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Politiker: Bildungsgutscheine seien unbeliebt, weil sie nicht "versoffen" werden können

Für rund 2,5 Millionen bedürftige Kinder hat die Bundesregierung das Bildungspaket ins Leben gerufen. Allerdings wollen dies kaum Eltern in Anspruch nehmen.

Der Berliner Bundestagsabgeordnete Frank Steffel sprach nun in der "BZ" Klartext. Laut dem CDU-Politiker kommen die Gutscheine schlecht an, da es nicht möglich sei, diese zu "verrauchen und versaufen".

Ursula von der Leyen fordert mehr Engagement von den Eltern.


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WebReporter: hans_peter002
Rubrik:   Politik
Schlagworte: CDU, Politiker, Ursula von der Leyen, Beliebtheit, Bildungspaket
Quelle: www.bild.de

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39 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2011 13:34 Uhr von Casius
 
+35 | -75
 
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20.04.2011 13:34 Uhr von CTGF
 
+104 | -33
 
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Da sieht man es wieder.
Sobald so ein unausgegorener Mist wie diese Bildungsgutscheine nicht sonderlich gut aufgenommen werden, fangen unsere Staatsbevormunder an einen Teil ihres eigen Volks als verkommenes Pack abzustempeln.
Keiner will den Gutschein, weil er dann damit als als Hartzler bloßgestellt ist.
Denn Hartzler gelten ja nicht selten als faul, was allerdings absoluter Quark ist.
Es ist doch wirklich unglaublich was sich solche Volkverräter rausnehmen.

Frank Steffel sollte unverzüglich sein Amt niederlegen.

@Casius
Sorry, aber was ist ein Systemschreiber? Habe ich noch nie gehört oder gelesen. Ist vielleicht eine dumme Frage, aber den Ausdruck kenne ich nicht!

[ nachträglich editiert von CTGF ]
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20.04.2011 13:37 Uhr von Hawkeye1976
 
+65 | -19
 
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Hirn ist aus: Populistischer Hetzer. Die ARGEN haben es bis dato nicht mal geschafft, allen Berechtigten die Erhöhung auszuzahlen, geschweige denn, vernünftig über diese "Bildungsgutscheine" zu informieren. Immer nur Hick-Hack und von Hü nach Hott.

Erst die Leute über Monate hinhalten und sich dann wundern, dass die das Ganze erstmal mit Vorsicht genießen.

Eine sehr gute Freundin von mir ist alleinerziehende Mutter und hat erst kürzlich bei der ARGE nach den tollen Gutscheinen gefragt. Die Antwort war, dass man ihr noch keine konkrete Auskunft geben könne .....
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20.04.2011 13:38 Uhr von Major_Sepp
 
+46 | -77
 
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20.04.2011 13:45 Uhr von KingPR
 
+45 | -8
 
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Dann würde er: auch gleichzeitig allen Hartz-4-Empfängern vorwerfen, dumm zu sein. Als ob man die Bildungsgutscheine / die dafür bekommenen Bücher nicht verkaufen könnte. Wenn die Behörden Alles kompliziert machen (hab 5 Monate auf Kindergeld gewartet), muss man sich über sowas nicht wundern.
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20.04.2011 14:06 Uhr von Bildungsminister
 
+32 | -5
 
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Wie kann man denn nur so einen Mist von sich geben, und das als vermeintlich gebildeter Mensch. Wobei ja nun leider auch jeder Politiker werden kann, weswegen ich mich da nicht allzu sehr wundere.

Es mag ja durchaus sein, dass es die von ihm genannten Fälle gibt, aber wenn dann sind das einzelne Schicksale. Nicht jede Familie die H4 bezieht frönt auch gleich dem Alkohol. Ganz im Gegenteil werden das, Problemviertel mal ausgenommen, wohl die wenigsten sein.

Dass das Paket nicht angenommen wird, ist dem Umstand geschuldet, dass es einfach fern ab jedweder Realität erstellt wurde. Da haben ein paar Schreibtischhengste ein Gesetz entworfen, das zudem noch durch die unterschiedlichen Positionen der beteiligten Parteien im Schlichtungsverfahren verwässert wurde, und nun merkt man wie gut eben dieses für den Alltag tauglich ist.

Mal davon ab, dass aus meiner Erfahrung mit H4-Empfängern, die Jobcenter in aller Regel auch schon vor diesem Gesetz vollkommen überfordert waren, so sind sie es jetzt endgültig. Da soll eine Behörde, die in aller Regel wenn überhaupt gut im Verwalten und Akten sortieren ist, Kinder und Jugendliche betreuen, und dafür sollen dann noch die Eltern die Verantwortung übernehmen.

Gerade weil es genug Eltern gibt die ihrer erzieherischen Verantwortung nicht immer gerecht werden, und das nicht nur weil sie Alkohol trinken würden, hätte man das Gesetz doch dort anbringen müssen wo es Sinn macht. In den Schulen, in den Vereinen, in den Jugendzentren (wenn es sowas überhaupt noch gibt), oder auch bei den Jugendämtern. Die Initiative muss einfach von offizieller Seite kommen. Gerade Kinder können nicht für sich selbst sprechen, sie brauchen Fürsprecher und Vorbilder. Wenn Eltern dem nicht gerecht werden, dann kann man da einfach nicht blind drauf vertrauen. Da muss man im Notfall dann auch mal mit Zwang ran, gerade wenn es um zerrüttete Familien geht, in denen Kinder nur noch für das monatliche Kindergeld gut sind.

Hier wurde ein Gesetz entworfen was gerade so den Auflagen des Verfassungsgerichtes entspricht. Es ist weder an realen Verhältnissen orientiert, noch hilft es denen die es betrifft, den Kindern. Hinzu kommt, dass die Antragsverfahren derart kompliziert sind, dass es nicht verwundert wenn da viele resignieren.

Eines sieht man hier aber mehr als deutlich, man sieht was Kinder in diesem Land wert sind, und dass das Gerade von Bildung und Zukunft immer nur so lange gilt wie es keine Mühen macht und vor allem kein Geld kostet. Gibt so vieles wo man sparen könnte, warum gerade bei den Kindern?

Und wenn man dann solche Aussagen von einem Menschen liest, dessen Partei das Wort Christlich an erster Stelle stehen hat, dann macht das nur wütend und fassungslos.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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20.04.2011 14:08 Uhr von Casius
 
+12 | -2
 
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@CTGF: Das ist jemand,der für´s Schreiben bezahlt wird.Hät sich auch an solche Leitfäden: http://whaaat.de/...
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20.04.2011 14:18 Uhr von CTGF
 
+2 | -0
 
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@Casius: Danke! Den Ausdruck kannte ich wirklich nicht!
So habe ich wieder etwas dazu gelernt, dank Dir! :-)
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20.04.2011 14:20 Uhr von Major_Sepp
 
+8 | -23
 
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20.04.2011 14:22 Uhr von tutnix
 
+19 | -3
 
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frank steffel mag die gutscheine auch nicht: weil er sie nicht verkoksen kann.
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20.04.2011 14:30 Uhr von Bildungsminister
 
+22 | -1
 
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Tut mir leid Major_Sepp, aber ich halte nichts von Verallgemeinerungen. Keine Frage, ich bin mir absolut sicher, dass es durchaus genug Familien gibt, die diese Gelder lieber in andere Dinge umsetzen würden, und sei es in flüssiges Gold oder Rauchwerk. Da müssen wir gar nicht drüber streiten.

Aber es ist einfach falsch anzunehmen, dass der typische H4-Empfänger dem entspricht, was des Mittags im Degeneriertenfernsehen auf RTL bis Pro7 läuft. H4-Empfänger, dass sind nicht selten Menschen, die hätten bis zu ihrer Arbeitslosigkeit jedermanns Arbeitskollege sein können. Nicht jeder der H4 bezieht ist ein Vollasi und bekommt vom Leben nicht mehr mit als den täglichen Besuch am Kiosk um die Ecke. Die meisten H4-Empfänger sind Menschen wie du und ich, die eben Pech hatten. Was im Übrigen auch jedem hier passieren kann, gerade solchen die glauben es würde ihnen nie etwas passieren. Sowas geht schneller als man gucken kann.

Nein, auch ich bin gegen eine direkte Barzahlung, auch darüber muss man mit mir nicht streiten. Aber die Gelder wären an anderen Stellen besser aufgehoben gewesen. So hätte man Vereinen für Sport und Kultur die Gelder als Kontingent zur Verfügung stellen können, so dass sie unbürokratisch eine bestimmte Zahl an Kindern aus sozial schwachen Familien (es sind ja nicht nur H4ler) hätten aufnehmen können. Oder Jugendzentren, welche man dann gleich mit Sozialarbeitern hätte ausstatten können. Die Gelder wären über andere Wege viel eher an die Kinder gelangt, als über die Jobcenter.

Aber genau darum geht es ja. Das Kalkül dahinter sieht doch ganz klar vor, dass die Gelder nicht abgerufen werden. Dann kann das Ministerium bald wieder sparen und man kann zeigen wie wenig Geld man doch eigentlich braucht.

Ich respektiere deine Meinung, jeder soll seine haben, aber ich vertrete in diesem Fall klar eine andere, auch wenn die Quelle Bild bestimmt nicht sonderlich glaubhaft ist. Das Grundproblem bleibt aber so oder so bestehen.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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20.04.2011 16:44 Uhr von Schwertträger
 
+12 | -2
 
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2,8% in Hannover: Das ist die Zahl, die heute in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung steht.

Rund 81.000 Verstöße, die mit Sanktionen belegt wurden, wurden von lediglich rund 12.000 Personen (eben jenen 2,8%) begangen, somit also von Mehrfachverweigerern, die oft auch psychisch auffällig (im Sinne von hängen lassen) wären.

Der größte Teil hält sich also an Auflagen, nimmt angebotene Arbeit an usw..

So viel zum Thema "alle Hartzer sind faule Verweigerer".




Natürlich kein Grund, den schwarzen Schafen nicht deutlichst auf die Pelle zu rücken.
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20.04.2011 16:45 Uhr von Schwertträger
 
+3 | -5
 
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@Bildungsminister: Ich denke auch, dass die Gutscheine in Form von Bugdets direkt in den Einrichtungen besser aufgehoben wären. Verbunden mit der gesetzlichen Pflicht von Nachweisen, dass sich Eltern irgendwo um Aufnahme bemüht haben.
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20.04.2011 17:04 Uhr von Chuzpe87
 
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20.04.2011 17:55 Uhr von d.greenleaf
 
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Meine These. Ich glaube vielmehr dass es den Kindern peinlich ist Hartz Leistungen zu erhalten. Wer möchte sich schon vor seinen Klassenkameraden outen und verspottet werden.
Dazu kommt der bürokratische Aufwand.

U. von der Leyen - Fail
CDU Steffel - da wünscht man sich die RAF zurück.
So eine Pfeife erweckt meine Urinstinkte.
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20.04.2011 18:29 Uhr von GoWithTheFlow
 
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tsunami13: Danke für diesen Kommentar - ich lach mich gleich weg.
Und nu zum Thema, vielleicht sind aber auch die meisten Anträge in den schwarzen Löchern der Jobcenter verschwunden. Wäre nicht das erste Mal, dass der eine oder andere Fallmanager die Unterlagen nicht mehr finden kann.
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20.04.2011 18:51 Uhr von Casius
 
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@ephemunch: Anscheinend hast du meinen ersten Post nicht verstanden.Klar,ich hätte "Ironie" drunter schreiben können,dachte aber das ist so schon offensichtlich genug,sei´s drum ;)
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20.04.2011 19:30 Uhr von knuddchen
 
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na viel spass casius: Casius, du kannst gleich mal anfangen bei den alten Leutchen die Nadeln anzusetzen.

Nicht jeder kann Spritzen und Nadeln sehn und schon gar kein Blut.
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20.04.2011 19:43 Uhr von Norby1809
 
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weil sie nicht "versoffen" werden können: Eine krasse Überschrift, und das von einem Politiker *kopfschüttel* Naja, mal gut das es aus der BILD-Zeitung kommt und ich es daher nicht so ernst nehmen kann. Aber trotz all dem wäre es mal sehr interessant über diese Bildungsgutscheine mehr Infos zu bekommen. Tausend Quellen im I-Net und überall steht was anderes. Ist das jetzt nur für ALGII-Empfänger oder auch für Wohngeldempfänger ? Wofür sind diese Gutscheine jetzt wirklich ? Nur für Schulbedarf, Musikschule oder auch für Klassenfahrten bzw. Jugendherbergen ?

Achso, noch was an die tollen Hetzkommentatoren hier. Die meisten die solche Kommentare hier ablegen sind noch verdammt jung und haben vom ernsten Leben ehrlich gesagt noch keine Ahnung. Bei Mutti wohnen und die ganze Kohle für die "Karre aufmotzen" ausgeben und auf HartzIV-Empfänger zu schimpfen ! Ist unter jeglichen Niveau. Es gibt Menschen die haben es halt nicht so leicht im Leben gehabt, teils unverschuldet Arbeitslos, teils körperlich kaputt, teils kamen schon aus einem armen Elternhaus. Menschen die den ganzen Tag am Abgrund rundern sollte man Respektieren und nicht beschimpfen. Da frag ich mich wirklich wer hier Assozial ist !
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20.04.2011 19:51 Uhr von Casius
 
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@knuddchen: Da trennt sich gerade die Spreu vom Weizen,du hast den ersten Post wohl auch nicht verstanden.An die,die sich grad angesprochen fühlen:sagt mal,lest ihr überhaupt mit?
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20.04.2011 20:42 Uhr von Casius
 
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Ihr: solltet mal bei Wikipedia Frank Steffel gucken unter dem Punkt: Abgeordnetenhauswahl 2001

Was der nicht schon alles auf dem Kerbholz hat....
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20.04.2011 20:44 Uhr von Baron-Muenchhausen
 
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Ursula von der Leyen: Wieder mal gescheitert: Nach ZDF-Angaben kostet die Verwaltung des Bürokratiemonsters ´´Teilhabe & Bildungspaket´´ dem Steuerzahler 135 Mio. Euro jährlich.

Dieser Betrag wird nach der neuen Sachlage wohl kaum noch langen: Vielmehr wird er nur einen Bruchteil der Summe abdecken, die wirklich notwendig ist, die Anspruchsberechtigten zu ´´erreichen´´, geschweige denn ihre Erziehungsberechtigten in individuellen Anschreiben und Gesprächen von diesem über die Köpfe der Betroffenen hinweg einseitig verordnetem ´´Produkt´´ der lebensfernen Aristokratin zu überzeugen.

Wohl kaum einer Mutter ist das Bildungs-Almosen wert, ihre Kleinen der Gefahr durch ´´Enttarnung´´ preiszugeben - davon abgesehen, das die Inanspruchnahme des BP die Eltern nur noch ärmer machen würde. Der für ´´Bildung´´ vorgesehene Betrag von 10 Euro langt in vielen Ecken Deutschlands gerade mal für eine einfache Busfahrt von Kind in Begleitung eines Erziehungsberechtigten zur Antragsstelle.


Dieser Leserbrief aus der ZEIT geht auf die Situation in Frankfurt ein und zeigt an diesem Bsp. auf, wie absurd das ganze Gesetz UvdLeyens mal wieder ist:


´´...so zahlen die Eltern von rund 1600 Kindern für die tägliche Schulspeisung ohnehin nur einen Euro, für den Rest kommen Stadt und Land auf. Dasselbe gilt für Ferienfreizeiten von Geringverdienern oder Beförderungshilfen. Die Betroffenen haben also bislang weniger Grund für entsprechende Anträge.
Nun will die Sozialdezernentin die freiwilligen Leistungen bis zum Sommer überprüfen, damit die Stadt nicht weiterhin Kosten übernimmt, für die per Gesetz der Bund aufkommen muss.

Gefragt sind freilich auch dort jene Angebote, die es nicht ohnehin schon gibt, wie Nachhilfe oder die Vereinsmitgliedschaft. Auch da hat die Stadt schon vorgesorgt und mit rund 150 Bildungsträgern für die Nachhilfe Vereinbarungen getroffen. Nur bei den Vereinen wird´s etwas schwieriger, weil es alleine mehr als 450 Sportvereine im Stadtgebiet gibt. Da ist man bei der Organisation auf die Unterstützung des Sportkreises oder des Landessportbundes angewiesen.

Die wichtigsten Leistungen aus dem Bildungspaket jedoch (Mittagessen und Beförderungshilfen)sind vorerst weiter über Stadt und Land abgedeckt.

Es kann also sehr unterschiedliche Gründe geben, weshalb die Nachfrage nach dem Bildungspaket nicht so hoch ist.



Ein anderer Blogger der ZEIT listete weitere Mängelpunkte auf:

´´Viel wird spekuliert, warum bislang so wenige Eltern das Geld beantragt haben. Deshalb habe ich in ein paar Internetforen geschaut, in denen sich Eltern darüber austauschen, wie es sich mit dem Bildungspaket verhält. Folgende Probleme werden da genannt:
- Viele wissen nicht, an welche Behörde sie sich wenden sollen(eine Reihe verschiedener Behörden können zuständig sein)
- Viele wissen nicht, wie genau sie in ihrem Falle was genau beantragen können
- Es gibt etliche Klagen, dass die Beamten bei den Behörden selbst nicht Bescheid wissen
- Es gibt Behörden, die Antragsteller abwimmeln mit der Begründung,
- sie seien nicht zuständig
- sie hätten keinen Durchführungsauftrag erhalten
- es gäbe gar kein Bildungspaket oder
- es gäbe noch keines.
- In vielen Städten gibt es noch keine Antragsformulare
- In etlichen Städten werden formlose Anträge abgelehnt
- Viele Behörden haben eigene Formulare entwickelt, akzeptieren nur diese und schicken Eltern, die mit Formularen, die sie im Internet gefunden und ausgedruckt haben, wieder nach Hause
- Beim Ministerium für Arbeit und Soziales gibt es ein Antragsformular, mit dem man alle Positionen des Bildungspaket auf einer Seite beantragen kann. Viele Eltern denken, dass sie dieses Formular verwenden könnten
- Viele Ämter haben jedoch für jede einzelne Position Anträge selbst entworfen, die jeweils bis zu 4 Seiten lang sind. Für alle Positionen sah ich Formulare von bis zu 17 Seiten Länge plus 6 Seiten Ausfüllhinweise.

- Die Behörden verlangen die unterschiedlichsten Nachweise für die Anträge. Es kann sogar vorkommen, dass Eltern für ihre zwei Kinder, welche dieselbe Schule besuchen, unterschiedliche Nachweise besorgen müssen
- Es werden Nachweise verlangt, welche die Eltern aufgrund der Schulferien jetzt nicht bekommen können
- Etliche Schulen weigern sich mit verschiedenen Begründungen, Nachweise auszustellen
- Etliche Schulen und Lehrer haben keine Information darüber erhalten, welche Art von Nachweisen benötigt wird
- In etlichen Schulmensen wird mit einer Geldkarte bezahlt. Diese Schulen wollen keine Gutscheinabrechnungen akzeptieren.
- Vereinsgebühren können nur übernommen werden, wenn der betreffende Verein zum Bildungspaket zugelassen wurde. Kaum jemand weiß bislang, wie das vonstatten gehen soll
- Auch Nachhilfelehrer müssen zugelassen sein. Dito.
- Auch die allerersten Bescheide stiften Verwirrung. Es werden zum Teil Fantasiesummen bewilligt, weil ohne Begründung Teile der beantragten Gelder gestrichen wurden (z.B. wurden statt 7 € Vereinsbeitrag nur 5,25 € genehmigt)´´
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20.04.2011 21:36 Uhr von Floppy77
 
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Bildungsgutscheine wären unnötig, würde man das Geld in die Schulen investieren und ganztätig Programme für alle Schüler anbieten auch über den normalen Schulbetrieb hinaus. Da hat man über Jahre Geld gespart, dass man jetzt umständlich über Gutscheine verteilen will.

Dazu braucht man aber auch Lehrpersonal das etwas bewegen will und nicht den fetten Arsch plattsitzen und auf wochenlangen Urlaub in den Ferien hofft. Diese Zeit für Vorbereitung oder Weiterbildung zu nutzen ist scheinbar abwegig.
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20.04.2011 22:00 Uhr von artefaktum
 
+7 | -3
 
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Schlimme Tendenz in Deutschland, dass Rumhacken auf Minderheiten Polititiker mittlerweile populär macht (s. a. Sarrazin). Von der Scheibe will dieser Typ im Bundestag was abhaben. Mal gespannt, wie weit dieser Werteverfall noch geht.

[ nachträglich editiert von artefaktum ]
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20.04.2011 22:30 Uhr von Twaini
 
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typisch Erst mal klar das die Quelle wieder Bild ist, denn nen größeres Hetzblatt kenne ich nicht udn dieser dämliche Politiker soll sein Amt Räumen.

Denn egal wer von den Vollpfosten da oben solche Sprüche ablässt, weiss nicht im Ansatz wie es den Leutz unten ergeht.

Und damit spreche ich nicht nur Hartz4 empfänger an...

Desweiteren an die ,die hier meinen das seie richtig was dieser politidiot von sich gibt, der soll sich mal damit bvefassen was ein Empfänger von Alg2 alles tun muss um an diese Scheine ran zu kommen udn wer wie lange darüber entscheidet!!!

Dumm rum schwätzen können die meisten, weil sie meist nur immer sehen was Bild oder RTL und konsorten ihnen vorsetzt, was aber meist ganz fern der realität ist.

Für mich ist eh unklar wie man sich von so nem Schweineblatt oder von diesen hinterfotzigen Privat Sendern verblöden lassen kann

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