19.04.11 18:23 Uhr
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Erste GKV- Kasse vor dem endgültigen Aus (Update)

Die City BKK entstand aus den Betriebskrankenkassen von Hamburg, Berlin, Bauknecht und BeneVita. Bereits zum 1.7. oder 1.8.2011 könnte sie endgültig geschlossen werden. Die namhafte Unternehmensberatung Aconsite AG konnte trotz höchster Zusatzbeiträge keine Trendwende einleiten, da nicht nur Misswirtschaft vorlag.

Die Konzentration der City BKK war in unverhältnismäßig teuren Ballungsgebieten. Ungünstige Mitgliederentwicklungen verstärkten den Abwärtstrend. Ob das Management überhaupt Möglichkeiten zur Trendwehr hatte, darf angezweifelt werden, da anscheinend keine wirksamen Steuerungsinstrumente existieren.

Eine Zwangsfusionierung steht im Raum. Findet keine statt, haften alle Betriebskrankenkassen für die Versorgung. Jeder Versicherte erhält so seine Leistung, muss sich aber nach einer neuen Kasse umsehen. Kassen dürfen keine Patienten ablehnen. Es wäre die erste Kassenpleite des deutschen Gesundheitssystems.


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WebReporter: Berufspsycho
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Pleite, Kasse, Fusion, BKK, GKV
Quelle: www.haufe.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.04.2011 18:23 Uhr von Berufspsycho
 
+6 | -0
 
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Es mag hart klingen, aber es muss irgendwo ein Anfang gemacht werden. So lange keine Patienten benachteiligt werden, können auch miss wirtschaftende Kassen über den Jordan gehen. Bedaure es nur für die Angestellten der Kasse, den Vorstand außen vor.
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19.04.2011 18:55 Uhr von Berufspsycho
 
+4 | -0
 
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Die BWLer: waren ja da, fanden aber nur Ausreden, warum es keine sinnvollen Steuerungsinstrumente gäbe. Wie andere Kassen in den Ballungsgebieten verfahren, wurde bei der Pressekonferenz nicht beantwortet. Wie verwunderlich...

[ nachträglich editiert von Berufspsycho ]
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19.04.2011 18:55 Uhr von Drumbone
 
+10 | -0
 
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Jetzt müssen noch die anderen Krankenkassen diesem guten Beispiel folgen.
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19.04.2011 20:17 Uhr von Shik
 
+1 | -0
 
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Ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht leich ist eine Krankenkasse zu sanieren.
Wenn man erstmal in der schlechten lage ist, sehr viele alte und kostenintensive Patienten zu haben, gibt es halt nicht viele möglichkeiten.

Zusatzbeiträge erhöhen -> Leute suchen sich zu recht neue Kasse
Zusatzbeiträge senken -> Kommen auch keine neuen, weil es welche ohne gibt.

Und naja, so recht wüsste ich auch nicht wie man das über irgentwelche guten leistungen steuern sollte. Ich persönlich weiß nicht, was das Alleinstellungsmerkmal meiner krankekasse wäre oder was irgent eine besonders aus den fast 200 hervorhebt...

Aber naja, schaden tut es auch nicht, wenn von den ganzen Kassen mal ein paar verschwinden.

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