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Zwei weltberühmte Journalisten in Libyen getötet

Der berühmte britische Reporter Tim Hetherington und sein Kollege Chris Hondros starben gestern in der libyschen Stadt Misrata. Die beiden sollen von einer Mörsergranate getroffen worden sein. Hetherington starb sofort, Hondros erlitt lebensgefährliche Verletzungen, denen er später erlag.

Hetherington, der für seinen Dokumentarfilm "Restrepo" über den Krieg in Afghanistan 2011 für den Oscar nominiert wurde, war im Auftrag des Magazins "Vanity Fair" in Libyen unterwegs. Chris Hondros war für die Getty-Agentur tätig. Er wurde drei Mal für den Pulitzerpreis nominiert.

Zwei weitere Fotografen, Guy Martin und Chris Brown, wurden verletzt.


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WebReporter: irving
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Libyen, Vanity Fair, Tim Hetherington
Quelle: www.huffingtonpost.com

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2011 10:06 Uhr von CTGF
 
+26 | -42
 
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21.04.2011 10:13 Uhr von Bildungsminister
 
+37 | -10
 
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Toller Kommentar..., aber so einfach ist es dann wohl doch nicht. Derartige Journalisten sind oftmals die einzigen (Zeit)Zeugen die es für Verbrechen in einem Krieg gibt, und zwar von allen beteiligten Seiten. Ohne den Einsatz dieser Journalisten würden viele Taten und Aktionen verschleiert werden, und ich will nicht wissen wie so manche Krise und so mancher Konflikt ausgegangen wäre, wenn es nicht mutige Menschen gegeben hätte, welche darüber berichten und so auch dem Treiben von Despoten und Befreiern ein Gesicht gegeben hätten.

Natürlich geht es hier um Journalismus, der am Ende des Tages auch Quoten erfüllen muss. Der nächste Schauplatz ist meist nur einen Steinwurf entfernt, und wenn der jetzige den Quoten nicht mehr gerecht werden kann, dann ist er für die Sensationspresse nicht mehr interessant. Die wahren und wirklichen Journalisten, mit einem gewissen Ethos, sind dann aber jene die auch nach der Sensation noch berichten. Solche Dinge findet man dann natürlich nicht mehr in den RTL2-Nachrichten, aber durchaus in entsprechender Presse.

Obgleich sich diese Menschen sicherlich ihres Risikos bewusst sind, ist in diesem Zusammenhang von "Pech gehabt" zu sprechen mehr als respektlos, und man fragt sich doch gleich wer hier sensationsgeil ist. Respekt kann man jedem gegenüber erbringen, vor allem wenn man so gar keine Grundlage hat um das Gegenteil zu beweisen.

Es ist eine Schande das hier zwei Menschen gestorben sind, und noch schändlicher ist der Grund dafür. Das sollte dass eigentliche Thema sein, dann hat der Tod zumindest noch eine warnende und mahnende Wirkung gehabt!

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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21.04.2011 10:27 Uhr von usambara
 
+4 | -13
 
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@benjaminx: doch doch- es gibt Bilder von deinen "unschuldigen Gaddafi-Meuchlern:
http://www.youtube.com/...
die Gefangenen müssen Gaddafi huldigen...

[ nachträglich editiert von usambara ]
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21.04.2011 10:28 Uhr von taKs
 
+12 | -8
 
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... wäre ja interessant zu wissen von welcher fraktion die granate stammt... :) bekannterweise können hightech optiksysteme gewisser "supermächte" ja nicht immer eine Kamera von einer RPG unterscheien...
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21.04.2011 10:29 Uhr von 16669
 
+3 | -3
 
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Jeder Tote ist ein Toter zuviel! Es ist tatsächlich leider das Berufsrisiko dieser Reporter, wenn man sich in solche gefährlichen Gebiete wagt.

Allerdings muss man auch sagen, dass wir ohne diese Reporter, die die notwendige Courage mitbringen, keine Berichte oder Bidler aus den "Brandherden" dieser Regionen erhalten würden.

Erst durch ihnen erfahren wir von den Schicksalen der Bevölkerung in Wort und Bild.

[ nachträglich editiert von 16669 ]
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21.04.2011 10:39 Uhr von Verdunster
 
+3 | -3
 
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R.I.P: und das kurz vor Ostern ...

Mein Beileid.
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21.04.2011 10:46 Uhr von Der Erleuchter
 
+6 | -6
 
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Mitleid? Warum? Man braucht keine Bilder von Kinderleichen - das weiß man auch so. Kein Krieg geht ohne Verbrechen an Unschuldigen vorüber. Wir hätten nie darüber erfahren? Glaubt ihr, die haben keine Handys mit Kamera? Es müssen keine hochauflösenden Bilder von Leichen auf Seite 1 sein. Wenn ihr das als so wichtig empfindet, dann bucht doch nen Flug - ich wünsche gute Reise.
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21.04.2011 10:51 Uhr von RUPI
 
+6 | -6
 
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"Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um!"

Und das auch noch für ein/zwei Fotos - unfassbar.
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21.04.2011 11:58 Uhr von netgerman
 
+5 | -5
 
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ist es: überhaupt eine News wert?
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21.04.2011 12:12 Uhr von Ice_Cream_Man
 
+7 | -2
 
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Genau: Heucheln wir Beileid. Hauptsache es liefert bald wieder ein Sensationsgeiler Psyeudo Journalist die nächsten geilen Bilder von Zerfetzten Menschen damit die Sensationslust des Pöbel gestillt wird. Haben sich die Leute sattgesehen wird der Schauplatz gewechselt und neue Bilder gemacht. Je brutaler desto besser.

Mal im Ernst: Warum haben die mehr Trauer verdient als die anderen die dort leben müssen? Die sind freiwillig dahin. Die anderen haben keine Chance woanders leben zu können.
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21.04.2011 12:17 Uhr von Novoleiner
 
+6 | -2
 
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Es ist völlig normal: wenn man sich in solche gefährlichen Gebiete wagt in dem man nichts zu suchen hat kommt man halt gotteswillen ums leben...





Keine diskussion Schade nur das deutschland kein öl hat...
sonst hätten wir auch eine besetzunsmacht....
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21.04.2011 13:28 Uhr von AnotherHater
 
+5 | -2
 
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Sie waren erwachsene Männer und wussten, was sie taten. Damit ist die Sache durch^^ mein Beinkleid an die Hinterbliebenen.
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21.04.2011 13:52 Uhr von Weltenwandler
 
+5 | -1
 
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die: kriegsberichtserstattung ist nun einmal ein gefährliches Handwerk.
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21.04.2011 16:33 Uhr von JesusSchmidt
 
+2 | -0
 
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weltberühmt? muss man die kennen?

vanity fair kenne ich - die sind doch teilweise für die depressionen von kurt cobain verantwortlich gewesen, die letztlich zu seinem selbstmord führten. das ist doch so ´ne art hochglanz-bildzeitung.

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