21.04.11 13:34 Uhr
 394
 

Bing Maps Streetside: Bayerns Innenminister fordert Verbot

Ab Mai dieses Jahres wird auch Microsoft für seinen Kartendienst Bing Maps durch Deutschland fahren und dabei ganze Straßenzüge fotografieren. Dies stößt zumindest beim Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann (CSU), in der jetzigen Situation auf wenig Gegenliebe.

Konkret geht es Herrmann darum, dass es vor den Aufnahmen kein vorheriges Widerspruchsrecht gibt. Microsoft plant erst nach der Digitalisierung eine Möglichkeit, seine Daten zu verfremden beziehungsweise löschen zu können."Das ist mit einem wirksamen Datenschutz unvereinbar", so Herrmann.

Sollte sich Microsoft weigern, Vorabwidersprüche zuzulassen, so wolle der Innenminister den Dienst verbieten lassen, das Landesamt für Datenschutz hätte dann keine andere Möglichkeit als den Dienst zu untersagen, um dem Datenschutz gerecht zu werden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Pre
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Verbot, Innenminister, Bing, Joachim Herrmann, Bing Maps
Quelle: www.zdnet.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Busunglück in Bayern: Innenminister Joachim Herrmann sauer auf andere Autofahrer
CSU: Innenminister Joachim Herrmann wird Spitzenkandidat für Bundestagswahl
Urteil: Politiker Joachim Herrmann darf "Inzuchtprodukt" genannt werden

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
21.04.2011 13:41 Uhr von CTGF
 
+1 | -10
 
ANZEIGEN
Gleich im Keim ersticken!
Ist der gleiche Mist wie Google Streetview!
Kommentar ansehen
21.04.2011 15:02 Uhr von Rechthaberei
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Dann kommts eben erst nach der Abwahl von Merkel: und dann gleich für ganz Deutschland.
Kommentar ansehen
21.04.2011 15:05 Uhr von shadow#
 
+6 | -3
 
ANZEIGEN
Panoramafreiheit: Deckt Streetview wie Streetside vollkommen ab.
Herr Herrmann ist ein Idiot.
Kommentar ansehen
21.04.2011 15:43 Uhr von Pils28
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Kann shadow nur zustimmen. Das ganze Prozedere wurde doch schon mit Streetview durchexerziert und für vollkommen in Ordnung erachtet. Warum muss so ein Hinterbänkler nun wieder für ein wenig Publicity das Maul aufreißen?
Kommentar ansehen
21.04.2011 17:09 Uhr von Babykeks
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
"um dem Datenschutz gerecht zu werden" - das is "um dem Datenschutz gerecht zu werden" - das ist ja mal die größte Frechheit.

Ständig kommt es zu Datenskandalen hier und Datenpannen dort - und jedesmal wenn Datenschützer katastrophale Verhältnisse aufdecken, kommt als Reaktion: "Ja schau mer mal."

Nur wenn man dann auf einmal ein paar Stimmen fangen kann mit populistischem Aktionismus - dann weiss man auf einmal wieder, wie man Datenschutz schreibt...

Das ist alles so peinlich... -.-
Kommentar ansehen
21.04.2011 17:27 Uhr von Ich_denke_erst
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Wo sind die Grenzen? Ich baue mein Auto um und fahre photographierend durch Deutschland.
Danach veröffentliche ich die Bilder im Internet.
Wer will mir das auf Basis welcher Gesetze verbieten?
Das gleiche Recht haben Firmen auch - ansonsten muss eine gesetzliche Grundlage geschaffen werden die das verbietet.
Haben wir eigentlich noch Politiker die wissen wovon sie sprechen?
Kommentar ansehen
21.04.2011 19:37 Uhr von Alero
 
+1 | -1
 
ANZEIGEN
Ich frag mich folgendes Wieso fährt ein amerikanischer Konzern durch Deutschland (Europa) und filmt Strassen? In der NVA gab es Landkarten, die waren auf den Meter genau. Diese waren "Geheime Verschlußsache" und kamen nach Gebrauch wieder in den Panzerschrank. Nach dieser Streetview-Geschichte kann dir jeder Techniker in der US-Army auf den Meter genau ausrechnen, wie weit es von der Raketenbasis bis zum Karstadt-Kaufhaus in XY ist und nach dem gemachten Bild kann man die Cruise Missile genau in das linke Toilettenfenster im 2. Stock fliegen lassen. Das ist im Falle eines bewaffneten Konfliktes absolut unbezahlbares Material. Ein Schelm, der Arges dabei denkt.

Refresh |<-- <-   1-7/7   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Busunglück in Bayern: Innenminister Joachim Herrmann sauer auf andere Autofahrer
CSU: Innenminister Joachim Herrmann wird Spitzenkandidat für Bundestagswahl
Urteil: Politiker Joachim Herrmann darf "Inzuchtprodukt" genannt werden


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?