21.04.11 06:25 Uhr
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Astronomen beobachten die Geburt eines Sonnenflecks

Am 30. Mai 2010 und den darauf folgenden Tagen ergab sich für das Solar Dynamics Observatory (SDO) die Gelegenheit, die Geburt eines Sonnenflecks zu beobachten. Ein Team um Dr. Stephane Regnier von der University of Central Lancashire war seitdem mit der Auswertung der umfassenden Daten beschäftigt.

Die Instrumente des SDO untersuchten die Stärke und Polarität der Magnetfelder in der fraglichen Region und die auftretenden Temperaturveränderungen. Die Datenanalyse ergab, dass der Sonnenfleck zunächst als magnetische Störung mit einem Durchmesser von etwa 7.000 Kilometern geboren wurde.

Kurz darauf zeigten sich auch im sichtbaren Licht die ersten Veränderungen: In der Nähe des negativen Magnetpols bildete sich am Rand einer Supergranule eine Pore aus kühlerem Material, das im weiteren Zeitverlauf herabsinkt. Dadurch entsteht die charakteristische dunklere Oberfläche eines Sonnenflecks.


WebReporter: alphanova
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Geburt, Sonne, Sonnenfleck
Quelle: www.astropage.eu

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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21.04.2011 06:25 Uhr von alphanova
 
+10 | -2
 
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Die Sonnenflecken bzw Sonnenfleckengruppen können deutlich größer als die Erde werden. Die Anzahl der Sonnenflecken wird aufgrund der steigenden Aktivitäten anwachsen, wodurch sich für das SDO wahrscheinlich weitere Gelegenheiten ergeben, die Entwicklung von Sonnenflecken zu beobachten.
Kommentar ansehen
21.04.2011 10:53 Uhr von Lucotus
 
+4 | -0
 
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Faszinierend sowas: Da werden unvorstellbare Mengen Energie freigesetzt, auf einem unvorstellbar großen Gebiet.
Man sieht mal wieder: Wir Menschen sind subatomare Teilchen auf einem Sandkorn an einem unendlichen Strand.

Danke für die interessante News.

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