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Altkanzler Helmut Schmidt hält nichts von Berufspolitikern

Altkanzler Helmut Schmidt findet deutliche Worte für Politiker, die nie in ihrem Leben einen anderen Beruf ausgeübt haben: "Jemand, der in die Politik geht, ohne einen Beruf zu haben, kann mir gestohlen bleiben. Ich kenne leider mehr als genug von denen!"

Unabhängigkeit in der Politik sei nur gegeben, wenn ein Politiker die Möglichkeit hat, in ein altes Berufsleben zurückzugehen.

Zudem sei es wichtig, dass jeder Politiker ein spezielles Wissensgebiet habe. Hier könnte ein gelernter Beruf helfen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Politiker, Beruf, Altkanzler, Helmut Schmidt
Quelle: www.welt.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2011 14:10 Uhr von CTGF
 
+20 | -1
 
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Recht hat er! Politiker, die nie einen anderen Beruf ausgeübt haben, können keine gute Politik machen, da sie mit der Alltagsrealität des Bürgers nicht vertraut sind.
Sehen wir ja an der derzeitigen Regierung!
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20.04.2011 14:39 Uhr von Freggle82
 
+10 | -0
 
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Ja und Nein. Es ist zwar gut, wenn die Politiker vorher mal etwas anständiges gearbeitet haben.
Jedoch sollten sie sich während ihrer aktiven Politikerkarriere alleine auf die Politik konzentrieren und nicht noch in zig Aufsichtsräten, etc. "nebenbei" tätig sein.

Aktuell kann man ja sehen, dass neben all den ganzen "Nebentätigkeiten" und "Nebeneinkünften" die Politik selbst zu kurz kommt. Wenn man sich da die ganzen Nebenjobs so manchen Politikers ansieht, dann fragt man sich, wie er das zeitmäßig überhaupt unter einen Hut bringen kann. Denn auch der Tag eines Politikers hat nur 24 Stunden.
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20.04.2011 14:45 Uhr von CTGF
 
+5 | -0
 
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@Freggle82: Zu Deiner Aussage stimme ich Dir voll zu!
Erst was Anständiges arbeiten und dann Politik. Aber dann nur Politik und nichts anderes nebenher.
Entweder das Eine oder das Andere!
Aber nicht beides parallel!

[ nachträglich editiert von CTGF ]
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20.04.2011 16:33 Uhr von Hawkeye1976
 
+14 | -0
 
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Eine Autorität: Ich glaube, den Mann würde trotz des hohen Alters eine Mehrheit der Deutschen gerne als Kanzler oder Präsident sehen.
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20.04.2011 16:48 Uhr von Really.Me
 
+2 | -3
 
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Ein Handwerker wird nie Politiker.

Es sind meist Juristen, Leute aus der Wirtschaft usw. Von dem her haben die Leute davor vllt. gearbeitet aber nicht auf dem Niveau wie es sich hier viele erhoffen.

Ein Tankwart oder Verkäuferin wird nie in die Politk kommen.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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20.04.2011 17:07 Uhr von vmaxxer
 
+3 | -0
 
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Tja: Wahre Worte, Weise Worte.
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20.04.2011 22:41 Uhr von shadow#
 
+2 | -0
 
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Nein Noch weniger möchte ich irgendeinen Manager mit vielfältigen Verflechtungen in die Wirtschaft als Politiker sehen.
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21.04.2011 11:38 Uhr von Radler1960
 
+2 | -1
 
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Ein Handwerker wird nie Politiker. Warum denn nicht?
Norbert Blüm ist gelernter Handwerker, Erich Honnecker war Handwerker...
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21.04.2011 13:07 Uhr von Really.Me
 
+0 | -2
 
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@Radler1960: Politischen erfolg hatte Blüm erst nachdem er das das Abi nachgemacht hat und im Anschluss daran studiert hat.

Honecker brach seine Ausbildung ab und studierte dann.

Es wird keinen einfachen Handwerker in der Politik geben! Das ist einfach Fakt. Ein Studium, welches auch immer haben 90% der Politiker. Und ich denke das ist auch richtig so!
Es geht hier um das Wohl eines Landes, und ich bezweifel das ein "normalo" die Weitsicht hat ein Land zu führen! Liest man sich hier Kommentare zu Politiknews durch wäre unser Land nach ein paar Tagen pleite, Reiche würden Zwangsenteignet...Politik ist nicht einfach Geld verteilen wie es viele hier wollen. Da gehört viel mehr dazu! Grundlohn, nidrigere Benzinsteuer, mehr Hartz4, keine Maut, Ökostrom, mehr Bildung,...das sind Dinge die von Bürgern immer zu hören sind, nichts davon das auchmal irgendwo gespart werden muss. Ja gut, an den Diäten muss gespart werden...das wars dann aber auch. Einschnitte will keiner hin nehmen.

[ nachträglich editiert von Really.Me ]
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21.04.2011 13:29 Uhr von Radler1960
 
+0 | -0
 
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@Really_Me: Vom einfachen Handwerker war ja auch nicht die Rede, ich hab ja auch "gelernter Handwerker" geschrieben. H. wurde abkommandiert, vielleicht hat er deshalb so wenig gespür für seine Landsleute gehabt, war auch ein schlechtes Beispiel.
H.S. meint ja auch dass man unabhängig sein soll und nicht auf biegen und brechen im Amt bleiben muss.
Einfache Handwerker gibts natürlich in der Politik, aber halt im Stadtrat, Kreisrat etc. und da werden sie auch gebraucht!
Kann mich aber auch Erinnern, das auf Landesebene schon mal eine Hausfrau in der Politik war, irgendwo in Mitteldeutschland, weiß aber nicht mehr wo und habe keine Zeit zum reserchieren.

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