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Dropbox kooperiert mit US-Behörden

Durch eine Änderung der Nutzungsbedingungen beim Dateisynchronisationsdienst Dropbox, ist es US-Behörden nun möglich, auf Antrag Einsicht in die verschlüsselten Daten von Benutzern zu nehmen.

Allerdings sollen seitens Dropbox nur Daten herausgegeben werden, wenn dazu die "richtigen" rechtlichen Schritte eingeleitet wurden. Welche Schritte dazu jedoch genau nötig sind, bleibt nur vage umrissen.

Der Dienst verschlüsselt alle Benutzerdaten automatisch ohne Zutun des Anwenders. Allerdings kann der Anwender vor der Synchronisation mit Dropbox seine Daten selbst via Verschlüsselungssoftware chiffrieren.


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WebReporter: Pre
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, Behörde, Datenschutz, Dropbox, Nutzungsbestimmung
Quelle: www.golem.de
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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2011 11:41 Uhr von Floppy77
 
+13 | -2
 
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müsste mich der Teufel reiten meine Daten online zu sichern. Sicherheit geht vor Bequemlichkeit.
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21.04.2011 11:56 Uhr von sicness66
 
+12 | -1
 
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Gibt es: heutzutage eigentlich noch ein einziges Unternehmen, was sich gegenüber seinen Kunden auch mal loyal verhällt und nicht alles an den Staat verschickt ?
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21.04.2011 12:07 Uhr von gungfu
 
+8 | -0
 
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das schöne ist doch: der Verbraucher hat es in der Hand. Sobald rauskommt das solch ein dienst meine Daten in welchem Fall auch immer rausgibt oder sonstiges womit ich nicht einverstanden bin werde ich den Laden boykottieren. Das ist die Macht die wir Verbraucher haben....
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21.04.2011 12:27 Uhr von ChaosKatze
 
+2 | -1
 
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Dropbox: Ich benutze DropBox eigentlich sehr gerne, weil ich dann so meine Projektarbeiten von der Ausbildung aus einfach ausm Netz mir ziehen kann wenn ich mal meinen USB-Stick vergesse. Ich glaube einfach, dass die US-Regierung da eben auch nach Filesharing sucht, um den Nutzern an die Karre zu pissen...

Ich weiss nicht was ich davon halten soll... erst wenn die "richtigen" rechtlichen Schritte eingeleitet worden sind? Hmm... Ich bin auch der Meinung, dass der Kunde hier König bleiben sollte. Ich kenne in der Art aber leider auch kein Unternehmen mehr, dass sich nicht dem Staat beugen muss...

In diesem Sinne and thanks for all the fish
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21.04.2011 14:30 Uhr von Kenick
 
+2 | -1
 
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Account gelöscht: So, Dropboxaccount mit Begründung "Meine Daten einfach an den Staat weitergeben? Nein, danke!" gelöscht. So läufts nich. Server im Netz mieten oder Computer (Notebook, zum Strom sparen) als Server zu Hause laufen lassen passt da auch. Ein einfacher SFTP ist ja schnell eingerichtet.

Würde auch den Leuten, die sich einen Webserver im Internet gemietet haben dazu raten. Da kann man ja einen privaten Ordner einrichten, der per http nicht zu erreichen ist.
Dazu eine Datei mit Namen .htaccess in den Ordner legen in der steht:
Order deny,allow
deny from all

fertig. Bei Projektarbeiten wie ChaosKatze gesagt hat, schnell, einfach und normalerweise sind so Daten ja nicht so riesig, dass man das Traffic/Datenvolumen schnell überschreitet.
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21.04.2011 17:46 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -2
 
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@Kenick: "einfach" an den Staat weitergeben soso.

Da kommt also der Dorfpolizist und sacht:" Ey Dropbox mir is langweilig schieb ma nen paar Accounts rüber ich will ma schauen was da so abgeht.

Und was glaubst du denn was mit Servern passiert die sich jemand gemietet hat und auf dem die Behörden was vermuten? Stimmt die sind irre sicher gegen Busts. Besonders wenn man http per htaccess abschaltet. Und wie sicher die Hardware zuhause ist wissen wir ja seit diversen HD Wellen wegen allen möglichen sachen.

Sorry aber wer so irre wichtige oder illegale Daten hat und sie nicht von selber verschlüsselt, der hat selber schuld.
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21.04.2011 21:16 Uhr von El_kritiko
 
+3 | -0
 
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Alles übertrieben: Ich benutze selber gerne Dropbox, unter anderem weil die Daten auf Amazons S3 Servern gesichert werden. Dropbox hat keine eigenen Server, sondern mietet diese bei Amazon an. Dort herrschen ziemlich harsche Sicherheitsvorkehrungen wie Wachmänner, Videoüberwachung, dicke Stahltüren etc...

Wenn jetzt die CIA ankommt und meint sie müsste mein pr0n haben, ja bitte sollen sie es haben. ;-)

Man kann auch einen Truecrypt Container hochladen.

Sollte der Staat an eure Daten ranwollen, nimmt er euch einfach solange in Beugehaft, bis ihr zermürbt die Zugangsdaten herausrückt. Mir langt es das meine Daten vor dem gemeinen Volk gesichert sind und ich überall darauf Zugriff habe.

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