch anders aus.
Hat er aber nicht. Die kosten für die Zufahrt (für die unsere Nachbarn Wegerecht haben) wurden geteilt.

Der Teerbelag ist alles andere als gute Qualität aber er ist auch heute, rund 20 Jahre später, noch soweit in Ordnung das man ihn ohne Reue so lassen kann.
Der Schotterweg, der sich noch immer unter dem Teer befindet, ist um einiges schlimmer.
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22.04.2011 00:43 Uhr von brezelking
 
+2 | -1
 
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@LLCoolJay: Du widersprichst dir erstens selbst.
Zweitens haben persönliche Meinungen in der News selbst nichts verloren.
Das abändern des Titels war gerechtfertig.

Auch wenn du das ganze für gut befindest.
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22.04.2011 00:47 Uhr von LLCoolJay
 
+1 | -5
 
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brezelking: zum einen: wo widerspreche ich mir?

zum anderen: es geht mir doch gar net um den titel. es geht mir um meine persönliche meinung zur news.

Edit: ach jetzt versteh ich was du meinst. "schlampg aufgetragen" und "hält heute immer noch".

DAs muss kein Widerspruch sein. Aus professioneller Sicht ist der Teerbelag sehr schlampig aufgetragen worden. Also kein richtiger Abschluss, einfach nur über den vorher bestehenden Schotter gelegt, usw.

Aber trotz dessen ist die Teerdecke auch heute noch befahrbar und immer noch wesentlich besser als die vorherige ungeteerte Oberfläche.

Ein Profi würde dennoch nur den Kopf schütteln.


[ nachträglich editiert von LLCoolJay ]
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22.04.2011 00:55 Uhr von shadow#
 
+8 | -0
 
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Gibt es seit Jahrzehnten: Arbeiten dummerweise aber wohl immer noch besser als die Straßenmeisterei, wenn man sich manche Straßen so ansieht...
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22.04.2011 04:36 Uhr von KamalaKurt
 
+1 | -2
 
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@shadow Gebe keiner Straßenmeiterei die Schuld am Zustand der Straßen in Deutschland, da diese nur kleinere Schäden ausbessern. Die Hauptschuldigen sind die Auftraggeber, da meist der Billigstbieter den Auftrag bekommt und so sieht auch dann das Ergebnis der Arbeiten aus.
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22.04.2011 04:43 Uhr von shadow#
 
+6 | -0
 
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@KamalaKurt: Das Problem ist, dass gar keiner den Auftrag bekommt weil das Geld entweder komplett fehlt oder für anderes Zeug ausgegeben wird.
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22.04.2011 05:23 Uhr von hofn4rr
 
+0 | -0
 
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@shadow: hier wird doch nicht einer mal realistisch argumentieren? =>

natürlich haben die kommunen in der mehrzahl (außer den südstaaten) kaum noch spielraum mehr zu flicken als absolut notwendig erscheint.

ansonsten muss man halt abwägen was nachhaltiger und günstiger ist als "teeren" zu lassen.

betonieren kann man gegebenenfalls auch selbst in die hand nehmen =>

einige betonierte straßen(autobahn)abschnitte aus den 40ger jahren kommen ja auch heute noch ohne teer aus =>
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22.04.2011 06:17 Uhr von Junginho
 
+4 | -0
 
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Und um die Verwirrung komplett zu machen: Geteert wird heute nicht mehr, sondern asphaltiert.

Teer ist im Sinne der AVV wegen des PAK-Gehalts als "gefährlicher Abfall" einzustufen und muss entsorgt oder darf als hydraulisch gebundene Tragschicht (mit Zement ummantelt) vor Ort wieder eingebaut werden.

Die Straßenmeistereien sowie die Verwaltungen haben mit Sicherheit keine Schud an dem schlechten Straßenzustand. Die Investition in den Unterhalt der Verkehrswege sind nur ein Bruchteil dessen was notwendig wäre, um zumindest den Status quo zu halten. Das liegt unter anderem daran, dass Steuereinnahmen, die direkt aus dem motorisiertem Individualverkehr generiert werden, nicht im Straßenbau ankommen. Lkw-Maut hat sich geändert - ging bis 2010 auch an Schiene und Schifffahrt - aber dafür wurde der "normale" Haushalt beim Bund entsprechend gekürzt, so dass zum Schluss wieder das gleiche, schlechte Niveau erreicht wird. Mineralölsteuer und Kfz-Steuer speisen zum Großteil andere Haushalstöpfe - tja! Wer sich über den schlechten Straßenzustand aufregt, sollte hier bitte keine Stammtischparolen loslassen.

Die Vergabekriterien - der wirtschaftlichste Bieter erhält den Auftrag - sind ganz sicher nicht verantwortlich für den schlechten Zustand. Schließlich sehen die Regelwerke Abnahmewerte nach Fertigstellung der Leistung des Bauunternehmers vor, z.B. Ebenheit, Griffigkeit. Außerdem werden mit Aufschlussbohrungen der Aufbau und Verdichtungsgrad der eingebauten Asphaltschichten kontrolliert. Ferner sind im Rahmen der Eigenüberwachung von den Firmen Rückstellproben des Materials zu machen.
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29.07.2011 21:15 Uhr von NetReport2000
 
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Spritzen Teer auf den Weg, streuen bissel Split drauf und verkaufen das als Strasse.

Das kommt davon, wenn man leichtfertig im Ausland erworbene "Qualifikationen" anerkennt.

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