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Ägypten: Bei Protesten im Februar doppelt so viele Tote wie bisher angenommen

Wie ein Bericht der Untersuchungskommission in Ägypten nun beweist, wurden offenbar doppelt soviel Menschen getötet wie man bisher angenommen hat. So starben 846 Zivilisten und 26 Polizisten im Laufe der 18 Tage andauernden Proteste.

Den meisten Opfern wurde offenbar von Scharfschützen in den Kopf oder die Brust geschossen. Doch nicht nur Demonstranten fanden den Tod, offenbar gehörten auch Anwohner, die die Proteste dokumentierten, zu den Opfern der Staatsgewalt.

Für die Untersuchungskommission steht aus zwei Gründen fest, dass Mubarak der Verantwortliche ist. Erstens kann nur Mubarak selbst den Einsatz scharfer Munition befohlen haben und zweitens wurden die Scharfschützen auch Tage nach den Protesten nicht zur Rechenschaft gezogen.


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WebReporter: Hoch2Datum
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Protest, Ägypten, Husni Mubarak, Scharfschütze
Quelle: www.focus.de
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20.04.2011 00:07 Uhr von Hoch2Datum
 
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846 ist echt eine Menge in 18 Tagen, das sind immerhin rund zwei Personen in einer Stunde! Dafür sollte Mubarak unbedingt zur Rechenschaft gezogen werden!

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