20.04.11 13:00 Uhr
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Bochum: Haftstrafe für Verweigerung des Zivildienstes

In einem Berufungsprozess des Bochumer Landgerichts wurde am vergangenen Dienstag ein 23-jähriger Zivildienstleistender zu einer Haftstrafe von anderthalb Jahren Gefängnis verurteilt.

Der junge Mann verweigerte seine Arbeit und wurde schon bereits im Frühjahr 2010 zu einer Haftstrafe von einem Jahr auf Bewährung verurteilt. Gebessert hat er sich allerdings nicht, daher kam es Ende 2010 wieder zum Prozess. Diesmal verurteilte ihn das Gericht zu einer Haftstrafe ohne Bewährung.

Der 23-Jährige verweigerte nicht nur oft seine Tätigkeit als Behindertenpfleger, sondern erschien auch häufig nicht zu Terminen, wie Besprechungen oder Sozialstunden.


WebReporter: ***Dolly***
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Haft, Bochum, Haftstrafe, Verweigerung, Zivildienst
Quelle: www.ruhrnachrichten.de

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64 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.04.2011 13:00 Uhr von ***Dolly***
 
+91 | -16
 
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Es gibt Menschen in unserem Land, die kommen teilweise nicht ins Gefängnis obwohl sie Kinder misshandelt oder sogar missbraucht haben. Aber hier scheint der Rechtsstaat knallhart durchzugreifen.
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20.04.2011 13:33 Uhr von S8472
 
+79 | -50
 
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Ich frage mich immer wieder: Wie ist sowas mit dem Grundgesetz oder sogar mit den Menschenrechten vereinbar? Wie kann mich der Staat dazu zwingen eine Arbeit zu machen, die ich nicht machen will?

Als Zusatz fällt mir noch auf, dass der Kerl sich schon dumm angestellt haben muss. Also für mich war es kein Problem um Wehrdienst/Zivi herumzukommen.

[ nachträglich editiert von S8472 ]
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20.04.2011 13:39 Uhr von haguemu
 
+31 | -50
 
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20.04.2011 13:40 Uhr von White-Tiger
 
+29 | -30
 
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Konnte man nicht auch Juristisch gegen die Wehrpflicht vorgehen?
Es ist ja eine art freiheitsberaubung oder irre ich mich da?
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20.04.2011 13:52 Uhr von Babelfisch
 
+42 | -55
 
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20.04.2011 13:59 Uhr von talon100
 
+85 | -21
 
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@babelfisch: Es ist zwangsarbeit. Punkt. Weiter die Frage: Warum werden Frauen nicht gezogen? Und weiter gebe ich dem Staat Geld, von dem Einkommen, das ich bestreite. Das ist mein Dienst an der Gesellschaft.
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20.04.2011 14:14 Uhr von HeinzHaraldGay
 
+6 | -5
 
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Es ist doch heutzutage so leicht sich durch das alles locker durchzuschlängeln ( ja ich weiss, Wehrpflicht etc. wurde abgeschafft) und trotzdem gibts noch soooo dumme die sich nicht zu helfen wissen und dann noch heulen.

PS: Ich habe meine Zeit schon erfolgreich rum, daher kann ich das sagen ;)
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20.04.2011 14:21 Uhr von Bierinfanterist
 
+11 | -2
 
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mit T5 wäre er galanter aus der Sache rausgekommen ;o)

[ nachträglich editiert von Bierinfanterist ]
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20.04.2011 14:25 Uhr von Mankind3
 
+20 | -2
 
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<<Beim Bund geibt es Folgen bei Befehlsverweisegrung und die Ziwis können sich üblicherweise alles erlauben.>>

So ein quatsch...Komplettverweigerung war schon immer Strafbar. Da hats jetzt halt man einen erwischt.
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20.04.2011 14:26 Uhr von talon100
 
+25 | -12
 
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@heinzharaldgay: Ändert nichts an der Tatsache, das es ein Zwangsdienst ist, der einseitig von jungen Männern verlangt wird. Egal wie leicht es ist, diesen zu umgehen. Es ist und bleibt unrecht.
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20.04.2011 14:43 Uhr von HeinzHaraldGay
 
+7 | -21
 
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20.04.2011 14:49 Uhr von Schwertträger
 
+9 | -18
 
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@talon: Es mag auf den ersten Blick ungerecht erscheinen.
Da aber immer noch Frauen die Kinder kriegen und dafür ihre Karriere unterbrechen müssen, dabei nicht selten einen großen Teil ihrer Gesundheit ruinieren, sind die neun Monate Zivildienst nun wirklich nicht das Riesenproblem.

Sicher ist es auch ein in Euro zu beziffernder Verlust (bei Arbeitern rund 12.000 EUR, bei Studierten 25 - 30.000 EUR), aber im Zeugnis macht sich eine solche Erfahrung gut, für einen selber ist es teils wertvoll und last but not least spart der Einsatz von Zivis für viele Tätigkeiten Millionen an Geldern ein, die sonst der Privatmann via Krankenkassenbeitrag wieder aufbringen muss. Du selber z.B. .

Wo Du die Steuern erwähnst:
Man kann sich nicht von allem freikaufen!!

Diese Einstellung ist die reinste Pest heutzutage.
Fragt man nach Engagement irgendwo, nach dem kleinsten bisschen Mithilfe bei einem Projekt, oder bspw. aktiver Integrationsarbeit des Einzelnen für sonst später auffällige Jugendliche, bekommt man als Antwort "Wieso? Ich zahle doch Steuern! Da soll sich der Staat drum kümmern!"
Ätzend.
Sicher sind die Steuern nicht gerade niedrig.
Aber dennoch sind sie als Leistung des Einzelnen für die gemeinschaft, in der er lebt, verflixt wenig. Das sollte einem bewusst sein.
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20.04.2011 16:35 Uhr von dexion
 
+3 | -7
 
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Während meiner Wehrdienstzeit haben selbst die Ausbilder immer gesagt, wenn jemand gequängelt hat: "Ihr seid alle freiwillig hier, also entweder ihr haltet jetzt die Klappe und macht was ich euch sage oder wir machen heute länger. Und wenn wir länger machen habt ihr nicht mehr so viel Zeit euren KDV(=KriegsDienstVerweigerungs) Antrag zu schreiben."

Ein Ausbilder hat sogar die Hilfe beim Schreiben angeboten. Auch wenn es in diesem Fall um den Zivildienst geht, zeigt es doch sehr gut das, jeder der nicht wirklich dahin will / das machen will , es auch nicht muss.
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20.04.2011 16:51 Uhr von sesh
 
+14 | -11
 
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Oh Gott, wenn ich das geseiere schon höre "Pflichten" gegenüber der Gesellschaft.
Und was ist mit den Frauen? Die haben keine Pflichten?

Ach die tragen ja die Kinder aus?! Nur dass sie dazu nicht gezwungen werden.
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20.04.2011 16:52 Uhr von KamalaKurt
 
+9 | -8
 
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E ist oder war mal so, dass es eine Wehrpflicht gab. Ersatzweise den Zivildienst. Wenn ich den Wehrdienst verweigere, unter anderem auch mit der Begründung, ich möchte kein Soldat werden um andere Menschen zu erschießen, dann muss ich mir im Klaren sein, dass ich halt im Zivildienst, da ich ja gutmenschliche Züge gezeigt habe, Arbeiten, wie "alten Menchen die Windeln wechseln, oder den Popo zu säubern" machen muss.

Für diesen Freak, wäre eine gerechtere Strafe, statt 18 Monate Gefängnis, 18 Monate Bundeswehr.
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20.04.2011 16:57 Uhr von farm666
 
+3 | -11
 
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@S8472: Hat völlig recht!
Die ganzen minuse über seine richtige meinung ist nur der beweis wie die arbeitsmentalität in diesem land ist.
Man ist akzeptiert wenn man arbeitet, und man toleriert es auch wenn menschen gezwungen werden`?
Arbeit macht frei?.. hm?
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20.04.2011 17:01 Uhr von sesh
 
+9 | -7
 
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@KamalaKurt: Ich habe das Killergegenargument:

Artikel 3 Grundgesetz

(1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.

(2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.

(3) Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.

==========================

Also biiiiiiitte bitte bitte mit Zucker obendrauf, komm mir nicht mit so einem Scheiß.
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20.04.2011 17:05 Uhr von Schwertträger
 
+7 | -11
 
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@sesh: Wieso Geseiere? Und wieso nicht gezwungen? Du siehst es also als Geseiere an, dass Du der Gemeinschaft, in der Du lebst, auch tatkräftige Unterstützung (wie immer die im Einzelfall ausehen mag) schuldest??
Wie war das denn in Deiner Familie? Musstest Du nicht mithelfen?


Konkrete Frage: Was tust Du, wenn Deine Frau/Freundin Euer Kind austrägt? Holst DU dann den Zivi-Dienst nach, weil Deine Frau ja ihren Teil der Pflicht erfüllt?

Wieso werden Frauen nicht gezwungen, Kinder zu kriegen?
Natürlich sind sie gezwungen, wenn wir nicht aussterben wollen.
Möchte Dich mal sehen, wenn plötzlich alle Frauen von ihrem angeblichen praktischen Recht Gebrauch machen, keine Kinder zu kriegen. Noch ehe Deine Steuern explodieren würden und Deine private Altersvorsorge Dich auffrässe, würdest Du jammern, dass es doch wohl nicht zuviel verlangt wäre, zwei Bälger in die Welt zu setzen.
(Ganz zu schweigen davon, dass wohl auch laut über eine Mindestgeburt mit Sanktionen für de Fall einer Verweigerung nachgedacht würde, wenn es so weit käme).


Die Pflicht zum bis dahin freiwilligen sozialen Jahr wird schon noch kommen.



Und ansonsten:
DU bist doch sonst hier derjenige, der mit den Pro-Volk-Argumenten ins Feld rückt.

[ nachträglich editiert von Schwertträger ]
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20.04.2011 17:06 Uhr von derSchmu2.0
 
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Ganz nebenbei noch die Tatsache, dass nicht mehr alle zum Wehrdienst eingezogen worden/werden sondern eher das ´Los´ entscheidet, macht die Sache noch ungerechter.

Ich fuer meinen Teil hab den Wehrdienst bestritten und noch 2 Monate dranngehangen...ich moechte die Zeit auch nicht missen. Mir ist aber auch sehr wohl klar, dass ich ohne den Wehrdienst schon ein Jahr weiter waere...und viel frueher meinen (finanziellen) groesseren Beitrag zur Gesellschaft haette leisten koennen...wo ist das also gerecht und logisch?
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20.04.2011 17:11 Uhr von Schwertträger
 
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@JudasII: >.... dafür dürfen wir männer da über 20 jahre für zahlen.<

Ach, und die Frau zahlt nicht, oder wie?
Das eine Frau auch was anderes tun könnte, als Deine Kinder groß zu ziehen, kommt Dir nicht in den Sinn, was? :-)

Schau doch mal, was eine offizielle Kinderbetreuerin (die das beruflich macht) kostet! Rechne das mal dagegen, was Du bezahlst. Dazu kommt, dass die Frau trotz Kindern meist arbeitet und auch selber bezahlt, zusätzlich zur Arbeit an den Kindern.

Es steht doch außerdem fest, dass jemand ohne Kind per Definition Nutznießer der kinderkriegenden Gemeinschaft ist, ohne für diesen angenehmen Vorteil nennenswerte Ausgleichszahlungen zu leisten.
Das wurde ja nun schon mehrfach festgestellt und vorgerechnet.

Demzufolge IST Kinderkriegen ein Dienst an der Gemeinschaft.
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20.04.2011 17:44 Uhr von Schwertträger
 
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@Herrensocke: >Das war vielleicht mal,als Adolf sagte"Poppen für die Front und Welteroberung"<

Ist auch heute noch so. Nur eben nicht für die Welteroberung, sondern für´s Laufenhalten des Konjunkturmotors. Irgendjemand muss ja arbeiten, oder woher soll das geld für Rente und Hartz IV kommen?


>Sie haben die höchste Steuerklasse,bekommen kein staatliches Kindergeld und keine Vergünstigungen vom Staat.<

Und die paar Penunsen wiegen auf, dass sie der Gemeinschaft keine Steuerzahler für morgen bereitstellen??

Ich wiederhole nochmal die Frage: Was wäre, wenn sich nächste Woche wirklich ALLE Frauen dazu entschieden, die finanziell, nervlich und gesundheitlich weitaus angenehmere Variante der Kindesverweigerung zu wählen?
Was denkst Du, wie würde sich das auf die (bestehende) Gemeinschaft auswirken??

Man sieht den Affentanz in Ansätzen ja jetzt schon, wo es bloss um eine stückweise Überalterung geht. Man stelle sich vor, wenn der Nachschub ganz abreisst.

Ihr macht´s Euch ganz schön einfach.


>Wer heute mehr als 2 Kinder in die Welt setzt(wenn er unbedingt möchte)muss schon strunzdumm sein<

Verlangt ja niemand. 1,3 Kinder reichen zum Arterhalt aus. Da viele gar kein zweites Kind bekommen können (oder manche gar keins, obwohl sie wollen würden), sind zwei im Schnitt schon gut.

Und jemand, der sich von der Gemeinschaft helfen lässt, mehr als zwei Kinder durchzubringen, schädigt diese nicht, solange er sie zu funktionierenden Steuerzahlern und Konsumenten heranbildet. Im Gegenteil.
Ganz zu schweigen davon, dass das eh die absolute Minderheit sein dürfte.

Leute mit hohem Einkommen haben wir übrigens in Deutschland etliche. Die mit dem mittleren werden weniger. :-)


Und dass die aktuelle Regelung mit wegfallender Wehrpflicht und freiwilligem sozialem Jahr in der jetzigen Fassung unausgegorener Murks oder die Vorstufe für eine weitere Billiglohnrunde unter Zuhilfenahme/Vergewltigung von Hartz IV Empfängern im Pflegesektor ist, bestreite ich absolut nicht.
Das ist aber nicht das Thema hier.
Auch nicht die Ungerechtigkeit des Systems, auf Basis dessen der Knilch hier eingezogen wurde.
Tatsache ist: Er wurde eingezogen und hat sich zu fügen. Wenn´s ihm nicht passt, kann er klagen. Aber bis dahin muss er in den sauren Apfel beissen, oder die Folgen tragen. Hier: Nach Vorwarnung zu Recht Knast.
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20.04.2011 17:51 Uhr von Robaaaat
 
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@Babelfisch: du meintest wohl eher winkeladvokat, als quacksalber :-)
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20.04.2011 17:57 Uhr von KamalaKurt
 
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@Herrenocke was laberst denn du? Es kann doch auch nie zur Debatte stehen, dass kinderlose Ehen Kindergeld beziehen. Zur finanziellen Lage ob 2 oder 3 Kinder, ist es finanziell leichter 3 Kinder aufzuziehen al nur 2. Mache dir mal die Mühe und zähle alle Fakten mal zusammen.

@JudasII, mit deinem Satz "das der typ schon bratzeblöde sein muss, um sich nicht drücken zu können bzw wenn schon nicht "offiziell" drücken zu können nichtmal ne dauerkrankschreibung zu holen, das steht außer frage:"

hat du dich für mich so geoutet, dass du ein Gelbschein jäger bist. Und von solchen soll ich meine Rente weiterbeziehen können?

Noch eine Lachnummer von dir "zivildienst bzw wehrdienst ist unrecht und zwangsarbeit und vorallem männerdiskriminierung."

Man könnte deiner Aussage zufolge meinen, Deutschland ist der einzigste Staat mit Wehrdienst. Warum für Männer diskriminierend? Ich kenne so viele, die den Wehrdienst als eine lehrreiche und tolle Zeit empfunden haben


@sesh... dein § ist ein kleiner Teil des Grundgesetzes. Nachfolgende §§ sind solche, die auf dem § 3 aufbauen und Pflichten und Rechte beschreiben. So auch den des Wehrdienstes und dass Frauen von dem ausgeschlossen sind. Denke nur mal wann das Grundgesetz verabschiedet wurde, da hatten die Frauen sozial und gesellschaftlich noch einen ganz anderen Stellenwert als heute. Wobei ich noch einflechten möchte, dass Frauen heute noch benachteiligt werden, wenn sie die gleichen beruflichen Tätigkeiten ausüben, bei bis zu 30 % weniger Verdienst.
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20.04.2011 18:06 Uhr von JensGibolde
 
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oololol: das hat er jetzt davon!

9 monate zivi etc sind doch im handumdrehen rum!

wenn jemand in der schule sitzen bleibt, verliert er auch ne menge zeit.

weiß gar net, warum der sich so sträubt. wäre er halt zum bund gegangen, dann hätte 3 monate grundausbildung gemacht, und dann 6 monate chillen können. dass er in 9 monaten wehrpflicht auf menschen schießen muss, ist so unwahrscheinlich, wie ein 6er im lotto!
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20.04.2011 18:29 Uhr von Schwertträger
 
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@KamalKurt: Vorweg: Ich habe meinen Wehrdienst abgeleistet, hatte währenddessen eine Verlängerung auf 18 Monate vor Augen und konnte dann aber nach 12 Monaten gehen, weil umgestellt wurde. :-)

Dennoch muss ich sagen, dass die Tatsache, dass die Bundesrepublik nicht der einzige Staat mit einer Wehrpflicht war, kein Argument dagegen ist, dass es unter Umständen eine Ungerechtigkeit darstellt, nur die männlichen Angehörigen einer Volksgemeinschaft einzuziehen.

Ich will auch keineswegs in Abrede stellen, dass ungerechte Elemente in der bisherigen Regelung vorhanden waren. So viel muss man Herrensocke und den anderen Gegnern zugestehen. Ich wende mich bloss gegen deren Total-Position.

Dass Leute den Wehrdienst als tolle und lehrreiche Zeit empfunden haben, ändert übrigens auch nichts an der Tatsache, dass das nicht für jeden so sein muss und nicht jeder dort lernt und eine tolle Zeit hat. Kein echtes Argument also. Jedenfalls nicht in der Konstellation und Formulierung.

Jemandem, der empfiehlt, sich vor der Losvariante der Wehrpflicht mit der Gelbscheinvariante zu drücken, gleich generell zu unterstellen, dass er selber auch ein Gelbscheinjäger wäre, ist übrigens genauso übertrieben.
Im Sinne einer sachlichen Diskussion sind solche persönlichen Angriffe jedenfalls blödsinnig, .... wie Du in Deinem Alter weisst. :-)


Das Argument, dass Frauen in vergleichbaren Positionen bis zu 30% weniger verdienen, ist allerdings recht stichhaltig bei der ganzen Ungerechtigkeitsdebatte.
Dies vor allem an Judas II gerichtet, dürfte die Aufrechnerei begradigen.

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